In den Medien führt aktuell kaum ein Weg vorbei an den Statements amerikanischer Präsidentschaftskandidaten. Und beim Hype um Clinton, Sanders und Trump mischen nun auch die Google SERPs direkt mit – und zwar mit Twitter-artigen Meldungen, die unmittelbar in die Suchergebnisse eingeblendet werden.

Google Posts, Google Tweets

Erfahren Sie jetzt in unserem Blogbeitrag mehr über das interessante Google Experiment, dass gegebenenfalls bald elementarer Bestandteil der Suchergebnislisten werden könnte. Viel Vergnügen! (mehr …)

Wir berichteten Ende 2012 über den Start des Twitter-Archivs, das bislang aber leider deutschen Nutzern vorenthalten wurde. Mittlerweile hat man aber auch hierzulande die Möglichkeit, ein komplettes Archiv der eigenen verfassten Tweets inklusive Medieninhalten und Retweets herunterzuladen. Hierzu geht man wie folgt vor:

Schritt für Schritt zum Twitter-Archiv.
  1. Unter Einstellungen klickt man auf „Archiv anfordern“.
  2. Nach einigen Minuten sollte man eine Mail erhalten haben. Diese beinhaltet einen Download-Link für das persönliche Archiv.
  3. Nachdem man das Archiv heruntergeladen und entpackt hat, kann man es im Browser öffnen.
Die Mail mit dem Download-Link.

Übersichtlich & Einfach zu bedienen

Das Twitter-Archiv präsentiert sich, wie zu erwarten war, übersichtlich und zugänglich. Chronologisch sortiert kann man die einzelnen Monate anwählen und nachlesen, welche Tweets man verfasst hat und was man Retweetet hat. Es handelt sich somit um eine spezialisierte Oberfläche, die an die übliche Twitter-Oberfläche angelehnt ist. Jeder Tweet ist mit einem Link ausgestattet, mit dem man die Detailansicht des einzelnen Tweets online abrufen kann.

Ein Ausschnitt aus der Oberfläche des Archivs.

Tweetdeck geht in Rente

Weniger angenehm ist die Neuigkeit, dass Tweetdeck nicht mehr weiterentwickelt werden wird. Am 4. März 2013 kündigte Twitter in einem Blogpost an, die App auf den meisten Plattformen in die Rente zu verabschieden. Namentlich betroffen sind iOS und Android-Nutzer. Auch die Desktop-Variante des Dienstes soll eingestampft werden. Man weist allerdings darauf hin, dass man hart an einer Weiterentwicklung der nativen Twitter-Apps gearbeitet hat, sodass diese ebenso viel Bequemlichkeit und Effizienz bieten sollen. Mit der Schließung der Tweetdeck-App setzt sich nun ein negativer Trend bei Twitter fort, der eine immer aggressivere Abkanzelung des Dienstes zur Folge hat.

Ein persönlicher Jahresrückblick auf 2012 lässt sich auch mit Twitter erstellen. Anders als bei Facebook ist hier allerdings der Umweg über den Partner Vizify notwendig. Nachdem man diesem den Zugriff auf die eigenen Twitter-Daten erlaubt hat, wird eine Übersicht der eigenen 2012-Tweets gegeben. Außerdem wird der „goldene Tweet“ aufgeführt. Also derjenige, der am meisten Reaktionen auslösen konnte. Daneben wird noch der „goldene Follower“ bekannt gegeben. Hierbei handelt es sich um den Follower, von dem man am häufigsten erwähnt worden ist. Eine nette Beigabe übrigens: direkt neben dem goldenen Follower erhält man einen Direktlink zum „Danke“ sagen.

Die Tweets sind in der  Übersicht nach Phrasen beziehungsweisen Stichwörtern geordnet. So lässt sich ersehen, wie häufig ein bestimmtes Keyword etwa genutzt wurde. Auch Antworten und Retweets werden hierbei aufgezählt.

Beispieldarstellung. (Quelle: Vizify.com)
Beispieldarstellung. (Quelle: Vizify.com)

Rechtzeitig vor Weihnachten hat Twitter des Weiteren die Möglichkeit eingeführt beziehungsweise angekündigt, das eigene Twitter Archiv herunterzuladen. Alle Tweets inklusive Retweets seit der Anmeldung bei Twitter sollen so heruntergeladen werden können.

Die Möglichkeit findet sich im angemeldeten Zustand wie folgt:

  1. Klick aufs Zahnrad
  2. Klick auf „Einstellungen“
  3. Klick auf „Request your archive“
  4. Den Instruktion folgen, die man per E-Mail erhält.

In Deutschland ist das Feature augenscheinlich noch nicht verfügbar.