Während einige Branchenexperten der Meinung sind, dass die fetten Jahre zweistelliger Wachstumsraten im E-Commerce vorbei sind, deuten andere Zahlen in eine ganz andere Richtung. So zum Beispiel eine die E-Commerce-Studie 2016 von RetailMeNot.

Wohin die Reise laut dieser Arbeit geht, erfahren Sie in unserem Beitrag dazu. Darin wird es unter anderem um Umsatzverteilung, Umsatzwachstum und Wachstumstreiber gehen. Schauen Sie jetzt rein, in 5 Minuten wissen Sie mehr! (mehr …)

Das Internet ist bekanntlich voller Videos und das Medium erfreut sich insgesamt einer immensen Beliebtheit. Viele Nutzer greifen regelmäßig auf Video-Angebote größerer Portale wie YouTube, Twitch oder Vimeo zurück und auch im Social Web wie auf Facebook spielt Video-Content eine wichtige Rolle. Dementsprechend sind natürlich Video Ads für Werbetreibende ausgesprochen spannend. Dazu liefert eine aktuelle Google-Studie fünf interessante Fakten. Punkt 1: State of Video Viewability.

Wie es darum steht und welche anderen Aspekte noch ins Visier genommen wurden, haben wir im nachfolgenden Beitrag aufbereitet.

Google Video Ad Studie 1 (mehr …)

„Eine quantitative und qualitative Analyse von DAX30 und weiteren Blogs“ – So lautet der Untertitel zur Studie „Corporate Blogs 2014“ von „die karriere bibel“. Klar ist, die Anzahl der Blogs steigt weltweit auch weiterhin stetig und ein Ende ist nicht in Sicht. Allerdings scheinen noch vergleichsweise wenige deutsche Unternehmen – selbst zahlreiche DAX-Konzerne – das Potenzial eines gut funktionierenden Blogs erkannt zu haben.

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Es lassen sich gefühlt unendliche Dinge an einem Online-Shop verbessern – was aber bei alle dem niemals in Vergessenheit geraten darf, das sind die Wünsche und Vorstellungen der Kunden. Genau mit diesen hat sich die von UPS in Auftrag gegebene Studie „UPS Pulse of the Online Shopper“ nun beschäftigt, die von comScore durchgeführt wurde. Über die Themen anderer Studien hinausgehend, werden darin Ergebnisse geliefert, die sich von der Vorkaufphase über das Checkout bis hin zur Nachkaufphase erstrecken. Und ebenfalls im Fokus der Studie ist die Prägung des Online-Einkauferlebnisses durch mobile wie soziale Medien. Es wird der Frage nachgegangen, was der moderne und anspruchsvollere Verbraucher von Einzelhändlern erwartet, „die ein integriertes Einkauferlebnis mit vielfältigen Möglichkeiten“ anpreisen.UPS Studie Front

Zu den behandelten Themen der Studie, die die weltweit wichtigsten Märkte untersucht hat, gehören die folgenden Fragestellungen:

  • Was erwarten die Verbraucher bei einem Online-Einkauf
  • Was erwarten die Verbraucher von den Einzelhändlern beim Online-Checkout und bei der Lieferung?
  • Wie wichtig sind Rücksendungen im Rahmen des gesamten Online-Einkaufserlebnisses?
  • Auf welche Weise verändert der Einzelhandel mit seinen vielfältigen Möglichkeiten die Verbrauchererwartungen beim Einkauf und bei den Rücksendungen?
  • Was treibt wiederkehrende Kunden und Weiterempfehlungen für Einzelhändler an?
  • Wie verändern mobile und soziale Medien die Einkaufsgewohnheiten und Erwartungen der Verbraucher? (mehr …)

 

Laut einer Studie der Johannes Gutenberg Universität Mainz (JGU) wissen die meisten deutschen Internetnutzer nicht, wie Suchmaschinen funktionieren, und lassen sich von den Suchergebnissen durchs Netz treiben. Ein Beispiel hierfür sei die automatische Vervollständigung der Suchbegriffe, die User immer wieder gern übernehmen und die eigene Suche so den Vorgaben der Suchmaschine unterordnen. Die Studie fordert daher, dass die Betreiber der Suchmaschinen mehr Verantwortung für die Ausgeglichenheit und Vielfältigkeit der Informationsergebnisse übernehmen müssten und das einhergehend mit einer noch stärkeren medienrechtlichen Regulierung. Hierfür wurden drei maßgebliche Leitlinien entwickelt: Neutralität, Transparenz und Kompetenz.Logo der Johannes Gutenberg Universität Mainz

