Die Konsequenz, die Nielsen Heraus zieht: Seiten sollten fortan auf Größen von etwa 1440 Pixeln Breite optimiert werden. Generell spricht sich Nielsen jedoch gegen starre Designs aus und empfiehlt tendenziell eher die Verwendung skalierbarer Website-Designs – dies tat er allerdings auch schon bei seiner früheren Empfehlung.

Weg vom vertikalen – hin zum horizontalen Design

Einige Randbeobachtungen, die Nielsen in seinem Eintrag festhält: Das Seitenverhältnis moderner Monitore hat sich zu einem 16:9 Verhältnis entwickelt, während klassische Computermonitore nach 4:3 Aspekten gestaltet waren. Daher empfiehlt Nielsen einen langsamen Umschwung hin zum horizontalen Design und weg vom vertikalen Design. Des Weiteren vermutet Nielsen einen anhaltenden Trend hin zu immer größeren beziehungsweise immer höher auflösenden Monitoren.

Twitter steht als soziales Netzwerk in einem solchen Maß für die zeitnahe und unkomplizierte Versorgung mit Neuigkeiten und sonstigen Meldungen, wie es bislang kaum einem anderen Dienst möglich ist. In letzter Zeit kamen immer wieder Neuerungen ans Tageslicht, welche die Bedienung von Twitter unkomplizierter, die Oberfläche schöner und die Menge der Informationen innerhalb eines Tweets dichter machten.

Am 13. Juni hat Twitter im hauseigenen Blog eine weitere Neuerung bekannt gegeben. Geöffnete Tweets, die zu Artikeln bestimmter Partner verlinken, zeigen nun Auszüge aus eben diesen Artikeln und gegebenenfalls die Twitter-Adresse des Autors an. Zu den bisherigen Partnern zählen Nachrichtengrößen wie die New York Times und Spiegel Online.

Generell wird so die Content-Preview von Tweets vergrößert. So können Nachrichten besser selektiert werden, indem man direkt aus Twitter heraus die Inhalte einzelner Meldungen überfliegt. Auch Bilder, Videos und Streams werden nach Möglichkeit eingebunden.

Scheinbar befindet sich die Funktion noch in einer Testphase, weshalb sie noch nicht bei allen Nutzern angezeigt wird. In nächster Zeit  dürfte die Neuerung allerdings umfassend Anwendung finden.

Wer sich selbst als Partner vorschlagen möchte und seine Seite so besser in Twitter integrieren möchte, kann sich unter folgender Adresse direkt bewerben: Participate in Twitter Cards

Original-Meldung im Twitter-Blog: Link

Suchen Sie nach einer todsicheren Möglichkeit, die Benutzerfreundlichkeit Ihrer Website zu verbessern? Das ist in den meisten Fällen einfacher, als Sie vermutlich glauben. Website-Leistung

Bei sehr vielen Sites ist nämlich eines der größten Usability-Probleme auch ohne Eye-Tracking-Studien und Umfragen nachweisbar: Zu lange Ladezeiten. Diese knabbern an der Geduld der Besucher – und damit auch am Erfolg der Site. Bei Google wird dieser Umstand schon seit längerer Zeit gewürdigt: so geht die Ladezeit z.B. als ein Qualitätsfaktor in die Bewertung von AdWords-Kampagnen ein oder hat im Bereich des SEO direkten Einfluss auf die Indizierung der Website durch die Suchmaschinen und hierdurch indirekt auch auf das Ranking. Dies ist gerade bei Long-Tail-Websites ein wichtiger Aspekt.

Um herauszufinden, ob bei der eigenen Website akute Ladezeit-Probleme vorhanden sind, können Nutzer der Google Webmaster-Tools jetzt auf eine neue Testfunktion zurückgreifen. Basierend auf Userdaten, die z.B. mit der weit verbreiteten Google Toolbar erfasst werden, werden hier Leistungsdaten im zeitlichen Verlauf, exemplarische Daten zu Unterseiten und auch einige konkrete Lösungsbeispiele gezeigt.

Damit nicht genug: Google geht mit gutem Beispiel voran und veröffentlich einen neuen Tracking-Code für Google Analytics, der asynchron arbeitet und damit die Ladezeiten der getrackten Websites verkürzen soll.

Haben Sie Lust darauf bekommen, der eigenen Website Beine zu machen? Wir helfen Ihnen gerne weiter, die Performance- Schwachpunkte Ihrer Website zu analysieren und zu optimieren.

Am 3. Juni ging die neue Microsoft-Suchmaschine „bing“ an den Start und sorgte in den ersten Wochen nicht nur für reichlich Furore, sondern direkt auch für eine nicht unerhebliche Steigerung des US-Marktanteils von Microsoft auf 12,1 Prozent (12. Juni). Die Suchmaschine ist nach wie vor lediglich in der Beta-Version verfügbar, bietet derzeit aber bereits alle grundlegenden Funktionen, die der Google-verwöhnte Benutzer von einer Suchmaschine erwartet. Zeit für eine Zwischenbilanz!

