Unter Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO, versteht man weitläufig vor allem die Optimierung von Websites für die prominentere Platzierung in den Web-Ergebnissen von Suchmaschinen. (mehr …)

Gegen Ende eines Jahres bzw. Anfang des neuen Jahres kommt man an Jahresrückblicken in Form von TV-Sendungen, Beiträgen in Zeitschriften etc. kaum vorbei. Einen Überblick der wichtigsten Ereignisse aus dem Jahr 2015 speziell zu den Themen SEO und Suchmaschinen wollen wir euch im Folgenden vorstellen.

Sichtbarkeit Desktop vs. Mobil

Im vergangenen Jahr hat Google nicht nur einmal am Algorithmus geschraubt und damit die Arbeit eines jeden SEOs nachhaltig mitbestimmt. Neben wichtigen Updates waren im Jahr 2015 aber auch andere interessante Entwicklungen auf dem Suchmaschinenmarkt zu beobachten – auch diese wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten.

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Bei One to One hat man eine Studie zu Rich Media Ergebnissen in den SERPs durchgeführt. Das Ergebnis hierbei: Bei Suchergebnissen, in denen Rich Media auftaucht, werden nur die obersten Resultate, sowohl organische als auch bezahlte Ergebnisse, fixiert. Die Einbindung von Universal Seach Ergebnissen führt zu einer Steigerung der „emotionalen Verbundenheit“ während der Interaktion mit einer SERP.

Universal Search Eyetracking
Anhand von Eyetracking hat man das Interesse gemessen. (Quelle: onetooneglobal.com)

Gerade Videos und Bilder in den Suchergebnissen führen zu einer Steigerung der Bindung. Insgesamt lassen sich die Erkenntnisse aus der Studie wie folgt zusammenfassen: Die Optimierung von Medieninhalten ist mit der Universal Search weiter gestiegen. Neben klassischen SEO Maßnahmen zur Erlangung guter Positionen ist somit auch das Bereitstellen von Materialien von Bedeutung, welche eine emotionale Beziehung entstehen lassen können. Der eigene YouTube-Kanal könnte somit für einige Unternehmen an Bedeutung gewinnen, zumal Google darauf bedacht scheint eigene Angebote und Netzwerke immer stärker mit einzubeziehen.

Die komplette Studie lässt sich kostenlos herunterladen.

So könnte das Rezept für den Eierkuchen der Zukunft lauten, denn Google erweitert seine Suchfunktionen um den Bereich Rezepte. Mit Recipe View ist man nun in der Lage gezielt nach Rezepten zu suchen. Zudem hat man die hier diverse Möglichkeit anzugeben, welche Zutaten man vorrätig hat bzw. welche nicht.

Um die eigenen Rezepte für Recipe View auffindbar zu machen, sollten die Rezeptinformation nach bestimmten Vorgaben formatiert werden.

Google erkennt die Eigenschaften der folgenden Mikrodaten, RDFa und Mikroformate (hRecipe). Sollte der Name des Mikroformats von dem der Mikrodaten oder RDFa abweichen, erscheint der Name des hRecipe in Klammern.

Die Rezeptsuche wird aktuell nur auf amerikanische und japanische Rezepte ausgelegt. Es aber davon auszugehen, dass sie bald auch in Deutschland verfügbar sein wird. Des Weiteren liegt die Vermutung nahe, dass solche Rezepte demnächst die Universal-Search-Ergebnisse ergänzen werden. Shop betreiber mit Haushaltsprodukten und Essen im Angebot sollten sich daher überlegen auch Rezepte zu den Produkten zur Verfügung zu stellen. Na dann, guten Appetit! 😉

Google ist nach wie vor der zentrale Anlaufpunkt für die meisten Internetnutzer. Dabei hat sich die Struktur der Suchergebnisse, die Google seinen Nutzern bietet,
in der Vergangenheit aber stark verändert. Ein Suchergebnis besteht längst nicht mehr nur aus den klassischen Top 10-Suchergebnissen und Google AdWords-Anzeigen – immer mehr halten auch Inhalte weiterer Google-Services Einzug in die Ergebnisseiten. Man spricht dabei von der Google Universal Search.

