Startpunkt jedes SEO-Prozesses ist eine Bestandsaufnahme. Mit einem Crawling-Programm wie Screaming Frog können Sie alle Seiten Ihrer Domain erfassen und technisch durchleuchten. Folgen Sie uns zum schreienden Frosch!

Screaming Frog - Frosch

Was sind eigentlich Crawler?

Sind die Seiten Ihrer Domain intern gut verlinkt? Verfügen sie über genügend Text? Wie sieht es mit den Meta-Daten aus und können die Seiten überhaupt aufgerufen werden? Das alles und viele weitere Informationen stellen Crawling-Programme zur Verfügung.

Ein Crawler, Spider oder auch Searchbot ist ein Computerprogramm. Dieses durchsucht das Internet, analysiert Websites und kategorisiert die Informationen gegebenenfalls. In der Regel werden Crawler von Suchmaschinen verwendet. So nutzt zum Beispiel Google den Googlebot, um seinen Index zu pflegen und zu aktualisieren. Aber auch für SEOs sind Crawler wichtig, um Daten rund um eine Website zu erfassen. Deshalb stellen wir Ihnen eines der beliebtesten Crawling-Helferlein vor: Screaming Frog SEO Spider.

Anatomie des Screaming Frogs

Der Aufbau des Programms ist übersichtlich und leicht verständlich. Da der Screaming Frog jedoch ausschließlich in englischer Sprache zur Verfügung steht, sind zumindest Grundkenntnisse in Englisch für den Umgang nötig. Im Wesentlichen teilt sich das Programm in zwei Bereiche:

Kopf des Screaming Frogs: Einstellungen

Im oberen Bereich gibt’s mehrere Reiter, in denen Sie alle nötigen Einstellungen vornehmen. Im „File“-Reiter können Sie Crawls speichern, öffnen, wiederholen und Default-Einstellungen vornehmen. Das ist aus anderen Programmen bekannt. Unter „Configuration“ können Einstellungen für den Crawl vorgenommen werden. Darauf gehen wir später noch einmal im Detail ein.

„Mode“ gibt Ihnen die Auswahl zwischen zwei Crawl-Modi: Spider und List. Im Spider-Modus springt der Crawler von Link zu Link, arbeitet sich bis zu den letzten Ausläufern der Website vor und erfasst so sämtliche Seiten. Im List-Modus geben Sie eine Liste von URLs vor, die der Screaming Frog analysieren soll. Außerdem können Sie hier unter SERP eine Datei mit Titles und Descriptions hochladen, analysieren und vor der Live-Stellung testen.

Der Reiter „Bulk Exports“ gibt Ihnen die Möglichkeit, ausgewählte Daten in Excel zu exportieren und dort weiterzuverarbeiten. „Reports“ geben Ihnen einen Überblick über alle gecrawlten URLs, dazugehörende Redirect-Verkettungen und andere Zusammenfassungen. Die Funktion „Sitemaps“ erlaubt Ihnen aus den gecrawlten URLs eine XML-Sitemap oder eine Bilder-Sitemap zu erstellen, die Suchmaschinen bei der korrekten Indexierung Ihrer Website unterstützt. Unter „Licence“ können Sie, falls Sie sich dazu entschieden haben die kostenpflichtige Version zu erwerben, den Product-Key eingeben. Mit der kostenlosen Variante crawlen Sie bis zu 500 URLs kostenlos, mit erworbener Lizenz gibt’s kein Limit. Der „Help“-Reiter unterstützt mit FAQs und dem klassischen Support-Bereich.

Körper des Screaming Frogs: Ergebnis-Tabs

Im unteren Bereich können Sie die Ergebnisse des Crawls einsehen. In mehreren Tabs sind die Informationen nach Themenbereichen aufgegliedert. Der „Internal“-Tab fasst die Daten aus fast allen anderen Tabs zusammen. Das ermöglicht den Export der kompletten Infos, ohne einzelne Datensätze zusammenführen zu müssen. Sie bekommen hier zu jeder erfassten URL Einblicke in Content-Typen, Status Codes, Meta-Daten wie Title, Description und Meta-Keywords, Wortanzahl, interne Verlinkungen, Download-Zeit der Seiten oder auch Informationen zu Links, die auf andere Domains zeigen.

Screaming Frog Internal-Tab

Lediglich die Daten aus dem „External“-Tab und dem „Custom“-Tab tauchen hier nicht auf. Im „External“-Tab erfahren Sie mehr über Links auf externe Seiten. Zum Beispiel gibt hier die Spalte „Crawl Depth“ die Klicktiefe an, mit der die externe Seite von der Startseite aus erreicht wurde. Im „Custom“-Tab erscheinen jene URLs und die dazugehörigen Ergebnisse, die im oberen Bereich unter „Configuration“ und „Custom“ eingestellt wurden.

Screaming Frog External-Tab

Jetzt sind Sie mit der Oberfläche des Programms vertraut. Sind Sie bereit für die ersten Schritte mit Screaming Frog?