Bing adaptierte das typische, minimalistische Google-Interface: ein unübersehbarer Suchschlitz, als Radio-Buttons repräsentierte Filter, die Links zur Spezialsuche als dezente horizontale Linkleiste oben links – perfekt zugeschnitten auf all diejenigen, die Googles Übersichtlichkeit und Usability gewohnt sind. Auch die Links zu „gesponserten Seiten“ werden wie die Google Adwords am rechten Rand sowie über den Ergebnissen der natürlichen Suche angezeigt. Hinzugefügt wurde eine Spalte auf der linken Seite, die verwandte Suchvorgänge aufzeigt. Bei Google findet sich diese oft praktische Funktion am Seitenende – bei bing entfällt daher das Scrollen, um per Klick die gestellte Suchanfrage zu verfeinern.
Ein weiterer, bestechender Unterschied zu Google stellt das täglich wechselnde Design in Form von hinterlegten Fotos dar, was die netten Google-Doodles in Sachen optische Ansprache um Längen schlägt.

In der Fehlertoleranz steht Bing dem Vorbild Google nach erstem Anschein auch in nichts nach: Tippfehler werden durch Nutzung eines internen Lexikons souverän erkannt, daraufhin werden die Suchergebnisse für den korrekten Suchbegriff (selbstverständlich nach Relevanz sortiert) angeboten:

bing Screenshot

Die Unterschiede zwischen Bing und Google stecken im Detail – u.a. in den Spezialsuchen, wie der Bilder- und Videosuche. Hier glänzt Bing mit ausgefeilter Technik und pfiffigen Filtermöglichkeiten: Vor allem das elegante Nachladen durch AJAX bei Bildern und das Anspielen von Videos per Mouseover wirken bestechend frisch.

Momentan tut sich fast jeden Tag etwas Neues bei bing. Microsoft gibt sich anscheinend alle Mühe, das beta-Stadium hinter sich zu lassen. Noch sind Funktionen wie Maps oder xRank (das Nachverfolgen der Beliebtheit von Personen-Suchabfragen) auf Grund fehlender Daten für den Benutzer zwar nicht zu gebrauchen, aber auch diese Funktionen wird Microsoft wohl in naher Zukunft ähnlich den Google-Funktionen ausbauen und dementsprechend anpassen. Mit geeigneten Partnern wie ciao! in der Produktsuche wird man bestimmt schnell einig werden.

Fazit: bing kann sich derzeit in Sachen Usability, Design und Funktionalität durchaus mit Google messen. Vor allem das ansprechende Design und die teilweise AJAX-basierte Umsetzung sind eine willkommene Abwechslung im Google-Alltag. Bleibt abzuwarten ob und wie Google kurzfristig auf die gelungene Konkurrenz reagiert, und ob sich bing weiter entwickeln und durchsetzen kann.

Demnächst erscheint an dieser Stelle ein Vergleich der Suchergebnisse von Google und bing – wer nicht so lange warten möchte, bilde sich sein eigenes Urteil auf hello-engines.de bzw. blindsearch.fejus.com.

Was hat ein schneller Seitenaufbau mit der Suchmaschinenoptimierung Ihrer Website zu tun?
Vieles, denn kurze Wartezeiten sind ein wesentlicher Faktor für die Zufriedenheit Ihrer Besucher. Und das Beste: Um eine Verbesserung in diesem Bereich der Usability zu erreichen, braucht es keine Eye-Tracking-Studien oder monströse Server-Ausstattung – oft zeigen schon wenige Handschläge beeindruckende Auswirkung.

Mit „YSlow“ und „Page Speed“ wollen wir zwei kostenlose Werkzeuge vorstellen, die dabei helfen die richtigen Weichen für flottere Webseiten zu stellen. (mehr …)

Lange hat es gebraucht, bis das nützliche Dropdown-Menü seinen Weg in die internationalen Seiten von Google gefunden hat. Potenziell interessante Suchoptionen wie die Blogsuche stehen damit auf kurzem Weg zur Verfügung, von der User-Community liebgewonnene Features wie Google Maps und GMail (bzw. natürlich „GoogleMail“ in Deutschland) werden endlich entsprechend ihrem Stellenwert leicht erreichbar platziert.

Bislang ließen sich die sozusagen unter „ferner liefen“ angesiedelten Google-Dienste nur über den „mehr“-Link ansteuern, jetzt endlich kommen alle Länder in den Genuss der überfälligen UI-Änderung (man könnte auch sagen: schön, dass das englische Publikum für die langwierige Beta-Phase herangezogen wurde).

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