In Zeiten von Big Data und immer feineren Analysen bieten diverse Portale allen voran soziale Netzwerke wie Facebook das Potenzial, pointierter als je zuvor die eigene Zielgruppe zu erreichen. Verschiedenste Filteroptionen ermöglichen das gezielte Ausspielen von Werbemaßnahmen an die gewünschte Konsumentengruppe wie eben beispielsweise Teenager.

YouTube - Facebook - Wo sind Jugendliche 2016 unterwegs?

So weit, so gut – doch wo finden Sie die Jugendlichen aktuell?

Da uns im Online-Marketing Statistiken, Zahlen sowie Fakten stets begleiten und immer wieder viel Freude bereiten, soll sich dieser Beitrag mal auf die Suche nach der Zielgruppe der Jugendlichen machen. Welche Plattform ist bei den Teens derzeit angesagt, wie werden die beliebten Kanäle konsumiert und wie stehts eigentlich ums klassische Fernsehen? Schauen wir es uns an! (mehr …)

Das Zauberwort lautet in diesem Fall „Viewability“, also Sichtbarkeit. Die entscheidende Fragen beim Schalten von YouTube-Ads: Wer sieht wie lange und wo meine Videoanzeigen?

Nachdem sich einige namhafte Größen wie Unilever und Kellogg’s über mangelnde Sichtbarkeit ihrer Ads beschwert haben, rückt das Google Videoportal bald mehr Daten zur Analyse raus. Mehr dazu im folgenden Blogbeitrag!YouTube - trafficmaxx (mehr …)

Es ist nicht unbedingt jedem bekannt, dass das gerade auch in Deutschland beliebte Videoportal YouTube auch als zweitgrößte Suchmaschine bezeichnet wird und bezüglich des Traffics an dritter Stelle hinter Google und Facebook liegt.

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Es wirkt zunächst etwas befremdlich, kostenlose Werbung auf YouTube? Klingt komisch, ist aber so. Ab sofort startet das soziale Videonetzwerk von Google den kostenlosen Fan Finder. Dieser ermöglicht den Betreibern von YouTube-Kanälen, das Einsenden von kurzen Werbeclips, die dann vor andere Videos, zu denen eine Themenrelevanz besteht, geschaltet werden.

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Die Vormachtstellung von Google gefällt bekanntlich nicht jedem und zuweilen wird man das Gefühl nicht los, dass diese Fraktion immer größer wird. Mark Jackson, Präsident und CEO bei Vizion Interactive, macht dieser Tage seinem Ärger mit Google auf Search Engine Watch Luft und stellt die fast schon flehende Frage: „Could Bing Ever Overtake Google in Search?“

Google vs Bing

Seine Frage wirft der vermeintlich frustrierte SEO-Experte aber nicht einfach nur unbeantwortet provokant in den Raum, sondern liefert auch gleichsam einige interessante Fakten, die das Gedankenspiel lohnenswert zu machen scheinen.

Zunächst einmal verweist er auf Googles aktuelle Ambitionen bezüglich der Suche – Knowledge Graph, Voice Search, Conversational Search, Google Now und Deep learning. Insbesondere bei dem permanenten Wunschziel, die User besser verstehen zu können, sieht Jackson bereits Vorteile für Bing. So unterhält die Suchmaschine von Microsoft Partnerschaften zu sämtlichen großen sozialen Websites, von denen entsprechende Userdaten direkt bezogen und genutzt werden. Ergo, so Jackson: Bing weiß bereits was die User suchen, während Google noch auf der Suche danach ist. (mehr …)

Das Kommentar-System bei YouTube wird generalüberholt

Witzig und unterhaltsam können sie sein, vielleicht auch mal informativ, generell aber zeichnen sich leider viel zu viele Kommentare bei YouTube durch weniger angenehme Eigenschaften aus. Rassismus, Frauenfeindlichkeit und andere Hasstiraden sind ebenso an der Tagesordnung wie werbende und pornografische Beiträge. Diese stören nicht nur andere Nutzer, sondern auch die Channel-Betreiber und YouTube selber. Jetzt hat bekanntlich Google das Heft in der Hand und nun soll das gesamte Kommentar-System generalüberholt werden.

 

Für manche mag es nicht ganz überraschend kommen, doch die sicherlich bemerkenswerteste Änderung ist, dass Kommentare zukünftig nur noch in Kombination mit einem Google+-Account getätigt werden können. Das heißt ganz klipp und klar, jeder Nutzer ist dann (zumindest für Google) unverwechselbar zugeordnet und das Angebot natürlich entsprechend individualisiert. Zwar können auch weiterhin Pseudonyme verwendet werden, aber aus Sicht der Plattform selber ist der User direkt mit seinem Google+-Konto verknüpft. Mehr noch, Kommentare können dann auch direkt, sofern der Wunsch beim Nutzer besteht, auf dem eigenen Google+-Profil erscheinen. Hinzu kommt umgekehrt die Möglichkeit, Kommentare auf YouTube nur für ausgewählte Kreise anzeigen zu lassen.