Zum Sprung ansetzen: Crawl durchführen

Sie haben sich für einen Crawl im Spider-Modus entschieden? Dann stehen Ihnen als lizensierter Nutzer im Reiter „Configuration“ einige Einstellungen zur Verfügung. Unter „Spider“ legen Sie fest, welche Inhalte der Screaming Frog crawlen soll: zum Beispiel nur Bilder, entlang interner oder externer Links oder bis zu einer gewissen Seitentiefe.

Mit der Einstellung „Include“ haben Sie die Möglichkeit, nur bestimmte Ordner Ihrer Website zu erfassen. Haben Sie beispielsweise einen Versandhandel für Kleidung und möchten den Schuh-Bereich optimieren, tragen Sie .*/schuhe/.* in das Eingabefenster ein. Sie erhalten dann nur Ergebnisse für URLs, die /schuhe/ enthalten. Im Gegensatz dazu können Sie mit „Exclude“ bestimmte Ordner ausschließen.

Unter „HTTP-Header“ und „User Agent“ können Sie entscheiden, ob Screaming Frog einen bestimmten Bot imitieren soll. Das ist hilfreich, wenn Websites lediglich Crawls von Google gestatten. Unter Custom können Sie zum einen URLs filtern, die ein bestimmtes Stück Quellcode enthalten oder nicht enthalten. Lassen Sie sich beispielsweise jene Seiten ausgeben, auf denen das Code-Snippet für Google Analytics noch fehlt. Zum anderen können Sie auch bestimmte Inhalte extrahieren. So kann Ihnen Screaming Frog zum Beispiel jeweils den ersten Textabsatz einer Seite angeben, wenn Sie hier den ersten p-Tag definieren. Das unterstützt bei der Themenanalyse.

Sind alle Einstellungen fertig, kann es losgehen. Geben Sie einfach die Domain in das Suchfeld ein und starten Sie Ihren ersten Crawl!

Punktlandung: Crawls auswerten

Screaming Frog bietet weitreichende Möglichkeiten zur Analyse. Für den Einstieg genügen ein paar wichtige Hinweise zur Auswertung. Werfen Sie zunächst einen Blick auf die Status Codes der URLs. Sie finden hier dreistellige Codes, die jeweils mit der Ziffer zwei, drei, vier oder fünf beginnen:

  • 2xx: Erfolgreiche Operation, alles in Ordnung
  • 3xx: Weiterleitungen, die Seite leitet zu einer anderen weiter
  • 4xx: Client-Fehler, die Seite kann nicht angezeigt werden
  • 5xx: Server-Fehler, die Seite kann nicht angezeigt werden
Screaming Frog Status Codes

Exportieren Sie die Daten in Excel und filtern Sie die problematischen Seiten heraus. Diese müssen Sie sich noch einmal ansehen. Bei Klick auf URLs in Screaming Frog öffnet sich außerdem ein weiteres Info-Fenster. Hier erfahren Sie im Reiter „Inlinks“ von welchen Seiten der Domain auf die Fehlerseite verlinkt wird.

Danach widmen Sie sich den Page Titles und Meta Descriptions. Prüfen Sie, ob jede Seite aussagekräftige, keywordrelevante Titles und Descriptions enthält, denn die hinterlegten Titel und Beschreibungen der Seiten werden auf den Ergebnisseiten der Suchmaschinen ausgespielt und schaffen Klickanreize für Nutzer.

Damit die Angaben auch vollständig angezeigt werden, sollten sie über eine bestimmte Länge verfügen. Titles schwanken für gewöhnlich zwischen 50 und 70 Zeichen, Descriptions zwischen 140 und 175 Zeichen. Die ideale Länge ist abhängig von der Bildschirmgröße sowie dem jeweiligen Gerät und kann bei Screaming Frog in der Spalte „length“ überprüft werden. Bei Klick auf eine URL können Sie sich im Reiter „SERP Snippet“ eine Vorschau der organischen Suchergebnisse für Desktop und mobile Devices ansehen. Bei der Optimierung Ihrer Titles und Descriptions hilft Ihnen auch unser Blog-Beitrag zum Thema.

Neben der Länge der Titles und Descriptions können Sie auch die Wortanzahl auf den jeweiligen Seiten prüfen. In der Spalte „Wordcount“ finden Sie die Angabe in absoluten Zahlen. Ordnen Sie die Ergebnisse nach Wortanzahl und finden Sie heraus, welche Seiten noch recht inhaltsarm sind.

Duplicate Content, also identischer Inhalt auf verschiedenen Seiten, kann zu einer negativen Bewertung durch Suchmaschinen führen. Screaming Frog bietet eine einfache Möglichkeit, Duplicate Content auf Ihrer Website zu erfassen. In der Spalte „Hash“ wird eine einzigartige Zahlen- und Buchstabenfolge für jede Seite vergeben. Exportieren Sie diese Zeile in Excel und markieren Sie doppelte Werte. Den betreffenden URLs müssen Sie sich noch einmal widmen.

