Gemeinsam mit unserem Partner, dem Händlerbund, veranstalten wir in unserem Berliner Büro am 17. März einen ganztägigen Workshop rund um die Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung. Auf der Agenda stehen eine allgemeine Einführung in die Themen SEO und SEA, die Analyse und Bewertung von Keywords und Zielgruppen, Erfolgsmessung und Tools, sowie ein Blick auf die rechtlichen Aspekte des Online Marketings.

Einlass ist ab 9:00 Uhr, die Workshops beginnen um 9:30 Uhr und enden gegen 16:30 Uhr. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Austausch und Networking mit den Teilnehmern und Referenten.

Durch die Workshops werden drei unserer erfahrenen SEO & SEA Projektmanager führen. Die rechtlichen Aspekte beleuchtet Anika von Ribbeck, Rechtsanwältin bei der ITB Rechtsanwaltsgesellschaft mbH und Beraterin des Händlerbunds.

Kann es sein, dass sich unsere Sehgewohnheiten verändert haben? Oder liegt der Fehler bei der Werbung an sich? Die US-Handelskommission FTC ist jedenfalls der Meinung, dass die Kennzeichnung von Werbung gerade in Suchergebnissen bei Yahoo, Google und Konsorten nicht ausreicht. Aus diesem Grund habe man nun Briefe mit der Forderung nach Besserung an zwei Dutzend Unternehmen geschickt.

Was ist Werbung und was nicht? Gerade auf mobilen Geräten kann der Unterschied schon mal verschwimmen.

Die FTC liefert übrigens direkt selbst eine Begründung auf die eingangs gestellte Frage. Diese mag zunächst derart banal klingen, dass man selbst gar nicht erst darauf gekommen wäre. Da die Nutzung des Internets durch Smartphone und Tablet in den letzten Jahren derart rasant zugelegt habe, bestehe Nachbesserungsbedarf. Auf den Displays dieser Geräte seien die schattierten Hintergründe, mit denen Werbung häufig gekennzeichnet wird, je nach Gerät und anderen Einflüssen nicht ausreichend sichtbar.

„AaaaHA!“, gefolgt von einer energischen Handgeste mit ausgestrecktem Zeigefinger. So dürfte sich zumindest innerlich der Gemütszustand einiger Googler geäußert haben, als ein bestimmtes Gutachten von einem EuGH-Generalanwalt veröffentlicht wurde. In diesem wird auf die Frage eingegangen, ob Bürger der EU das Recht haben, Suchmaschineneinträge über ihre Person löschen zu lassen. Die Antwort des Gutachtens in Kurzform: Nein, haben sie nicht.

Suchmaschinen nicht für Inhalte fremder Websites verantwortlich!

Die Argumentation von Generalanwalt Niilo Jääskinen ist hierbei nachvollziehbar und nicht unbedingt neu. Eine Suchmaschine kann nicht für die Inhalte fremder Websites zur Verantwortung gezogen werden. Diese werden lediglich verarbeitet und so erhaltene Daten bilden die SERPs. Anders ausgedrückt:

„Suchmaschinenbetreiber sind, im Rahmen der Datenschutzrichtlinie [der EU], nicht verantwortlich für persönliche Daten, die auf Websites, die sie verarbeiten, auftauchen.“

Nun bleibt abzuwarten, wie sich der Europäische Gerichtshof letztlich entscheidet. Das Gutachten ist aber ohne Frage ein Pluspunkt auf Googles Konto. Das Verfahren und sein Ausgang sind gerade deshalb besonders interessant, da innerhalb der EU stark auseinander gehende Meinungen rund um die Löschungsmöglichkeit beziehungsweise -Verpflichtung herrschen.

