Das Verbreiten von Bildern und Videos ist beliebt wie nie im Netz – nicht nur bei Teenagern. Da wundert es nicht, dass Facebooks Tochter Instagram auch fürs letzte Jahr deutliche Zuwächse bei aktiven Nutzern und Werbetreibenden vorweisen kann.

Aber damit nicht genug: Die soziale Plattform entwickelte sich 2016 ebenfalls beim eigenen Angebot signifikant weiter. Alles in allem ergeben sich insbesondere für Marketers gute Gründe, mal einen kurzen Blick auf die Veränderungen und Entwicklungen bei Instagram zu werfen. Und um das Ganze schön anschaulich zu halten, gibt’s noch eine passende Infografik obendrein! 🙂

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Wohin geht die Reise – Google+, Micro-Videos, Bild-/Video-Netzwerke?

Social-Media-Marketing wird an Bedeutung auch 2014 weiterhin stark zunehmen. Das sei bereits vorweggenommen, ist aber sicherlich auch eher keine große Überraschung. Das bekannte Wirtschaftsmagazin Forbes stellte dieser Tage seine sieben Trends in dem Bereich vor – eine Liste, auf die sich ein Blick durchaus lohnt. Zeigt sich beispielsweise bereits in diesem Jahr, dass eines der Google-Lieblingskinder namens Google+ zunehmend an Bedeutung gewonnen hat, insbesondere durch die massive Einbindung in andere Produkte, so attestiert das Magazin dem sozialen Netzwerk auch 2014 eine blendende Zukunft. Aber eins nach dem anderen, hier die sieben dominierenden Trends für das nächste Jahr in der Zusammenfassung:

1.       Investitionen in die sozialen Medien werden zum Must-have

By Sofiaperesoa (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Während auch hier 2013 bereits viel passiert ist, werden die Investitionen in dem Bereich weiterhin stark ansteigen und zur unvermeidbaren Notwendigkeit für Unternehmen werden, die am Ball bleiben wollen. Wirksame Strategien müssen entwickelt und gegebenenfalls spezialisierte Mitarbeiter wie Social-Media-Manager eingestellt werden. Die zahlreichen Vorteile des Social-Media-Marketings liegen für Forbes so klar auf der Hand, dass sie allein für sich sprechen. Einige Beispiele sind:

  • Gesteigerte soziale Signale (Rankingfaktoren der Such-Algorithmen)
  • Markenaufbau (Branding)
  • Gesteigertes Markenbewusstsein
  • Virales Marketing (Mundpropaganda-Marketing)
  • Gesteigerte Kundentreue und verbessertes Kundenvertrauen
  • Gesteigerte Publikumsreichweite und erhöhter Einfluss

Für SEO-Experten soll Social Media außerdem zu einer von drei elementaren Säulen werden. (mehr …)

Die beliebte Blogging-Plattform im Fokus bei t3n

Viele werden sie kennen, einige nur davon gehört haben und wiederum andere kaum wissen, wovon die Rede ist – die Rede ist von Tumblr, der beliebten Blogging-Plattform. Beliebt? Die Antwort: ein klares Jain. Ja, weil mit über 300 Millionen Usern und 137,8 Millionen Blogs (Stand 20.09.2013) sowie der Erwartung, dass beide Zahlen noch deutlich steigen werden, lässt sich wohl bequem behaupten, dass der Blogging-Dienst ohne Frage sehr beliebt ist. Um das Potenzial etwas besser einschätzen zu können: 2010 hatte tumblr noch 20 Millionen Nutzer und im September 2012 ”erst“ 73 Millionen Blogs. Allerdings, und hier kommt jetzt das Nein, das aktuell sehr anschaulich in einem Artikel bei t3n durchleuchtet wurde, in Deutschland hält sich diese Begeisterung noch verhältnismäßig stark in Grenzen. Vor allem dann, wenn es um die Frage nach dem Social-Media-Marketing geht. Hier dominieren Facebook, Twitter und Google+ nicht nur, auf sie beschränkt sich in der Regel auch das gesamte Engagement. Das aber, so die Meinung des Beitrags, kann sich als grober Fehler entpuppen.