Jeder Tab verfügt außerdem über praktische Filterfunktionen. Filtern Sie im Tab „Images“ zum Beispiel alle Bilder nach „Missing Alt Text“. Sie erhalten dann die URLs, auf denen sich Bilder befinden, die nicht über einen Alt-Text (auch Alt-Attribut genannt) verfügen. Fügen Sie diesen Bildern Alt-Texte hinzu, um sie für Suchmaschinen lesbar zu machen.

ScreamingFrog Missing Alt-Text

Auch wichtig: Analysieren Sie die H1 der gecrawlten Seiten. Jede Seite sollte über eine (und nur eine) H1-Überschrift verfügen, die der Suchmaschine das Thema der Seite vermittelt. Filtern Sie nach „Missing H1“ und finden Sie heraus, auf welchen Seiten die H1 fehlt. Oder filtern Sie nach „Duplicate H1“ oder „Multiple H1“. Diese Seiten verfügen über zwei oder mehrere H1-Überschriften. Für Google und Co. ist das Thema der Seite dann nicht klar definiert.

Mit diesen Tipps sollte Ihnen der Einstieg in Screaming Frog leichtfallen. Probieren Sie sich aus, testen Sie Einstellungen sowie verschiedene Filter und analysieren Sie Ihre Website!

Fazit

Screaming Frog eignet sich mit der kostenlosen Version bereits zum Crawlen von kleinen Websites und bietet dabei umfassende Auswertungsfunktionen. Das Programm kategorisiert die Daten in einer übersichtlichen Form und bietet die Möglichkeit, Ergebnisse nach Bedarf zu filtern. Auch der Export in Excel hält in der weiterführenden Auswertung und Verknüpfung der Daten viel Potenzial bereit. Nutzen Sie Screaming Frog für Ihre Crawls!

Quellen und Links:

Titelbild stammt von tpsdave // pixabay

Logo im Titelbild von Screaming Frog auf LinkedIn

Die Bilder im Text sind Screenshots aus Screaming Frog

Alle Funktionen des Programms direkt im User Guide von Screaming Frog

Werfen Sie in unserem Einsteiger-Beitrag einen ersten Blick in das Analyse-Tool Sistrix und lernen Sie die wichtigsten Funktionen der meistgenutzten SEO-Toolbox Deutschlands kennen!

Wer in professionelle Suchmaschinenoptimierung für seine Website investiert, kommt um ein SEO-Tool nicht herum. Denn die Programme versorgen den SEO mit Kennzahlen, auf deren Basis er Entscheidungen für sein Projekt treffen kann.

Introducing Sistrix: Die verschiedenen Module

In der Sistrix Toolbox können Sie Ihr Projekt oder die Websites Ihrer Mitbewerber innerhalb von fünf Modulen analysieren. Jedes hat einen eigenen inhaltlichen Fokus und unterschiedliche Qualitäten. Das SEO-Modul beschäftigt sich mit Rankings in der organischen Suche bei Google, ist das Herzstück von Sistrix und damit erste Anlaufstelle für Nutzer der Toolbox. Deshalb legt unser Beginner’s Guide auch einen besonderen Fokus auf das Modul und stellt es später noch im Detail vor.

Daneben können Sie sich im Links-Modul eine Übersicht über die externen Verlinkungen der analysierten Website geben lassen. Erfahren Sie hier, über wie viele externe Links Ihre Website verfügt, woher die Links stammen, welcher Link-Text genutzt wird und auf welchen Inhalt verlinkt wird. Starkes Feature: Aktivieren Sie die Funktion LinkPlus, um die Link-Datenbank von Sistrix mit den Daten von Majestic zu erweitern. Majestic gehört zu den angesehensten Anbietern von Link-Daten.

Im Bereich Social Signals erhalten Sie Einblicke über die Verteilung von und Interaktionen mit Ihren Inhalten. Verschaffen Sie sich also einen ersten Eindruck von Likes, Shares und Kommentaren auf Facebook, Twitter und Co. Mehr als einen ersten Eindruck bieten die Daten jedoch nicht. Denn aufgrund von Privatsphäre-Einstellungen können nicht alle Daten aus sozialen Netzwerken ausgelesen werden. Das sorgt für ein leicht verzerrtes Bild im Social-Signals-Modul.

Ähnlich verhält es sich mit dem Ads-Modul. Grundsätzlich können Sie hier Ihre Adwords-Kampagnen und Bannerwerbungen überwachen und auswerten. Projektmanager schalten die Ads aber abhängig von verschiedenen Variablen, wie der Tageszeit oder dem Standort. Analysiert Sistrix Anzeigen zu einem Keyword dann zu einer anderen Tageszeit oder von einem anderen Standort aus, wird die eigene Anzeige nicht erfasst. Auch das führt zu einer gewissen Unschärfe der Daten.

Das letzte Modul knüpft wieder stärker an die organische Suche bei Google an und beschäftigt sich mit erweiterten Suchergebnissen in den SERPs. Zur sogenannten Universal-Search zählen unter anderem zu dem Keyword vorgeschlagene Bilder, Videos und News.

Haben Sie eine Vorstellung von den Sistrix-Funktionen bekommen? Dann steigen wir jetzt in die wichtigsten Kennzahlen ein!

