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Cloaking

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Cloaking leitet sich vom Englischen “(to) cloak“ ab und bedeutet übersetzt „etwas verhüllen oder verdecken“. Üblicherweise meint man im Bereich der Suchmaschinenoptimierung mit „Cloaking“ das sog. „Content-Cloaking“. Der Begriff bezeichnet die Auslieferung unterschiedlicher Inhalte unter derselben URL. Während den Spidern suchmaschinenoptimierte Seiten präsentiert werden, erblickt der „normale“ User eine andere (i.d.R. grafisch ansprechendere) Seite. Durch Landing-Pages, die auf bestimmte Schlüsselworte ausgerichtet sind und keine Ranking-behindernden Effekte wie Flash-Animationen, Grafiken etc. enthalten, soll einer Website zu besserer Rankingposition verholfen werden. Nach den Richtlinien der meisten Suchmaschinen ist Cloaking verboten und führt zur Penalty (Abstrafung) und demnach zur Entfernung der entsprechenden Site aus dem Index der Suchmaschine.

Der allg. Begriff „Coaking“ ist alleinstehend in der Verwendung im Sprachgebrauch etwas irreführend. Neben dem für die Suchmaschinenoptimierung abzuratendem „Content-Cloaking“ ist bspw. das „SessionID-Cloaking“, also das Verhüllen der SessionID innerhalb einer URL vor den Suchmaschinen, eine völlig legitime, zu empfehlende und inzwischen auch gängige Praxis. Über das „SessionID-Cloaking“ wird es den Suchmaschinen vereinfacht, die relevanten Seiten einer Website zu finden, zu bewerten und entsprechend zu platzieren.

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