Die Darstellungen einer Website in den Google Suchergebnissen ist entscheidend für die CTR – daher stellen die Snippets ein wichtiges Element der OnPage-Optimierung dar. Woraus das Google Snippet genau besteht und wie man es optimiert, erfahren Sie hier.

Google Suchergebnisse

Title: Die Überschrift in den Suchergebnissen

Die erste für den Snippet wichtige Information ist der Dokumenten-Titel oder schlicht „Title“, der in der Titelleiste des Browserfensters bzw. des aktuellen Browser-Tabs gezeigt wird. Diese Angabe ist im HTML-Code im gleichnamigen Title-Tag hinterlegt. Im Regelfall übernimmt die Suchmaschine diesen unverändert als Überschrift in die Suchergebnisse.

Der Title ist zudem ein wichtiger Faktor für das Ranking. Daher ist es wichtig, relevante Keywords hier zu platzieren. Häufig ist es ratsam, für jede Unterseite der Website einen individuellen Title passend zum Inhalt zu vergeben.

Wie sieht ein guter Title aus?

  • Er enthält das relevante Keyword. Ideal: gut sichtbar gleich am Anfang.
  • Er ist etwa 50 bis 70 Zeichen lang (je nach Bildschirm bzw. Gerät).
  • Er enthält ggf. Signalwörter wie „kaufen“, „finden“ und den Firmennamen.
  • Er ist kurz und knackig formuliert.
  • Er signalisiert dem User, dass die Suchanfrage auf der Website beantwortet wird.

Meta Description: Das Herz des Snippets

Wichtig ist vor allem, die Nutzererwartung zu erfüllen – ein guter Title bringt nichts, wenn der Content nicht dem entspricht, was der Title erwarten lässt. Google schreibt hierzu in seinen Quality Rater Guidelines: „This can result in a very poor user experience when users read the title or click a link only to find that the page does not match their expectations.“

Die im Quellcode hinterlegbare Kurzbeschreibung zur Seite ist die „Meta Description“. Sie wird im Idealfall im Snippet als Beschreibungstext unter der URL angezeigt. In der Regel stehen dafür zwei Zeilen zur Verfügung.

Obwohl die Description nicht direkt rankingrelevant ist, ist sie doch enorm wichtig und sollte bei der Suchmaschinenoptimierung ausreichend Aufmerksamkeit erfahren. Denn sie zeigt dem User, ob die Seite genau das beinhaltet, was er sucht. Sie weckt das Interesse des Suchenden und lockt ihn im besten Fall auf die Website. Somit kann eine gute Description die CTR steigern – und damit indirekt auch das Ranking beeinflussen.

Wie sieht eine gute Description aus?

  • Sie sollte nicht zu kurz und nicht zu lang sein. Idealerweise hat sie zwischen 120 und 140 Zeichen inklusive Leerzeichen (je nach Bildschirm bzw. Gerät).
  • Sie funktioniert nach dem klassischen AIDA-Prinzip: Sie weckt die Aufmerksamkeit und das Interesse, erzeugt einen Wunsch und enthält einen Call-to-Action.
  • Sie stellt die USPs der Website deutlich heraus.
  • Sie ist knackig formuliert und schön strukturiert, sodass der User den Inhalt schnell erfassen kann.
  • Das relevante Keyword zur Seite ist enthalten und steht auch hier möglichst weit am Anfang. Der Suchbegriff des Users wird in den SERPs gefettet dargestellt, sodass er schnell erkennt, welchen Stellenwert der Begriff in der Description hat.
  • Sie ist unique. Das heißt: Auch die Beschreibung sollten Sie für jede Seite individuell vergeben.

Ist im Quelltext keine Description angegeben, ist die vorhandene Angabe offenkundig ungeeignet oder passt sie schlichtweg nicht zur entsprechenden Suchanfrage des Users, wird eine andere ausgespielt. Dabei handelt es sich meist um einen automatisch ausgewählten Textausschnitt aus dem Seiteninhalt, den Google für die Suchanfrage als geeigneter erachtet (weil er beispielsweise das Keyword enthält). Dies kann auch geschehen, wenn der Suchbegriff sehr gut auf einen speziellen Textabschnitt passt – im Regelfall zum Vorteil für alle Beteiligten.