Getting Started: Der Sistrix-Überblick

Tragen Sie zu Beginn die URL der Website, die Sie analysieren möchten, in das Suchfeld ein. Dabei kann es sich um Ihr eigenes Projekt oder eine Konkurrenz-Website handeln. Sie gelangen dann direkt in den Sistrix-Überblick. Hier können Sie grundlegende Kennzahlen zur angegebenen Website einsehen. Zu jeder Variable bietet Sistrix direkt in der Oberfläche eine kurze Erklärung. Für tiefgreifendere Informationen gibt’s beim Support und auf YouTube hilfreiche Video-Tutorials.

Sistrix-Überblick
Sistrix-Übersicht: Nachdem Sie die gewünschte URL eingegeben haben bietet Ihnen das Tool eine Übersicht der wichtigsten Kennzahlen

Der Sichtbarkeitsindex

Allen Kennzahlen voran steht der Sichtbarkeitsindex. Dieser verweist auf die Sichtbarkeit einer Website bei Google und errechnet sich aus den Rankings zu einem Sistrix-eigenen Keyword-Set und der Gewichtung der betreffenden Keywords nach Klickwahrscheinlichkeit. Die Bewertung des angegebenen Werts ist immer abhängig von der betrachteten Website: Nachrichtenportale beispielsweise ranken unter anderem wegen Ihres breiten Themenspektrums zu deutlich mehr Keywords als eine Nischenwebsite. Dementsprechend kann das Sistrix Keywordset bei einer inhaltlich breitaufgestellten Website besser abgedeckt werden und der Sichtbarkeitsindex höher liegen. Ein Vergleich des Sichtbarkeitsindex ist daher vor allem zwischen ähnlichen Websites, beispielsweise zwischen Wettbewerbern in einer Branche, sinnvoll und kann bei der Einschätzung der eigenen Performance im Markt helfen.

Neben dem Sichtbarkeitsindex finden Sie die Entwicklung der Sichtbarkeit im Vergleich zur Vorwoche. So können Sie schnell nachvollziehen, ob Ihre SEO-Maßnahmen Früchte tragen und sich in der Sichtbarkeit niederschlagen.

Weiter unten im Sistrix-Überblick können Sie sich die Sichtbarkeit Ihrer Website auch im Zeitverlauf innerhalb eines Graphen ansehen. Voreingestellte Pins weisen auf wichtige Google-Updates hin, die zu Veränderungen in der Sichtbarkeit führen können. Die Pins sind jeweils mit Verknüpfungen zu weiterführenden Erläuterungen zu den Google Updates versehen. Wechselwirkungen zwischen den Updates und der Website werden dadurch schnell sichtbar. Hilfreich ist hierbei auch die Option eigene Pins zu setzen, um zum Beispiel Relaunches oder das Deployment umfangreicher Optimierungsmaßnahmen zu markieren.

Sistrix-Sichtbarkeitsindex
Der Sichtbarkeitsindex von SISTRIX bietet eine Einschätzung Ihrer Performance: Ziehen Sie außerdem Daten Ihrer Konkurrenten hinzu!

Keywords

Neben dem Sichtbarkeitsindex, liefern die zugrundeliegenden Keywords wichtige Aufschlüsse für die Suchmaschinenoptimierung. Sie finden an dieser Stelle einen Überblick über die Anzahl an Keywords, zu denen die analysierte Website rankt. In der Zeile „SEO“ werden die Keywords in den Top-100 der organischen Suche bei Google gezählt, in der Zeile „Ads“ die Anzeigen auf der ersten Ergebnisseite und in der Zeile „Universal-Search“ zum Beispiel Video-, Bilder- oder auch News-Ergebnisse.

Hinter den Werten gibt ein Pfeil die Tendenz zu einem Aufwärts- oder Abwärtstrend im Vergleich zur Vorwoche an. Auch hier werden erfolgreiche Maßnahmen sofort sichtbar. Bei Klick auf die einzelnen Indikatoren gelangen Sie in die Detailansicht innerhalb der Module.

Sistrix-Sichtbarkeit und Keywords
Neben dem Sichtbarkeitsindex zeigt SISTRIX ebenso die Anzahl der rankenden Keywords: organische Suche (SEO), Google-Anzeigen (Ads) und der Universal-Search

Links

Überprüfen Sie mit den Link-Kennzahlen die Vernetzung Ihrer Website. „Links“ beziehen sich dabei auf die Anzahl externer Links und „Domains“ auf die Anzahl unterschiedlicher Domains, die auf die analysierte Website verweisen. „Netze“ weist die Anzahl unterschiedlicher Class-C-Netze aus, die auf die untersuchte Domain verlinken. Ebenso wie bei den Keywords gibt ein Pfeil jeweils die momentanen Entwicklungen an.

Social Signals

In dem Kurzüberblick über die Performance in sozialen Netzwerken finden Sie Werte zu Facebook, Twitter und Google+. Während der Wert bei „Facebook“ die Anzahl Likes und Shares von URLs der untersuchten Website angibt, zählt der Wert bei „Twitter“ die Anzahl Tweets mit Link zur betrachteten Website. Für Google+ wird die Anzahl an +1 zu URLs der Website gezählt. Pfeile als Trendmonitor gehören auch hier dazu.