Die Studie untermauert außerdem auch noch einmal die Marktdominanz, die Google hierzulande innehat. Allen Befragten der Studie war die Suchmaschine bekannt und die meisten von Ihnen verwendet sie auch selber. Bedenklich kommt daher, dass die meisten Internetnutzer vollkommen unkritisch mit Suchergebnissen umgehen und kaum über das Wissen verfügen, wie die Rankings überhaupt zustande kommen. So wussten beispielsweise die Wenigsten, dass die gelieferten Ergebnisse von Google auf sie persönlich zugeschnitten werden und sich an älteren Suchanfragen orientieren.

Im starken Kontrast zum eigentlichen Wissensstand der User steht deren Selbsteinschätzung im Umgang mit Suchmaschinen. Ein Großteil der Befragten bewertet die eigenen Kenntnisse als gut, obgleich ein formaler Wissenstest direkt ergab, dass sie über die Funktionsweise von Google nur schlecht Bescheid wissen. Eine Diskrepanz ergibt auch die Frage nach der Speicherung der eigenen Daten. Diese wird zwar von den befragten Teilnehmern der Studie explizit abgelehnt, die Personalisierung der Suchanfragen aber wird wiederum grundsätzlich begrüßt. Ebenso interessant wie bedenklich ist die Einschätzung um die Machtstellung von Google. Diese nämlich wird zwar wahrgenommen, aber durch das „beste Angebot“ kritiklos gerechtfertigt und somit legitimiert.

Insgesamt stellt die Studie ein allgemein mangelndes Problembewusstsein von Internetnutzern im Umgang mit Suchmaschinen fest. Nahezu unkritisch agieren demnach insbesondere User unter 30 Jahren. Als Konsequenz aus den Ergebnissen fordern die Wissenschaftler nun mehr medienrechtliche Regulierung. Es heißt, die Selbstregulierung durch die Anbieter sei bislang wirkungslos geblieben. Die drei Leitlinien, die die Studie jetzt ausgearbeitet hat, seien Ansatzpunkte einer sinnvollen Neuregulierung. Hier der entsprechende Auszug aus der offiziellen Pressemitteilung der Universität:

[…]Neuregulierung: Neutralität, Transparenz und Kompetenz. Neutralität bezeichnet gleiche Chancen auf aussichtsreiche Rankingplätze in Trefferlisten für alle Anbieter von Webinhalten. Um den Nutzern eine solche neutrale Auswahl aus dem gesamten Angebotsspektrum zu ermöglichen, dürfen Suchmaschinenbetreiber keinen Einfluss auf das Ranking von Suchergebnissen nehmen. Transparenz zielt auf die hinreichende Offenlegung der Funktionsweise von Suchmaschinen, um interne und externe Manipulationen und Verfälschungen der Trefferlisten erkennen zu können. Die Manipulationsgefahr muss auch stärker in das Bewusstsein der Nutzer rücken. Kompetenz zieht in Betracht, dass die größtmögliche Vielfalt im Internet wirkungslos bleibt, wenn Nutzer keinen Gebrauch von ihr machen. Die Stärkung der Medienkompetenz kann dieses Risiko mindern, indem Nutzer auf ihre eigenen Gestaltungsmöglichkeiten und ihre Eigenverantwortung hingewiesen. Dafür müssen die Suchmaschinenanbieter in die Pflicht genommen werden. Diese drei Kriterien sollte der Gesetzgeber bei der Erarbeitung entsprechender Handlungsoptionen berücksichtigen. Anspruch einer künftigen Regulierung muss sein, die Meinungsvielfalt zu sichern, ohne unverhältnismäßig in den Wettbewerb und die dynamischen Entwicklungsprozesse der digitalen Medien einzugreifen.[…]

Das Institut ibi research an der Universität Regensburg hat eine Studie veröffentlicht, die für Online-Händler eine hochinteressante Lektüre bietet. Es geht um zurückgesendete Waren und den Aufbau eines systematischen Retourenmanagements. Hierbei handelt es sich ibi zufolge um eine unbedingt lohnende Investition, da zurückgesendete Waren  auch eine Einschränkung des Geschäftserfolges nach sich ziehen können, so nicht bewusst auf die Thematik der Retouren eingegangen wurde.