Tools & Tricks für die Optimierung des Suchergebnisses

Um die Optimierung der Snippet-Darstellung zu vereinfachen, findet man auf einigen Websites praktische Tools. Ein Beispiel ist der Snippet Generator von Sistrix: Hier wird das potenzielle Google-Ergebnis direkt dargestellt. Die Farbgebung zeigt an, ob der Text eine gute Länge hat oder ggf. abgeschnitten werden könnte. Sistrix bietet darüber hinaus weitere praktische Möglichkeiten, die Sichtbarkeit der eigenen Seite zu überprüfen und zu optimieren. Mehr dazu in unserem Sistrix Beginner’s Guide.

Google-Suchen begleiten uns täglich – und so werden wir alle auch immer besser darin, die Ergebnisse zu überfliegen, um zu entscheiden, wo wir genauer hinschauen. Das gelingt besonders gut, wenn für den User das Angebot der Website schnell erfassbar ist.

Um das zu erreichen, sollten Sie den Text in der Description, aber auch im Title optisch strukturieren. Hierzu bietet sich der Einsatz von Doppelpunkten, Gedankenstrichen, Sonderzeichen und das Abgrenzen mit einer Pipe (das ist der senkrechte Strich: |) an. Hier ein Beispiel einer Description mit einer schönen, schnell erfassbaren Struktur:

Darstellung Title
Kurze, prägnante Formulierungen sowie optische Akzente über Sonderzeichen wecken die Neugierde und erhöhen die Klick-Attraktivität.

Auch mit Sonderzeichen kann man aus der Masse herausstechen. Eine Zeit lang hat Google keine Sonderzeichen ausgespielt. Derzeit ist die Verwendung wieder möglich. Wichtig hierbei: Das Sonderzeichen sollte zum Inhalt passen und nicht inflationär benutzt werden. Hier ein Beispiel – das Flugzeug passt zum Inhalt, wurde nur einmal benutzt und sorgt für eine attraktive Description:

Darstellung Description

Auch Häkchen sind ein beliebtes Sonderzeichen für Aufzählungen, hier können sie selbstverständlich auch mehrfach verwendet werden.

Darstellung Sonderzeichen
Darstellung Sonderzeichen 2

Eine Code-Liste mit möglichen Sonderzeichen finden Sie hier. Aber Vorsicht: Nicht alle werden 1:1 von Google übernommen.

Rich Snippets, Featured Snippets & Rich Cards

Außer Title, URL und Description weisen einige Suchergebnisse noch weitere Informationen auf, beispielsweise Bewertungen, Veranstaltungen, Angaben zu Autoren & Unternehmen, Preise, Rezepte und vieles mehr. Hier einige Beispiele:

Darstellung Rich Snippet
Darstellung Rich Snippet 2
„Rich Snippets“ bieten den Nutzern weitere Informationen wie z. B. Bewertungen oder Preisinformationen.

Diese erweiterten Informationen können mit entsprechenden Markups im Quellcode angegeben werden. Von vielen Suchdiensten wird hierfür der Standard „Schema.org“ unterstützt (eine Dokumentation mit entsprechenden Beispielen findet sich auf der gleichnamigen Website http://schema.org). Den eigenen HTML-Code kann man direkt bei Google überprüfen lassen.

Keinen direkten Einfluss hat man selbst auf die Darstellung als „Featured Snippet“. Dieses zeigt noch mehr Informationen an. Google spielt ein Featured Snippet aus, wenn eine Website die spezielle Frage des Users besonders genau und zielgerichtet beantwortet. Hier ein Beispiel. Die Anfrage lautete „Wie kocht man Spargel“:

Darstellung Featured Snippet

Breadcrumb

In vielen Fällen spielt Google statt der kompletten URL eine praktische Breadcrumb-Darstellung aus, bei der der User direkt sieht, wo innerhalb der Website er sich bei einem Klick auf das Ergebnis befinden wird. Oben ein Beispiel ohne Breadcrumb-Darstellung, unten mit:

Darstellung ohne Breadcrumb
Darstellung mit Breadcrumb

Hierfür sollte die Zielseite natürlich auch über eine sichtbare Brotkrumen-Navigation verfügen.

Site Links

Hilfreich für eine gute CTR sind auch Site Links. Das sind Links, die zusätzlich zum Suchergebnis inklusive einer kurzen Beschreibung dargestellt werden. Allein durch den Platz, den derart ausgespielte Suchergebnisse auf der Suchseite einnehmen, sind sie präsent und ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. Zudem kann der User direkt auf die Unterseite klicken, die ihm am relevantesten erscheint.