Sistrix-Links und Social Signals
Links & Social Media Performance: Überwachen Sie die Vernetzung Ihrer Website sowie die Aktivitäten im Social Web

Domain-Überblick

Im Domain-Überblick sammeln sich unterschiedliche Kennzahlen zur untersuchten Domain. Besonders interessant sind hier die „Top-10 Rankings“. Der Wert gibt Aufschluss über die Anzahl an Keywords, zu denen die Domain auf den Suchergebnis-Plätzen eins bis zehn rankt. Je höher der Wert, desto besser – zumindest, wenn dies für Ihre Webseite zutreffende Keywords sind. Denn dann rankt Ihre Website zu besonders vielen Keywords auf der ersten Seite in den Google-Suchergebnissen. Und das verschafft Ihnen eine höhere Klickwahrscheinlichkeit. Mit einem Klick auf die Kennzahl gelangen Sie direkt in das SEO-Modul zur Übersicht Keywords und sehen um welche Keywords es sich bei den Top-10 platzierten handelt.

Auch „Anzahl URLs“ ist ein spannender Wert. Er gibt an, wie viele URLs zu einem Keyword in den Top-100-Ergebnissen bei Google ranken. Im Vergleich mit der absoluten Zahl an Keywords der Domain in den Top-100 zeigt sich die Effizienz der Domain. Erreichen Sie also mit wenig URLs eine hohe Anzahl an Rankings in den Top-100, kann – die richtigen Keywords vorausgesetzt – von einer positiven Situation ausgegangen werden.

Top-Verzeichnisse

Sie wollen wissen, welche Websiteverzeichnisse aus SEO-Perspektive besonders stark sind? Dann werfen Sie einen Blick auf die Top-Verzeichnisse, Top-URLs und Top-Hosts Ihrer Domain. So erkennen Sie schnell etwaige Ungleichgewichte zwischen Intention und Realität. Auch die Top-Verzeichnisse Ihrer Wettbewerber können Ihnen Orientierung für einen erfolgsversprechenden Ausbau Ihrer Website geben.

Sistrix-Top-Verzeichnisse

Interessante Rankings

In dieser Ansicht zeigt Ihnen Sistrix zum Beispiel Keywords an, zu denen die untersuchte Domain bereits gut rankt und die gleichzeitig ein hohes Suchvolumen aufweisen. Sie finden aber auch Keywords, die einen auffälligen Aufwärtstrend erleben. Ein Blick auf die interessanten Rankings lohnt sich immer für überraschende Insights!

Sistrix personalisieren

Sie werden schnell merken, welche der genannten Kennzahlen für Ihr Projekt besonders relevant sind. Wenn Sie sich auf diese konzentrieren möchten, können Sie die Werte in einem persönlichen Dashboard zusammenfassen und überprüfen. Darüber hinaus sind automatische Reports möglich. Lassen Sie sich oder Ihren Kunden in einem Zeitintervall Ihrer Wahl ausgewählte Ergebnisse per Mail zusenden. Den Befehl für beide Funktionen finden Sie in den Einstellungen bei Klick auf das Zahnrad neben der Kennzahl.

Wenn Sie bei starken Veränderungen einer Kennziffer direkt informiert werden wollen, können Sie auch einen Alert einrichten. Dann erhalten Sie beispielsweise bei einem signifikanten Abfall im Sichtbarkeitsindex eine Mail.

Fühlen Sie sich jetzt bereit für die ersten Schritte in der Sistrix Toolbox? Dann geht’s jetzt zum SEO-Modul!

Key Component: Das SEO-Modul

Den Kern der Sistrix Toolbox macht das SEO-Modul aus. Es berichtet über den momentanen Status und zeigt Potenziale zur Verbesserung auf. In Anbetracht der vielen verfügbaren Funktionen und des Fokus auf SEO-Einsteiger stellen wir an dieser Stelle nur die wichtigsten vor. Los geht’s:

Sichtbarkeitsindex

Der Wert zum Sichtbarkeitsindex im Sistrix-Überblick ist der Einstieg für die Daten im SEO-Modul. Verfolgen Sie hier die tägliche, wöchentliche oder monatliche Entwicklung der Sichtbarkeit Ihrer Website. Auch der Vergleich zwischen den Werten für die Desktop- und Smartphone-Variante Ihrer Website lohnt sich. Denn, die Spatzen pfeifen es von den Dächern[1], schon bald sollen die mobilen Versionen ausschlaggebend für das Ranking sein. Deutlich schlechtere Werte im mobilen Bereich weisen also auf Optimierungsbedarf hin.