Die Welt wächst immer dichter zusammen, gerade innerhalb der EU ist ein optimierter Zusammenhalt von steigender Bedeutung. Ein wichtiger Schritt wird hierbei die Einführung von SEPA darstellen. SEPA steht hierbei für Single Euro Payments Area oder Einheitlicher Euro-Zahlungsraum. Ziel von SEPA ist die Standardisierung von bargeldlosen Geldtransfers innerhalb der teilnehmenden Länder, sodass für die Kunden keine Unterschiede mehr zwischen Geldtransfers im Inland und über Ländergrenzen hinaus bestehen. Die offenkundigen Vorteile: mehr Sicherheit sowie schnellere und günstigere Geldtransfers. Aber für Online-Shops wird sich mit der Einführung von SEPA einiges ändern. Anhand einer Checkliste kann man sich als Shop-Betreiber hinreichend auf die anstehenden Änderungen vorbereiten.

 

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Der Stichtag für die Umstellung von den bisherigen nationalen Zahlungsverfahren auf die neuen SEPA-Verfahren ist der 1. Februar 2014. Bis dahin muss sich jeder an die neuen Gegebenheiten angepasst haben: Unternehmen, Vereine, Behörden. Allgemein wird empfohlen, die Umstellung möglichst zeitnah zu veranlassen. Auf diese Weise bleibt genügend Spielraum, um eventuelle Probleme zu beseitigen. Des Weiteren wird empfohlen, genügend Zeit für die Umstellung auf SEPA einzuplanen, da es sich um einen zeitintensiven Prozess handeln kann.

Länderübergreifende Geldtransfers werden mit SEPA leichter. (Quelle: Sepadeutschland.de)

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Erneut darf man sich bei Google über die EU und ihre Kommissionen ärgern. Laut EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia werde man Google auffordern, „seine Vorschläge nachzubessern.“ Sollte Google sich den Zugeständnissen verweigern, könnte eine Milliarden-Strafe drohen. Es geht vor allem darum, dass Google angeblich die eigenen Produkte denen von Konkurrenten in den Suchergebnissen bevorzugen soll. Konkret gemeint sind Produkte wie Google Maps, Preisvergleiche oder die Hotelsuche von Google.

Google hat sich bereits einverstanden erklärt, in den nächsten fünf Jahren Produkte von Wettbewerbern besser zu platzieren. Dies reicht der EU jedoch offenkundig nicht aus. Bis Ende Juni möchte man nun neue Vorschläge von Google hören.

Google muss sich mit einem vermutlich wegweisenden Urteil des Bundesgerichthofs auseinandersetzen. So müssen Suchmaschinen laut dem heute gefällten Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) bei der automatischen Vervollständigung von Suchanfragen während der Eingabe („Autocomplete“) solche Begriffsvorschläge streichen, von denen ihnen bekannt ist, dass damit Persönlichkeitsrechte verletzt werden.

Auslöser des Urteils war die Klage eines Unternehmers vor dem OLG Köln, der dagegen klagte, dass Google im Kontext der Suche nach seinem Namen die Begriffe „Scientology“ und „Betrug“ als Wortkombination vorgeschlagen hat. Wurde die Klage in erster Instanz vom OLG abgewiesen, hat das BGH heute dieses Urteil widerrufen.

Im Wortlaut der Begründung heißt es unter anderem:

Die Suchwortergänzungsvorschläge „Scientology“ und „Betrug“ bei Eingabe des Vor- und Zunamens des Klägers […] beinhalten eine Beeinträchtigung des Persönlichkeitsrechts […], da ihnen ein fassbarer Aussagegehalt innewohnt, zwischen dem Kläger […] und den negativ belegten Begriffen „Scientology“ und/oder „Betrug“ besteht ein sachlicher Zusammenhang.

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Endlich einmal gute Nachrichten für Google. Hierzulande und auch europaweit findet sich der Internetriese zurzeit immer wieder rechtlichen Vorwürfen ausgesetzt. Zu starke Überwachung der Nutzer wird angeprangert, ebenso wie eine mögliche Monopolausnutzung. Der Verband Deutscher Wetterdienstleister hat sich vor einiger Zeit ebenfalls in diese illustre Runde gesellt und geklagt, da Googles Wetterbox Verluste auf Seiten spezialisierter Wetterauskunftsseiten bewirken soll. Diese Klage wurde nun abgewiesen.