Darstellung Site Links

Google generiert diese Site Links automatisch und gibt dem Seiteninhaber seit einigen Monaten keine Möglichkeit mehr, einzelne Links gezielt zu entfernen. Möchte man eine Seite davon ausschließen, muss sie auf „noindex“ gesetzt werden – wodurch sie vollständig aus den Suchergebnissen entfernt wird.

Mobile Suchergebnisse

Ein spannendes Feld ist inzwischen natürlich die mobile Suche und die entsprechende Darstellung der SERPs. Laut Google werden inzwischen über die Hälfte aller Suchanfragen mobil getätigt. Daher ist die Darstellung der mobilen Suchergebnisse mindestens genauso wichtig wie die Desktop-Darstellung. Hier ein paar Hinweise zu Besonderheiten bei der mobilen Suche:

Länge von Title & Description

Soll Ihre Description auch mobil vollständig ausgespielt werden, sollten Sie sich derzeit auf ca. 120 Zeichen beschränken. Nachteil: In den Desktop-SERPs ist die Description dann verhältnismäßig kurz.

Der Title wird in der Regel in voller Länge angezeigt. Tatsächlich hat man derzeit beim Title in den mobilen SERPs sogar etwas mehr Platz (bis zu 78 Zeichen) als in der Desktop-Variante (bis zu 70 Zeichen).

Einen Test zur mobilen Darstellung können Sie hier durchführen: http://www.mobileserps.com/.

Rich Cards

Noch ziemlich neu bei Google sind die sogenannten Rich Cards, die für die mobile Suche eingeführt wurden. Hierbei handelt es sich um Boxen mit Bild und kurzer Inhaltszusammenfassung, die als Karussell dargestellt werden.

Darstellung Rich Cards

Bisher sind bei der deutschen Suche nur Rich Cards für Rezepte, Kurse und Filme möglich. Bei der englischsprachigen Suche werden auch Jobangebote in Rich Cards dargestellt. Man darf also gespannt sein, in welche Richtung sich das Thema entwickelt und was demnächst möglicherweise noch in den Karussells ausgespielt wird. Mehr über Rich Cards und wie man diese einbindet, finden Sie hier.

Fazit

Die Darstellungen der Suchergebnisse und der mobilen Suchergebnisse ändert sich immer mal wieder. Für die zweite Jahreshälfte 2017 sollten Sie sich Folgendes vornehmen – falls noch nicht geschehen: Title und Description viel Aufmerksamkeit schenken und diese gut strukturieren. Wenn möglich Rich Snippets einbinden. Auf eine gute Seitenstruktur mit Breadcrumbs achten. Und die Snippets für die mobile Darstellung optimieren. So erhalten Sie ein besseres Ranking, mehr Klicks – und sorgen für nachhaltigen Erfolg Ihrer Website!

Quellen & Links

Weiterführende Informationen finden Sie auch hier:
Ryte über den Title
Ryte über die Description
SEO-Book über die mobilen Suchergebnisse
Beitragsbild: Simon // pixabay

Alle Snippet-Darstellungen wurden den Google-SERPs entnommen.

Einer Suchmaschine das richtige Ergebnis zu entlocken, kann mitunter schwieriger sein, als es dem gemeinen User lieb ist. Damit die Google-Suche zielgerichteter verläuft, stehen diverse Suchoperatoren bereit, die wir Ihnen im nachfolgenden Beitrag näher bringen.

Gönnen Sie sich jetzt fünf Minuten und führen Sie Recherchen in der Suchmaschine zukünftig deutlich präziser und schneller durch!

Optimierung der Websuche mit einfachen Kniffen:

Da hatte man kürzlich einen relevanten Netzbeitrag zum gerade diskutierten Thema gelesen und nun sind die Informationen wie vom Erdboden verschluckt. Wider der eigenen Erinnerung lässt sich das Gesuchte auch mit der Google-Suche nicht mehr ausfindig machen. Ein Klassiker.

Was tun, wenn nach ganz speziellen Beiträgen oder zusammenhängenden Begriffen in der Suchmaschine gesucht werden soll?

Nutzen Sie Suchoperatoren, um Ihre Suchanfragen zu verfeinern ✓

Dazu zunächst zwei grundlegende Aspekte:

  1. Satzzeichen, die nicht zu den Suchoperatoren gehören, werden von Google ignoriert!
  2. Zusätzliche Leerzeichen in den Operatoren können deren Nutzen negieren.