Sistrix Sichtbarkeitsindex Detail
Sistrix Sichtbarkeitsindex Smartphone
Sichtbarkeiten der Domain lassen sich nach Desktop- und Smartphoneindezies aufteilen


Keywords

Für die Suchmaschinenoptimierung ist das Wissen um bestehende Rankings zu Keywords unerlässlich. Deshalb gibt die Sistrix Toolbox in diesem Bereich eine Übersicht über die Keywords einer Website, die entsprechenden Ranking-Positionen und die dazugehörigen URLs. Außerdem bietet der Überblick eine Einschätzung zum Wettbewerb um das Keyword sowie zum möglichen Traffic, also zur Klickwahrscheinlichkeit. Die oftmals umfangreiche Liste kann mithilfe des Filters nach Bedarf fokussiert werden. Unsere Lieblingsbeispiele:

Suchen Sie nach URLs, die zu einem bestimmten Keyword ranken? Dann filtern Sie die Liste einfach in Hinsicht auf das gewünschte Keyword. So können Sie zum Beispiel feststellen, welche Inhalte Ihre Website zu dem Keyword bereits enthält und wie die entsprechenden URLs ranken.

Filtern Sie hingegen in Bezug auf die Position, können Sie sich zum Beispiel nur die Keywords auf den Top-10-Plätzen ausgeben lassen und einen Eindruck von Ihren stärksten Keywords bekommen. Beim Blick auf die Positionen elf oder zwölf hingegen können Sie Potenziale aufdecken. Mit etwas Optimierung auf den entsprechenden Seiten können diese leicht auf die erste SERP und damit ins Blickfeld der Nutzer rutschen.

Diese Potenzial-Keywords können Sie mit einem Klick auf das Listen-Icon neben dem Keyword in einer separaten Liste zusammenführenund speichern. Außerdem haben Sie die Möglichkeit sowohl die vollständige Keyword-Liste als auch Ihre Filter-Auswahl zu downloaden und beispielsweise in Excel weiterzuverarbeiten.

Sistrix Keywords
Mit dem Keyword Analyse Tool können Sie das Ranking einer URL mit dem zugehörigen Keyword identifizieren

Keyword-Ideen

Bei einer Keyword-Recherche suchen SEOs nach weiteren relevanten Keywords für eine Website. Dabei sollten sie auch Keywords berücksichtigen, für die die Website noch nicht rankt. Die Keyword-Ideen der Sistrix Toolbox geben solche Keywords aus. Sie beziehen sich auf Keywords, zu denen andere Domains ranken, die ansonsten eine große Schnittmenge an Keywords mit der eigenen Website aufweisen. Die Keyword-Liste ist allerdings nur ein erster Anhaltspunkt für eine Keyword-Recherche und ersetzt den Einsatz anderer Tools wie Google Suggest und vor allem die Auseinandersetzung mit den eigenen Inhalten nicht.

Ranking-Veränderungen

Hier überprüfen Sie mit wenigen Klicks die Veränderungen Ihrer Rankings. Wählen Sie den betrachteten Zeitraum sowie die Art der Entwicklung aus. Es stehen Ihnen Informationen zu neuen Keywords und verlorenen Keywords allgemein sowie neuen und verlorenen Keywords in den Top-10 und Top-20-Platzierungen zur Verfügung. Außerdem können Sie Ranking-Verbesserungen und Ranking-Verschlechterungen einsehen. Die ebenfalls umfangreiche Liste kann lediglich nach Keywords gefiltert werden. So entfällt das praktische Analyse-Tool aus dem Keyword-Bereich.

Wettbewerber

Unternehmen kennen die Konkurrenz innerhalb ihrer Branche meistens gut. Allerdings fehlt der Einblick in den Wettbewerb auf den Suchergebnisseiten von Google. Hierbei schafft der Bereich „Wettbewerber“ in der Sistrix Toolbox Abhilfe. Lassen Sie sich kurzerhand die Domains anzeigen, die ein großes Set an Keywords mit Ihnen teilen. Gegen diese Domains müssen Sie im Kampf um gute Rankings bestehen.

Sistrix Wettbewerb
Mit welchen Unternehmen Sie um die Krone der SERPs kämpfen müssen, erfahren Sie hier.

Chancen

Der Bereich „Chancen“ gibt eine weitere Möglichkeit ungenutzte Potenziale aufzudecken. Zum einen können Sie sich Keywords ausgeben lassen, zu denen Ihre bekannten Wettbewerber in den Top-100 ranken, Ihre Website jedoch nicht. Zum anderen versorgt Sie Sistrix automatisch mit Keywords, mit denen Ihre Website die Perspektive hat in die Top-10 Suchergebnisse einzuziehen. Je höher der angenommene Traffic für das Keyword und je besser das bestehende Ranking, desto größer wird auch die Chance eingeschätzt wertvollen Traffic zu generieren.

So praktisch die vorgestellten Funktionen auch sind, bleiben Sie lediglich Tools und geben nur eine Entscheidungshilfe. Werte, Potenziale und Keywords sollten stets reflektiert eingesetzt und in Verbindung miteinander betrachtet werden. Das macht gute Suchmaschinenoptimierung aus!

Key Benefits der Sistrix Toolbox:

Starke Kooperationen: Aus der Kooperation mit Majestic geht eine solide Datenbank eingehender Links hervor.