Auch weiterhin präsent: Die Google Wetterbox.

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Das deutsche Telemediengesetz sieht vor, dass es möglich sein muss, Kontakt zu Unternehmen aufzunehmen. Man spricht hierbei von der Impressum-Pflicht. Gegen diese hat Google verstoßen und sich im Gegenzug eine Abmahnung durch den Verbraucherzentrale Bundesverband eingefangen.

Der Grund für die Verwarnung liegt im Umgang von Google mit Mails, die an die Adresse support-de@google.com gesendet werden. Man erhält eine automatisierte Nachricht, die zwar Hilfestellungen für einige der üblichen Fragen bietet, auf individuelle Antworten wartet man aber vergebens.

Somit kann man von einem toten Briefkasten sprechen, der im Impressum bei Google aufgeführt wird, was wiederum die Mahnung durch den VZBV nach sich zog. Es ist andererseits auch verständlich, dass Google nicht auf jede Anfrage persönlich reagieren kann. Abhilfe auf viele Fragen bieten die Formulare, die man im Hilfebereich von Google findet.

Wieder ist Vorsicht im Umgang mit findigen Abmahnanwälten angebracht. Angeblich soll es bei einer mündlichen Verhandlung zu einer Aussage gekommen sein, laut der das sogenannte Framing von Inhalten via YouTube bereits eine Verletzung des Urheberrechts darstellen würde. Unter Framing versteht man das gemeinhin bekannte Einbinden von Inhalten auf anderen Webseiten. Gerade im Falle von YouTube-Videos wird dies stark betrieben, lässt sich der Embed-Code doch direkt auf der Seite des jeweiligen Videos anpassen und ausschneiden.

Zeitnahe Klärung angestrebt: Ausgang unklar

Der Fall wird voraussichtlich vor dem EU-Gericht geklärt werden. Genauer geht es hierbei um ein Unternehmen, das ein Video eines konkurrierenden Betriebs auf der eigenen Webseite eingebunden hat. Der Kläger hat das Video selbst hochgeladen, wünscht jedoch nicht, dass die Konkurrenz es nutzt. Die Entscheidung des Falles soll am 16. Mai 2013 verlesen werden.

Es lässt sich nun argumentieren, dass YouTube seinen Nutzern zahlreiche Einstellungen für eigene Videos bietet. Hierzu gehört auch das deaktivierte Framing. Des Weiteren gibt es neben YouTube noch eine Vielzahl anderer Videoplattformen, die alternativ genutzt werden können, wenn einem die Möglichkeiten bei YouTube nicht zusagen. Der entscheidende Nachteil solcher Plattformen: sie sind nicht so eng mit Google verknüpft.

Es bleibt abzuwarten, was in dem Fall geschieht und wie sich die letztliche Entscheidung auf das Verhalten deutscher Abmahnanwälte auswirken wird.

Immer wieder bekommen große Internetunternehmen Ärger mit Datenschützern. Aktuell darf man sich bei Google wieder beziehungsweise immer noch mit dem europäischen Datenschutz herumschlagen. Mittlerweile sind es sechs Länder, die aus datenschutztechnischer Sicht gegen den Konzern vorgehen. Am Dienstag, den 2. April 2013 wurden Untersuchungen in Deutschland, Großbritannien, Spanien und den Niederlanden eingeleitet.

Vor allem die gesammelte Auswertung von Nutzerdaten, die in Diensten wie GMail und YouTube erhoben werden, löst Unmut unter den Datenschützern aus. Nach der Rechtslage der jeweiligen Länder soll diese Praxis nun weiter untersucht werden. Hierbei handelt es sich um eine Reaktion auf ausbleibende Änderungen bei Google.

Es wird  angeprangert, dass Nutzern die Verwendung der erhobenen Daten und deren Dauer der Speicherung nicht genügend dargelegt wird. Google bezieht sich wiederum auf die Schaffung neuer Dienstleistungen, denen die erhobenen Daten zugrunde liegen sollen.