Die Studie wurde anhand von Daten erarbeitet, die man in einer umfassenden Online-Umfrage zusammentragen konnte. Es ließ sich hierbei feststellen, dass detaillierte Produktbeschreibungen und möglichst genaue Produktdarstellungen die am meisten genannten Faktoren für eine Verringerung der Retourenquote sind. Weitere Faktoren sind eine professionelle Verpackung, Kundenbewertungen, eine Qualitätssicherung vor dem Versand, kurze Lieferzeiten und das Angebot von Hilfestellungen in Form von einer Telefon-Hotline und ähnlichem.

Niedrige Retouren erreichen
Faktoren für eine niedrige Retourenquote. (Quelle: ibi research)

Ein vielleicht besonders interessanter Aspekt: Produkte, für die bereits bezahlt wurde, werden im Schnitt weniger zurückgeschickt. Diese Erkenntnis dürfte sich vor allem auf die verwendete Zahlungsmethode in diversen Online-Shops auswirken, die ihre Retourenquote optimieren möchten.

Die komplette Studie lässt sich kostenlos herunterladen und bietet detailliert aufgeschlüsselte Umfrageergebnisse.

Welche Linkarten entscheiden zwischen einem exzellenten Ranking in den SERPs und welche führen zu Penalties? Dieser Frage hat man sich unlängst bei Libako angenommen. Herausgekommen ist eine Studie, deren Ergebnisse frei einsehbar auf der eigenen Internetseite präsentiert werden. Untersucht wurden die großen Gewinner und Verlierer des ersten Penguin-Updates, wodurch man auf Zusammenhänge zwischen Linkarten und dem Abschneiden im Ranking schließen konnte.

Linkprofile wurden für insgesamt 40 Seiten erstellt, wobei sich die Auswahl dieser auf einen Blogpost von Sistrix beruft. Die 40 Seiten verfügten zur Zeit der Studiendurchführung über insgesamt etwa 80.000 eingehende Links. Genügend, um empirische Aussagen treffen zu können. Je nach Linkart überprüfte man, ob sich diese jeweiligen Links eher auf der Gewinner- oder auf der Verliererseite anfanden.

Nicht nur viele sondern auch starke Links sind gefordert. (Bildquelle: flickr.com / Peter Shanks CC-BY)

Besonders gut konnten vertrauenswürde Artikellinks von anerkannten Autoritäten abschneiden. Auch Foren, Blogs und Branchenbücher lieferten gerne genommene Links. Auf der anderen Seite stehen minderwertige Artikelverzeichnisse, deren Links sich kaum auf Gewinnerseiten finden. Der Tipp zu Links, die von Artikelverzeichnissen ausgehen, lautet bei Libako: lieber abbauen als aufbauen.

Bei Links von Blogs ist auch der AuthorRank des Bloggers von großer Bedeutung. Links von Autoren, die einen besonders guten Rank aufweisen, sind natürlich umso wertvoller. Forenlinks sollten natürlich aufgebaut werden. Hierbei helfen vertrauenswürdige Benutzer. Allerdings ist die Anzahl der eingehenden Links durch Foren stark von der jeweiligen Branche abhängig. Es lohnt ein Blick in das Linkprofil von Wettbewerbern.

Die Erlangung von Authority Links, also von Links anerkannter Autoritäten, ist eine Aufgabe, die Libako zufolge alle Mühen lohnt. Zeitungen, etablierte Portale und ähnliche Größen im Web stellen diese Autoritäten dar.

Im Fazit der Studienergebnisse wird ein Linkprofil vorgestellt, welches in solcher oder ähnlicher Form den Idealfall darstellt. Was hier auffällt: es wird stark auf Qualität, weniger auf Masse geachtet. Hochwertiger Linktausch, sinnvolle Forenbeiträge und seriöse Pressemeldungen sind Begriffe, welche die Wichtigkeit eines qualitativen Backlink-Katalogs unterstreichen.

Gute Neuigkeiten für Werbeplatzierungen im Facebook-Newsfeed. Einer unabhängigen Studie von TBG Digital zufolge soll sich die Klickrate in den USA vom zweiten Quartal 2012 bis zum dritten Quartal um 99 Prozent gesteigert haben. Auch in Deutschland stieg die Klickrate wieder leicht an. Des Weiteren ist der durchschnittliche Cost per Click (CPC) in Kanada und den USA stark gefallen. Somit geht aus den ausgewerteten Daten hervor, dass Werbetreibende in den USA den Newsfeed momentan am effektivsten nutzen können.

