Der eine oder andere wird es vielleicht schon gehört haben, viele andere Betreiber von Online-Shops oder manch Internet-Dienstleister wissen es aber noch nicht – ab Januar 2015 gelten für den Bereich E-Commerce neue Umsatzsteuerregeln. Um es kurz, knapp und möglichst klar auf den Punkt zu bringen: Ab dem 01.01.2015 müssen alle Händler und Dienstleister die Umsatzsteuer in dem EU-Land abführen, aus dem der Käufer ihrer digitalen Waren und Leistungen stammt. Europa E-CommerceDas heißt mit anderen Worten: Wenn ein Kunde aus Belgien ein digitales Produkt in einem deutschen Online-Shop kauft, dann muss der hier ansässige Händler die anfallenden Steuern in Belgien abführen. Das Gleiche gilt ebenfalls für Firmen, die außerhalb der EU ihren Sitz haben, digitale Produkte und Leistungen aber innerhalb der EU verkaufen. Das klingt nicht nur nach viel zutun für den Bereich E-Commerce, da kommt tatsächlich auch viel Arbeit auf die Branche zu:

„Unternehmer, die ihre Angebote europaweit vertreiben, müssen im schlimmsten Fall das Steuerrecht von allen 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union beachten.“

So lautet die Aussage von Sandro Dittmann, seines Zeichens Fachanwalt für Steuerrecht sowie für Handels- und Gesellschaftsrecht (Zitatquelle: heise online, s. u.). (mehr …)