Sonderzeichen präzisieren die Suche

Zu den einfachen und häufig verwendeten Suchoperatoren gehören die nachfolgenden Beispiele:

  • Suche nach Hashtags: #hitzefrei
  • Suche in sozialen Netzwerken: @twitter
  • Eine Preissuche: smartphone 300
  • Ein Zahlenbereich: smartphone 150..€300

Teils lohnt – insbesondere bei diesen Suchoperatoren – ein Vergleich zwischen der Suche ohne und mit Operator, da die Ergebnisse mal tauglicher und mal weniger sinnvoll sind. Bei den Preisen geht Google auch gern etwas über Minimum und Maximum hinaus.

Exakter Suchbegriff und Ausschlussverfahren

Immer wieder kommt es bei einer Recherche darauf an, nach einer ganz bestimmten Phrase zu suchen, die freilich aus zusammenhängenden Wörtern besteht. Auf der anderen Seite wollen Sie Zweideutigkeiten wie Teekesselchen ausschließen. Wie geht das?

  • Exakte Suchphrase: großer lebensbaum
  • Mit Platzhalter (Wildcard) suchen: großer * in Deutschland
  • Wörter ausschließen: bundesliga bayern
  • Suchbegriffe kombinieren: berliner or pfannkuchen

Suche bei bestimmter Website optimieren

Wenn Sie bereits eine Website gefunden haben, die Ihnen als basale Quelle dient, können Sie die weitere Suche von hier aus ebenfalls sinnvoll verfeinern – und zwar intern und extern. Hier die einfachsten Kniffe dazu:

Interne Suche

  • Auf der Website selbst suchen: site:heise.de elektromotor
  • Infos zur Website erhalten: info:tagesschau.de

Da viele Websites heute eine interne Suchfunktion haben, die entsprechend gut ausgebaut ist, wird der site-Operator zunehmen überflüssig. Die Informationen, die Ihnen Google zu einer Website zur Verfügung stellen kann, sind beispielsweise: die Google Cache-Version (sonst -> cache:) oder Ergebnisse, die ebenfalls die gesuchte URL enthalten.

Externe Suche

  • Eine ähnliche Website suchen: related:wwf.de

Die Websuche nach ähnlich relevanten Website ist besonders praktisch bei der Recherche zu bestimmten Themen oder gegebenenfalls zur rudimentären Konkurrenzanalyse.

Die erweiterte Suche mit Suchoperatoren

Neben den vergleichsweise simplen Operatoren für die Google-Suche gibt es noch zahlreiche weitere Möglichkeiten, die eigene Websuche effektiv zu verfeinern. Die nachfolgenden Suchoperatoren, die sich häufig auch mit anderen kombinieren lassen, werden unter anderem gerne bei der Suchmaschinenoptimierung genutzt.

inurl:

Wenn Sie auf der Suche nach Websites beziehungsweise URLs sind, die einen bestimmten Begriff beinhalten, ist dies der passende Suchoperator. Beispiel: inurl:vogelpark

Sie erhalten bei dieser Suche SERPs, die ausschließlich Ergebnisse bereitstellen, die den entsprechenden Begriff – in diesem Fall „vogelpark“ – in die URL integriert haben.

allinurl:

Wollen Sie, dass mehrere Begriffe in gesuchten URLs vorkommen, wählen Sie diesen Suchoperator. Beispiel: allinurl:vogelpark papagei

Jetzt sind die Ergebnisse deutlich spezifischer und Sie erhalten häufig verstärkt Artikel, Reportagen und passende Bilder.

inanchor:

Diesen Suchoperator verwenden Sie, wenn Sie nach Websites suchen, auf die mit einem bestimmten Ankertext verlinkt wird. Beispiel: inanchor:blitz

Ihnen werden nun Ergebnisse präsentiert, auf die mit dem Ankertext „Blitz“ wie beim entsprechenden Wikipedia-Beitrag zur natürlichen Funkentladung per Link verwiesen wird. Dieser Kniff kann unter anderem bei Recherchen zum Linkbuilding genutzt werden.

allinanchor:

Ähnliches Spiel wie bei allinurl; Sie verknüpfen mehrere Begriffe, um nun Websites zu finden, auf die mit dem einen oder anderen Term als Ankertext verlinkt wurde. Beispiel: allinanchor:blitz donner

In diesem Fall können beide Begriffe oder auch nur einer davon verlinkt sein. Dieser Suchoperator sollte nicht mit anderen kombiniert werden.

intext: / allintext:

Mit diesem Suchoperator suchen Sie explizit nach Texten in denen der jeweilige Begriff vorkommt. Beispiel: intext:eisbär