Fakt ist: Wer auch zukünftig ein aktives Mitglied der YouTube-Community sein möchte (und bislang kein Google+-Account hatte), wird wohl oder übel dazu beitragen, dass die Zahl der Google+-Mitglieder signifikant ansteigen wird. (mehr …)

Wieder ist Vorsicht im Umgang mit findigen Abmahnanwälten angebracht. Angeblich soll es bei einer mündlichen Verhandlung zu einer Aussage gekommen sein, laut der das sogenannte Framing von Inhalten via YouTube bereits eine Verletzung des Urheberrechts darstellen würde. Unter Framing versteht man das gemeinhin bekannte Einbinden von Inhalten auf anderen Webseiten. Gerade im Falle von YouTube-Videos wird dies stark betrieben, lässt sich der Embed-Code doch direkt auf der Seite des jeweiligen Videos anpassen und ausschneiden.

Zeitnahe Klärung angestrebt: Ausgang unklar

Der Fall wird voraussichtlich vor dem EU-Gericht geklärt werden. Genauer geht es hierbei um ein Unternehmen, das ein Video eines konkurrierenden Betriebs auf der eigenen Webseite eingebunden hat. Der Kläger hat das Video selbst hochgeladen, wünscht jedoch nicht, dass die Konkurrenz es nutzt. Die Entscheidung des Falles soll am 16. Mai 2013 verlesen werden.

Es lässt sich nun argumentieren, dass YouTube seinen Nutzern zahlreiche Einstellungen für eigene Videos bietet. Hierzu gehört auch das deaktivierte Framing. Des Weiteren gibt es neben YouTube noch eine Vielzahl anderer Videoplattformen, die alternativ genutzt werden können, wenn einem die Möglichkeiten bei YouTube nicht zusagen. Der entscheidende Nachteil solcher Plattformen: sie sind nicht so eng mit Google verknüpft.

Es bleibt abzuwarten, was in dem Fall geschieht und wie sich die letztliche Entscheidung auf das Verhalten deutscher Abmahnanwälte auswirken wird.

Im YouTube-Trends Blog hat Google heute eine Erweiterung der Google Trends Daten um YouTube Suchanfragen bekanntgegeben. So steht nun neben den bereits bekannten Filtern zur Eingrenzung der Suchanfragen auf Websuche, Bildersuche, News-Suche und Produkt-Suche, auch die Option YouTube-Suche zur Auswahl.

YouTube-Trends-Filter

Weitere detaillierte Informationen finden sich im YouTube Trends Blog.

Wie das Googlewatchblog berichtet, hat die Videoplattform YouTube Ihren Algorithmus zur Erkennung geschützter Musik so weit verbessert, dass es in Zukunft möglich sein wird, entsprechende akustische Signale aus dem jeweiligen Video zu entfernen. Der Clou dabei: Die übrigen Tonspuren bleiben erhalten. Bislang war es über YouTubes Content ID zwar möglich, urheberrechtlich geschütztes Material zu identifizieren und die betroffenen Clips zu löschen bzw. stummzuschalten. Die Filterung ausgewählter Signale unter Beibehaltung aller anderen Kanäle ist jedoch ein Novum. Derzeit befindet sich das Projekt in der Beta-Phase und sieht folgendermaßen aus:

YouTube-ContentID
(Quelle: googlewatchblog)

Man darf für die Zukunft gespannt sein, wie sich ein derartiger Filter auf die Tonqualität der übrigen Spuren auswirken wird. Erst dann wird sich sagen lassen, ob diese prinzipiell interessante Idee eine praktikable Alternative zur bisherigen Sperrung ist.

YouTube und die GEMA befinden sich im Clinch. Die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte sieht sich durch die Standardmeldung diffamiert, die oftmals bei YouTube erscheint wenn aus Deutschland ein lizenziertes Musikstück aufgerufen wird. In dieser heißt es: „Leider ist dieses Video in Deutschland nicht verfügbar, da es Musik enthalten könnte, für die die GEMA die erforderlichen Musikrechte nicht eingeräumt hat. Das tut uns leid.“

Die Mitteilung auf Englisch. (Quelle: YouTube.com)
Die Mitteilung auf Englisch. (Quelle: YouTube.com)

Bislang keine Einigung bei den Verhandlungen

Durch diese Formulierung, so die Argumentation der GEMA, wird die Schuld komplett auf die Verwertungsgesellschaft abgewälzt, was unter anderem einen bleibenden Imageverlust bewirkt. Tatsächlich befinden sich YouTube und die GEMA seit mittlerweile über drei Jahren in Verhandlungen betreffend der Musik, die per YouTube abgerufen wird. Ein Vertrag wurde zwar bereits 2007 abgeschlossen, dieser lief 2009 jedoch aus. Seitdem konnte keine Übereinkunft erzielt werden.

Somit reiht sich ein weiterer Punkt in die lange Liste der Themen bei Verhandlungen zwischen YouTube und der GEMA ein. Der Beliebtheit von YouTube in Deutschland konnte die fehlende Verfügbarkeit einiger Musiktitel jedoch bislang keinen Abbruch tun.