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Tumblr ist besonders beliebt bei jüngeren Internetnutzern. Die Hälfte aller User ist unter 24 Jahre alt und die Community besteht größtenteils aus Teenagern und jüngeren Erwachsenen. Hinzu kommt noch, dass der überwiegende Anteil der User weiblich ist (53,5 Prozent). Summa summarum ergibt sich aus Marketingsicht eine durchaus interessante Perspektive, insbesondere dann, wenn jüngere (weibliche) Internetnutzer die eigene Zielgruppe sind.

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Die Umstände werden aber noch durch weitere Aspekte begünstigt. Dazu bezieht sich t3n auf den Marketing- und SEO-Spezialisten Takeshi Young, der im Blog bei Moz auf drei attraktive Vorzüge der Blogging-Plattform hinweist. Zum einen wäre da die Tatsache, dass alle Links bei Tumblr sogenannte Dofollow-Links sind. Das sind Links die innerhalb des Linkportfolios eine höhere Gewichtung erfahren, da diese im Gegensatz zu Nofollow Links Linkjuice/PageRank vererben. Im Gegensatz zu den Nofollow-Links tragen diese eher zur Verbesserung des Suchmaschinenrankings bei.[1] Den zweiten Vorteil sieht Young in den auch bei Tumlbr verwendeten Hashtags. Diese sorgen dafür, dass eigene Inhalte auch ohne viele Follower von anderen Usern sowohl entdeckt als auch geteilt werden können. And last, but not least: Young schätzt an dem Blogger-Dienst besonders, dass die Community eher bereit ist, über schlechte Inhalte hinwegzusehen. Dieser Umstand ermöglicht Variationen verschiedenster Inhalte zu testen und dann die erfolgreichsten davon später weiterzuverwenden.


Fazit:

Insgesamt zeichnet sich also folgendes kurzes Fazit ab: Tumblr sollte aus Sicht des Social-Media-Markentings in keinem Fall aus den Augen verloren werden. Ganz besonders dann nicht, wenn sich die eigene Zielgruppe dort tummelt. Zu dem Artikel von t3n geht’s hier lang und zu dem Beitrag von Takeshi Young auf Moz da lang.

 


[1] Über die genaue Wertigkeit von Nofollow-Links wird allerdings sehr kontrovers diskutiert, aber das fällt unter ein anderes Thema.

Wieder macht Marissa Mayer von Yahoo reden. Es stehen gleich zwei große Neuerungen rund um den Konzern ins Haus: einerseits wurde der Fotodienst Flickr einer längst fälligen Generalüberholung unterzogen, auf der anderen Seite wurde die erfolgreiche Microblogging-Plattform Tumblr für eine stolze Summe erstanden.

800px-Flickr_von_yahooFlickr war einstmals die erste Adresse im Netz, wenn es darum ging, Fotografien online verfügbar zu machen. Zwischenzeitlich hat man allerdings einige Trends in Richtung Social Web und Smartphone-Nutzung verschlafen und wurde von spezialisierten Vertretern wie Instagram überholt. Entsprechend kritisch lautete Mayers Prognose bezüglich Flickr auch. Der Dienst sieche dahin. Mit einer Kursänderung soll nun Vergangenes nachgeholt werden. Fotos werden fortan größer dargestellt, Nutzer der Gratisversion bekommen 1000 Gigabyte Speicher für Ihre Fotos und Videos zur Verfügung gestellt. Mittlerweile wird auf der Gratisversion von Flickr auch Werbung dargestellt, die Pro-Variante ist ab 50 Dollar Im Jahr zu haben.

tumblr logoTumblr hingegen hat seit seiner Gründung einen echten Siegeszug im modernen Internet hingelegt. Gerade bei jungen und kreativen Nutzern ist die Plattform äußerst beliebt. Mit einem knappen Fünftel der eigenen Kapitalbestände, 1,1 Milliarden Dollar, hat Mayer nun Tumblr ins Yahoo-Boot geholt.

Gute Nachrichten für bisherige Nutzer: das ursprüngliche Team bleibt bestehen und David Karp, Gründer der Plattform, bleibt weiterhin als Chef erhalten. Yahoo musste das Versprechen abgeben, Tumblr nicht zu „versauen“. Für Yahoo ist der Kauf von Tumblr öffentlichkeitswirksam und soll zu einer gesteigerten Akzeptanz unter jungen Nutzern führen.