Anbindung der Google Search Console: Die Google Search Console kann schnell angebunden werden. Starker Vorteil hierdurch: Die Datenhistorie wird über die 90 Tage Limitierung in der Google Search Console fortgeschrieben.

Umfangreiche Vergleichsmöglichkeiten: Das SEO-Modul bietet spezielle Funktionen zum Vergleich mit Wettbewerbern. Für einen umfassenden Einblick in die Konkurrenz können Sie über das Suchfeld alle Daten, die Sie für Ihre Website abrufen, auch für die Domains der Wettbewerber abrufen.

Gute Usability: Die Daten laden im Vergleich mit anderen Tools schnell und können über Filter-Funktionen einfach individuell angepasst werden. Auch die Zusammenfassung von Kennzahlen und Werten in Dashboards, Reports und Listen erhöht die Benutzerfreundlichkeit des umfangreichen Datenvolumens und erleichtert den Umgang mit der Toolbox.

Mit den vorgestellten Funktionen der Sistrix Toolbox sind Sie bereit für Ihre ersten Tage als Sistrix-Nutzer. Nehmen Sie Ihr Projekt in Angriff!

Quellen + Links

Das Titelbild stammt von geralt // pixabay

Die im Text verwendeten Bilder sind Screenshots aus der Sistrix Toolbox

[1] https://www.sistrix.de/news/mobile-first-google-macht-den-mobilen-index-zum-hauptindex/

Eine Website mit dem Smartphone aufrufen und eine gefühlte Ewigkeit auf den Aufbau der Seite warten: Das nervt. Darum weiß auch Google – und hat reagiert. Bereits auf der SMX West Konferenz kündigte Gary Illyes von Google an, dass die Seitengeschwindigkeit ein Ranking-Faktor im neuen Mobile First Index sein wird. Was Illyes uns noch verraten hat und wie SEOs damit umgehen sollten, verraten wir Ihnen im Folgenden!

Smartphone
„Mobile-First“: Google setzt auf mobile Search und will den Mobile Index zum Hauptindex machen – mit Auswirkungen auf die Rankingfaktoren.

(mehr …)

Annie Cushing, Senior SEO bei SEER Interactive, mag es gerne ordentlich und übersichtlich. Laut Selbstbeschreibung besitzt sie die Fähigkeit, sich wie ein Maulwurf durch Unmengen von Daten zu wühlen. Diese Eigenschaften kommen nun dem Rest der Netzwelt zugute. Frau Cushing hat bei Google Docs eine freie Auflistung verschiedener SEO-Tools eingerichtet. Diese Liste umfasst mehr als stolze 300 Einträge von Nice-to-Have bis Must-Have Tools.

Ausschnitt aus dem Dokument

Aufgeteilt nach den Grundbereichen „Domain“, „Links“, „Keyword“, „Datenvisualisierung“ und anderen werden in der nützlichen Liste viele passende Tools aufgeführt und stichwortartig beschrieben. So kann man schnell das passende Tool für die eigenen Vorhaben finden.

Ein Blick in das freie Dokument lohnt sich auf jeden Fall. Vielleicht wird man ja auf ein nützliches Werkzeug aufmerksam, das einem bisher entgangen ist.

Hier findet man das Google Document: Link

Die Webmastertools von Google wurden gestern um ein weiteres spannendes Feature erweitert – der Anzeige des aktuellen Status der Indexierung. Webseitenbetreibern wird so ein interessantes Feature an die Hand gegeben, dass einen Einblick in den zeitlichen Verlauf der Indexierung bietet. So zählt zu den grundlegenden Informationen die Anzahl der jemals gecrawlten URLs. Hier wird die Anzahl der von Google seit Bestehen der Webseite jemals gecrawlten Seiten angegeben, ein Wert der kontinuierlich steigt, je weiter die eigene Webseite wächst. Dieser Wert ist allerdings nicht  mit den insgesamt indexierten URLs zu verwechseln.

Die Zahl der insgesamt indexierten URLs gibt entlang der Zeitachse den jeweiligen Status der Indexierung wieder und sorgt so für einen guten Überblick und lässt bspw. Rückschlüsse auf den Erkennungszeitpunkt gelöschter oder depublizierter Inhalte zu. In diese Zahl fließen URLs nicht ein, die als Duplikat erkannt werden oder mit dem „noindex“ versehen sind. Auch interessant: Webseiten die als wenig nützlich eingestuft werden, fließen auch nicht in den Index ein.

Indexierungsstand Google Webmastertools

Darüber hinaus wird die Zahl der von der robots.txt-Datei blockierten URLs angegeben. Als nicht ausgewählt sind jene URLs bezeichnet, deren Aufruf eine Weiterleitung oder deren Inhalt nahezu einer anderen URL entspricht. Mit dieser Erweiterung schreitet Google im Um- und Ausbau der Webmastetools voran und launcht innerhalb kurzer Zeit das zweite neue Feature.

Detaillierte Informationen zum Indexierungsstatus bietet auch die deutsche Google Webmaster Hilfe mit diesem Beitrag. Die offizielle Ankündigung findet sich wie üblich im Google Webmaster Central Blog.

