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Cookie

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Mithilfe von Cookies ist es möglich, einen Besucher über einen bestimmten Zeitraum (i.d.R. 30 Tage) zu identifizieren. So kann beispielweise gezählt werden, wie oft die entsprechende Seite von einem Besucher bereits besucht wurde.

Im Grunde sind Cookies kleine Textdateien, die von einer Internetseite auf dem Computer des Websitenutzers abgelegt werden können und dem Webserver auf diese Weise z.B. ermöglichen, Präferenzen des Besuchers zu speichern oder auch, ihn für die Dauer der Sitzung wiederzuerkennen. Dabei differenziert man zwischen Session Cookies und dauerhaften Cookies. Während erstere gelöscht werden, sobald der Browser geschlossen wird, können dauerhafte, sog. persistente Cookies, mehrere Monate oder auch Jahre auf einer Festplatte verweilen. Generell geht von Cookies keine Gefahr für den Computer aus, jedoch bedrohen sie gewissermaßen die Privatsphäre des Internetusers, da persönliche Daten gespeichert werden können und auf Grundlage der Cookies eine umfassende Analyse des Nutzerverhaltens möglich ist. Die Option, den Browser so zu konfigurieren, dass (persistente) Cookies gesperrt oder nur auf Nachfrage zugelassen werden, schafft hier „Abhilfe“.

Für vielerlei Anwendungen wie beispielsweise virtuelle Einkaufskörbe in Onlineshops sind Session Cookies notwendig, sodass eine Sperrung die optimale Nutzung einer Website einschränken könnte.

Am 5. Mai 2009 wurde eine EU-Richtlinie erlassen, laut der eine Einwilligung seitens des Nutzers vonnöten ist, sollen Cookies eingesetzt werden. Diese Richtlinie wird in weiten Teilen Europas jedoch nicht umgesetzt oder bewusst ignoriert.

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