Die Anwendung auf mehrere Begriffe, die Sie in einem Text vorfinden möchten, lautet der Logik im Beispiel folgend -> allintext:eisbär pinguin nordpol südpol

intitle: / allintitle:

Jetzt suchen Sie nach einer Website, bei der der gesuchte Begriff im Titel vorkommt. Beispiel: intitel:eiszeit

Wollen Sie die Suche präzisieren, nutzen Sie wie gehabt die entsprechende Erweiterung. Beispiel: allintitle:eiszeit menschen

Die Suche ist übrigens nicht auf eine Überschrift beziehungsweis einen bestimmten Titel begrenzt.

filetype:

Gelegentlich ist es sinnvoll, nach einem bestimmten Dateiformat zu suchen, um adäquate Ergebnisse zu bekommen. Das trifft beispielsweise häufig im Bereich von Fachliteratur zu. Ein Beispiel: baustoffe filetype:pdf

Nun erhalten Sie vornehmlich Websites, die Ihnen zum gesuchten Thema ein PDF anbieten. Natürlich können Sie auch hier weitere Suchoperatoren unterbringen, um die Suche zu verfeinern.

Achtung: Bedenken Sie, dass Sie in den SERPs auch schädliche Dateien öffnen können.

link:

Sie wollen wissen, wer Sie eigentlich verlinkt – oder Ihre Konkurrenz? Nutzen Sie diesen Suchoperator! Beispiel: link:greenpeace.com

Wenig überraschen wird der internationale Webauftritt von Greenpeace insbesondere von untergeordneten nationalen sowie regionalen Websites verlinkt. Aber zum Beispiel auch von erklärten Gegnern der weltweit aktiven Umweltschutzorganisation.

Operatoren für Google News

location:

Dieser Operator funktioniert aktuell nur in der vertikalen Websuche der Google News. Beispiel: location:bremen

Sie erhalten vornehmlich Nachrichten aus der entsprechenden Region – häufig regionale Webauftritte/Angebote etablierter Zeitungen und News-Magazine.

source:

Ebenfalls für die Google News ist dieser Suchoperator gedacht, der die Ergebnisse bezogen auf eine bestimmte Quelle spezifiziert. Beispiel: wearables source:heise

Der Operator ist besonders nützlich, wenn Sie bevorzugte News-Portale nach bestimmten Artikeln durchsuchen möchten.

Fazit: Nutzen Sie die Macht der Google Suchoperatoren!

Nun haben Sie diverse Operatoren kennengelernt, mit denen Sie die Google Suche deutlich zielorientierter nutzen können. Unser Tipp wäre: Spielen Sie einfach mal mit den Möglichkeiten! Es erschließt sich schnell, welch großes Potenzial in der verfeinerten Suche steckt.

Über die genannten Suchoperatoren hinaus, gibt es noch einige weitere, die entweder (im deutschen Sprachraum) nicht oder nur selten zuverlässig funktionieren. Ein Beispiel hierfür ist die Tilde (~). Einem Begriff vorangestellt, sollen Synonyme angezeigt werden. Das trifft aber zumeist nicht zu. Hier empfehlen sich einschlägige Tools wie Word oder der Duden sowie entsprechende Websites.

Andere Suchoperatoren wie „movie:“ sind für die tägliche Arbeit mit Google kaum hilfreich. Sollten Sie dennoch einen vermissen oder einen Tipp für einen weiteren nützlichen Operator haben, schreiben Sie uns gern im Kommentarbereich.

Quellen und Links:

Kleine Liste von Suchoperatoren (Google Support).

Bild: Hebi B. / pixabay

In den Medien führt aktuell kaum ein Weg vorbei an den Statements amerikanischer Präsidentschaftskandidaten. Und beim Hype um Clinton, Sanders und Trump mischen nun auch die Google SERPs direkt mit – und zwar mit Twitter-artigen Meldungen, die unmittelbar in die Suchergebnisse eingeblendet werden.

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Traditionell wird die Qualität einer Website von vielen Suchmaschinen über exogene Signale wie die Hyperlink-Struktur, also insbesondere jenen Verlinkungen, die auf die Seite verweisen, bestimmt. Da dieses Empfehlungssystem als elementarer Rankingfaktor vergleichsweise leicht manipuliert werden kann, was natürlich bei Missachtung von entsprechenden Richtlinien im Falle einer Entdeckung zu Strafmaßnahmen führt, sind Google & Co. naturgemäß brennend an einer objektiveren Methode zur Bestimmung der Qualität interessiert. Ein Ansatz diesbezüglich, der aktuell von einem Google-Team untersucht wird, lautet: das Abschätzen der Vertrauenswürdigkeit einer Web-Quelle.