Für Google-Nutzer bedeutet dies einen erhöhten Komfort und in der Regel verbesserte Suchergebnisse, für Webseitenbetreiber entstehen dadurch aber auch ganz neue Möglichkeiten. In unserer 13. Ausgabe der trafficmaxx News möchten wir Ihnen deshalb einmal die wichtigsten Elemente der Google Universal Search und die Bedeutung für Sie und Ihr Unternehmen vorstellen.

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Einige Nutzer haben vielleicht schon bemerkt, dass bei Google.com (US-Version) und auch bei den regionalen Ablegern der Suchmaschine bisweilen einige neue Features bei den Suchergebnissen auftauchen. So lassen sich hin und wieder Suchergebnisse abrufen, die den Schluss vermuten lassen, dass der Suchmaschinengigant im Bereich der semantischen Suche in kleinen, aber steten Entwicklungsschritten deutliche Fortschritte macht.

Wie bei ReadWriteWeb berichtet wurde, beantwortet Google diverse Suchanfragen nun einfach selbst und listet erst anschließend die natürlichen Suchergebnisse passend zur Suchanfrage aus.

Und jetzt wird es interessant, denn nicht immer befinden sich die gesuchten Begriffe auf der als Quelle angegebenen Website, sondern lediglich deren Synonyme inmitten eines semantisch unstrukturierten und somit nicht extra aufbereiteten Datensatzes.

Man vergleiche die beiden folgenden Suchanfragen:

„Marlene Dietrich’s spouse“

Beispiel1

Auf der als Quelle angegebenen Website befindet sich der Begriff „Spouse“ jedoch nicht – lediglich die Wörter „Family“  und „Married“ lassen sich inhaltlich dem Namen des Ehemanns von Marlene Dietrich zuordnen:
Beispiel2

Nun zur nächsten Suchanfrage:

„Marlene Dietrich’s husband“

Beispiel3

Wie man oben in dem Screenshot erkennen kann, beantwortet auch hier Google die gestellte Frage eigenständig und verweist dabei sogar auf eine andere Quelle, als bei der ersten Suchanfrage:
Beispiel4
Bei diesem Beispiel befinden sich zwar die gesuchten Begriffe auf der als Quelle genannten Website, liegen jedoch inmitten eines semantisch nicht weiter aufbereiteten, umfangreichen Textabschnitts. Google scheint demnach mittlerweile in der Lage zu sein, exakte Antworten auf spezifische Suchanfragen zu liefern, anstatt den Nutzer auf andere Websites zu verweisen – ein wichtiger Schritt in Richtung „Universal Search“.

Eine weiteres Beispiel:

„Capacity HD-DVD?“

Beispiel5

Der Nutzer braucht überhaupt nicht mehr auf eine andere Website zu navigieren, da die Antwort zuoberst ausgeliefert wird. Dies ist natürlich keine gewaltige Leistung auf dem Weg zur perfekten semantischen Suche, es zeigt sich jedoch deutlich, dass sich bei Google etwas in diese Richtung tut.

Auch der deutsche Markt wird langsam davon betroffen, wie die Suche nach „Kinoprogramm Berlin“ zeigt:
Beispiel6
Nach Klick auf „Weitere Filme“ wird einem anschließend von Google eine Übersicht über das laufende Kinoprogramm in Berlin präsentiert – wie praktisch!


Fazit:
Sowohl die oben angesprochenen Beispiele für die semantische Suche als auch die „Universal Search“ stellen einen Hinweis auf eine spannende Entwicklung auf dem Suchmaschinenmarkt dar, da sich hieraus auch für die Suchmaschinenoptimierung neue Möglichkeiten ergeben.