Entwicklung der Klickraten. (Quelle: TBG Digital)

Der Global Facebook Advertising Report Q3 2012 von TBG Digital stützt sich auf gesammelten und ausgewerteten Daten von 520 Milliarden Impressions. Die Daten wurden von der University of Cambridge verifiziert. Anhand der in diesem Bericht gewonnenen Eindrücke lässt sich eine positive Tendenz für Werbung im Facebook Newsfeed ableiten. Gerade der mobile Newsfeed kann überzeugen. Mit einer Klickrate, die etwa 23-mal so hoch ausfällt wie beim Desktop Newsfeed in Verbindung mit dem Panel auf der rechten Seite, zeigt sich erneut die steigende Bedeutung des mobilen Internets.

Da es sich bei diesen Werten um das erste vollständige Quartal handelt, in dem Facebook Werbetreibenden den Zugang zum mobilen Nutzer gestattet hat, kann sich noch einiges an den Werten ändern. Die aktuellen Tendenzen lassen viel Raum für positive Hoffnungen. Sollte die Entwicklung aus den USA auch auf Deutschland übergreifen, so kann Facebook als Werbeplattform für den hiesigen Markt nach Möglichkeit noch interessanter werden.

Die komplette Studie kann man hier nachlesen: Link

Gerade während des Fernsehens werden häufig parallel Suchen angestellt, die sich häufig aus dem gesehenen Programm ableiten lassen. Unter diesem Gesichtspunkt ist eine Verknüpfung zwischen TV-Kampagne und Suchmaschinen-Marketing interessant. Die Nutzung des Internets während des Fernsehens wird auch als Second Screen beschrieben. Neben den traditionellen Laptops und Desktop-PCs kommen hierbei auch oftmals Smartphones und Tablets zum Einsatz.

Beim Fernsehen wird immer häufiger das Internet als Zusatzquelle hinzugezogen. (Bildquelle: Ministerio TIC Colombia / flickr.com CC-BY)

SEO & SEA bei TV-Kampagnen empfehlenswert

Wie Google berichtet, haben die mobilen Suchanfragen in der Eröffnungswoche der Olympia 2012 erstmals  die klassischen Suchanfragen überschritten.

Was den Second Screen angeht, so empfiehlt es sich, bei TV-Kampagnen auch die Mittel des Suchmaschinen-Marketings in Form von SEO und SEA einzusetzen. So kann der Weg im Second Screen idealerweise genau geleitet werden. Zur Bedeutung des Second Screen hat anywab eine Studie veröffentlicht, die auch online einsehbar ist. ARD und ZDF haben ebenfalls eine Onlinestudie zu der Thematik durchgeführt. Hier findet man die entsprechende Pressemitteilung.


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Fast einen Monat ist es her, dass den deutschen Online-Shops die gesetzmäßige Bestellbutton-Regelung auferlegt wurde. Im Vorfeld gab es bereits Untersuchungen, die sich mit der Suche nach der sinnvollsten Buttonbeschriftung anhand der Gesetzesvorlage beschäftigten. Nun wurde ein erstes Resümee von der Internet World Business und etracker veröffentlicht. Das Ergebnis: der Conversion-Rate geht es nach wie vor gut.

Daumen hoch! Der Conversion-Rate geht es gut. (Bildquelle: Sarah Reid / flickr.com CC-BY)

Es wurden die Daten von insgesamt 800 Online-Shops gesammelt und es scheint anhand dieser ersten Untersuchung Entwarnung geben zu können. Ein massiver Gewinneinbruch aufgrund ungewohnter Buttonbeschriftungen dürfte wohl kaum einen Online-Shop ereilen. Die Kaufabsicht, so Internet World Business, lässt sich durch Formulierungen wie etwa „Zahlungspflichtig bestellen“ oder „Kaufen“ nicht abschrecken.

Dies bedeutet zwar, dass die Gesetzesänderung keinen negativen Einfluss auf die Online-Branche hat. Allerdings muss definitiv darauf geachtet werden, dass die Gesetzesvorgaben korrekt umgesetzt werden – ansonsten drohen Abmahnungen.

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