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Mit anderen Worten: Die Google Wissenschaftler arbeiten an einer Methode, endogene Signale, in diesem Fall die Richtigkeit der vorliegenden Sachinformationen, zur besseren Einschätzung von Websites zu nutzen. Außerdem wollen Sie herausfinden, in wieweit dieser Faktor als Einfluss auf das SERP-Ranking verwendet werden kann.

Erste Ergebnisse des Teams wurden nun kürzlich vorgestellt. Aus dem Papier lassen sich vor allem drei spannende Dinge herausziehen: (mehr …)

Webmaster aufgepasst: Jetzt wird’s höchste Zeit für die Mobile-Optimierung Eurer Sites!

Sie kennen es sicherlich selber: Sie googlen beispielsweise mit dem Smartphone durchs mobile Netz auf der Suche nach was auch immer. Sie entscheiden sich, einem Suchergebnis in der Google-Suche zu folgen. Die Schrift der nachfolgenden Website ist viel zu klein zum Lesen, die Bilder werden nicht korrekt angezeigt und die weiterführenden Links lassen sich nicht vernünftig antippen. Was ist das Endergebnis? Sie sind weg! Suchen sich eine neue Site, die für das Mobile Web optimiert ist.

Und um genau dieses Problem weiß natürlich auch Google und da lag der neueste (erste!) Schritt zur Optimierung der eigenen Suche mehr als nur nahe. Ab demnächst versieht der Suchmaschinen-Gigant Websites, die bestimmten Vorgaben zur idealen Darstellung beim mobilen Surfen entsprechen, mit dem Label „Für Mobilgeräte“.

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Diese aktuelle Ankündigung wiederum bedeutet für alle Webmaster und Betreiber von Websites, dass Sie – wenn nicht schon geschehen – alsbald dafür sorgen sollten, dass ihre Sites für das Mobile Web optimiert werden. Andernfalls dürfte das unter Umständen ganz schnell zu organischen Traffic-Verlusten führen, inklusive dem Rattenschwanz, der sich wiederum daraus ergibt. (mehr …)

Wissenswerte Unterschiede zwischen Desktop und Mobile bei der CTR

Die Click-Through-Rate (kurz CTR) bezeichnet die Klickrate, also die Häufigkeit, in der ein Link im Verhältnis zu den Views (Impressions) auch tatsächlich angeklickt wurde. Die CTR spielt im Online-Marketing in verschiedenen Bereichen eine wichtige Rolle, so natürlich auch in der Generierung von Traffic über die Suchergebnisseiten (SERPs). Generell kann erst einmal angenommen werden, dass je besser beziehungsweise höher eine Webseite innerhalb der SERPs platziert ist, es umso wahrscheinlicher ist, dass der Suchende das dargestellte Suchergebnis anklickt. Einer aktuellen Studie von seoClarity zufolge trifft dies vornehmlich auf das Nutzerverhalten an Desktop Computern zu. Im Mobile Web hingegen sieht die Sache schon ganz anders aus.

Studie CTR-Cover-1

Grundlage für die nachfolgend vorgestellten Ergebnisse sind über 2 Milliarden Impressions und mehr als 2,6 Millionen Klicks aus ungefähr 400 Google Webmaster Tool Accounts. Erfasst wurden die Daten ab August 2014 über einen Zeitraum von 90 Tagen. Aber erfahren Sie jetzt mehr über die wissenswerten Unterschiede zwischen Desktop und Mobile sowie den Faktoren Brand und Non-Brand. (mehr …)

Zunächst ist Verschlüsselung nur ein minimaler Faktor – aber bald schon unabdingbar?

Jetzt ist es offiziell: Die Verschlüsselung per HTTPS wird zum Ranking-Faktor für Google. Schon vor einigen Monaten propagierte der Suchmaschinenriese, dass der Wechsel von HTTP auf HTTPS in absehbarer Zeit für Webmaster zur obligatorischen Maßnahme werden würde und dass man selbst damit die Sicherheit im Internet erhöhen wolle. Nun soll die HTTPS-Verschlüsselung immerhin zu einem minimalen Ranking-Signal geworden sein, begleitet von der Aussicht auf einen noch höheren Stellenwert.

security - google

Wechsel unbedingt notwendig? Sieht ganz danach aus.

Derzeit soll dieser Faktor weniger als 1 Prozent der Suchanfragen betreffen, sodass (mehr …)