 

Es vergeht kaum ein Monat, an dem Google nicht im Großen oder Kleinen Änderungen und Optimierungen an den eigenen Services vornimmt. Nun wurde im Dezember der Leistungsumfang der Google Webmastertools nochmals erweitert. Schwerpunkt war diesmal der Keyword-Traffic zur eigenen Website.

Häufigste Anfragen pro Seite

Zusätzlich zu den globalen Suchanfragen, die die gesamte Domain betreffen, liefern die Webmaster-Tools auf dem Tab „Die häufigsten Seiten“ auch die Information für einzelne Seiten. So lässt sich schnell erkennen, bei welchen Anfragen Google voraussichtlich welche Unterseite präsentiert.

Viele Daten werden nur kumuliert pro Seite dargestellt.

Details der Suchanfragen

Nun kann man auch für die jeweiligen Suchanfragen detailliert einsehen, welche Entwicklung stattgefunden hat, insbesondere bei den Impressions und der CTR. Aktuell ist der Blick in die Vergangenheit aber bis zum 6.Novemer 2010 beschränkt, ebenso ist noch keine Kurve über die durchschnittliche Position verfügbar. Zusätzlich muss erwähnt werden, dass hier die verschiedenen Kanäle der Universal Search (bspw. Web, Bilder, Videos) zusammen dargestellt werden.

Zeitlicher Verlauf einer Suchanfrage

Filterfunktionen

Möchte man nur spezielle Daten erfassen, bieten die Webmaster-Tools eine umfangreiche Filterfunktion, bspw. nach Suchtyp, Land, Zugriffszahlen, aber auch nur nach bestimmten Keywords innerhalb einer Suchanfrage oder nach vorher ausgewählten Keywords:

Die umfangreichen Filterfunktionen verschaffen einen schnellen Überblick.

Google ist nicht nur die größte Suchmaschine auf dem Markt, sondern bietet den Usern auch noch eine Vielzahl nützlicher Tools. Zu den bekanntesten gehören der Google Reader, iGoogle oder auch Google Maps. Doch darüber hinaus gibt es noch weitere nette kleine Gimmicks in Googles Werkzeugkiste, die vielleicht nicht jedem geläufig sind. Wir stellen hier einige der kleinen Helferlein von Google vor:

Google Docs: Google Docs ist eine webbasierte Office-Suite, die Programme für Präsentationen, Tabellenkalkulation und Texterstellung beinhaltet. Man benötigt nur noch einen PC mit Internetzugang um die Dateien zu erstellen oder zu bearbeiten. Darüber hinaus kann man mit mehreren Personen gleichzeitig an einem Dokument arbeiten.

Google Trends: Hiermit kann man sich die Entwicklung von Suchanfragen zu einem Keyword oder einer Kombination von Keywords anzeigen lassen. Dabei kann man sich die Daten sowohl zeitlich als auch geografisch filtern lassen. Unter „Hot Trends“ kann man sich einen Überblick über die Suchanfragen jüngsten Zeit verschaffen. Ein weiteres Feature ist der Vergleich der Besucherzahlen von Webseiten. Bisher ist das jedoch nur für größere Seiten möglich. Google Trends ist nicht nur eine nette Spielerei, sondern kann auch im Hinblick auf Suchmaschinenoptimierung oder AdWords-Kampagnen von Interesse sein.

Google Ridefinder: Der Ridefinder verwendet die GPS-Daten von z.B. Taxidiensten oder Shuttle-Services und zeigt diese Daten dann in Google Maps an. So kann man sich anzeigen lassen, welche Firma gerade ein Taxi in der Nähe hat und sich dann dementsprechend mit der Firma in Verbindung setzen. Bisher wird der Service allerdings nur in ausgewählten Städten in den USA angeboten.

Google Base: Base ist eine Online-Datenbank, die von Usern mit Content aller Art befüllt werden kann, wie z.B. Text, Bilder oder auch Webseiten. Die bei Google Base hinterlegten Daten können – sofern sie relevant genug sind – auch in den Suchergebnissen anzeigen oder auch in der Produktsuche. Doch bisher finden sich hier vor allem kommerzielle Anzeigen.

Google Scholar: Ermöglicht die Volltextsuche in wissenschaftlichen Veröffentlichungen. Die Ergebnisse speisen sich aus allen möglichen Fachrichtungen und zeigt zudem auch an, wer welche Veröffentlichung schon zitiert hat.

Sky: Man kann mit Google Earth nicht nur die Erde absuchen, sondern mit Google Sky nun auch den Himmel. Basierend auf Bildern des Weltraumteleskops Hubble kann man hier nach entfernten Galaxien und Himmelskörpern suchen.

Google Mobilizer: Dieses nützliche Tool hilft dem User dabei, Seiten an mobile Endgeräte anzupassen. Einfach die URL der Seite eingeben und der Google Mobilizer passt die Seiten so an, dass man sie auch problemlos auf seinem PDA oder iPhone anschauen kann.