„Does a site rank better if it has a lot of indexed pages?“ – so lautet die Frage, die Matt Cutts in einem der jüngsten Google-Videos beantwortet. Zunächst aber kurz zur Erinnerung, was ist eine indexierte (oder auch indizierte) Webseite? Um bei Google zu bleiben, bekanntlich streifen die sogenannten Google-Bots durch das Netz und crawlen Webseiten, die dann indexiert werden können. Das heißt, sie werden in den Index von Google aufgenommen, ähnlich einem Index in einer Bibliothek. Wichtig: Nur Seiten, die sich im Index befinden, können bei der Google Suche ausgegeben werden und nicht jede gecrawlte Seite wird auch indexiert.

Matt Cutts Erklärbär

Zurück zur Frage: Hilft eine große Anzahl an indexierten Webseiten das Ranking zu verbessern? Die Antwort lautet ganz klar: Jain! Grundsätzlich wird die Quantität der indexierten Seiten nicht beim Ranking berücksichtigt. Aber indirekt profitiert Ihre Website natürlich trotzdem von einem breiteren Content-Angebot für Ihre Besucher. Außerdem sagt Mr. Cutts, dass Google auf eine hohe Anzahl indexierter Seiten – vor allem dann, wenn sie gut verlinkt sind – eher aufmerksam werden würde, was zumindest mal eine genauere Prüfung der Website bedeutet. (mehr …)

Google hat beschlossen, es wäre einmal mehr an der Zeit, einen Tipp zum Content zu geben. Der Ratschlag des Tages lautete in seiner Quintessenz: Schaffe guten Content, dann schaffst du gute Positionierungen.

Natürlich ist es so: Seiten, die schlechten Content bieten, haben textlich keinen Mehrwert für ihre Besucher. Somit ist es unwahrscheinlich, dass sich diese Seiten herumsprechen und weiterempfohlen bzw. verlinkt werden. Zumindest, was ihren Text angeht.

Googles Beispiel für schlechten Content:

Ein Bett ist ein wichtiges Möbelstück, denn man kann darin schlafen. Die meisten Leute schlafen nachts. Man kann billige Decken im Laden kaufen. Eine Decke hält nachts warm. Man kann aber auch einen günstigen Heizlüfter kaufen. Der Heizlüfter ist in vielen Fällen die bessere Option, denn er produziert mehr Wärme und kann im Sommer abgestellt werden, wenn man den Frankreich Urlaub bucht.“

Wenn man z.B. ein unschlagbares Angebot parat hat oder ein besonders witziges oder hippes Produkt führt, stehen die Chancen für Fangenerierung nicht schlecht.

Dennoch. Als Faustregel gebietet schon der gesunde Menschenverstand, dass guter Content ein angenehmer Pluspunkt für Besucher ist. Man muss es zwar nicht gleich mit Wikipedia oder der Encyclopædia Britannica aufnehmen, nützliche Informationen in einwandfreier Grammatik zahlen sich aber vor allem auf lange Sicht aus.

Um tatsächlich und aktiv Links und somit Aufmerksamkeit zu generieren empfiehlt sich ein Crashkurs im Verfassen von Linkbaits. Die einfachste Methode hierfür sind Artikel im Stil von „Wie mache ich…“ oder „10 Tipps rund um…“. Sollte man an exklusive und frische Informationen gelangen, kann man hieraus auch seinen Nutzen ziehen – Wer zuerst kommt, holt sich auch zuerst die Besucher ab. Gerne genommen sind auch Übersetzungen von erfolgreichen fremdsprachigen Artikeln.

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hat trafficmaxx im Jahr 2010 erneut mit den SEM-Qualitätszertifikaten für Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenmarketing (SEA) ausgezeichnet. Der BVDW ist eine Interessenvertretung für den Bereich interaktives Marketing und verleiht Qualitätssiegel, um für eine höhere Markttransparenz zu sorgen und Unternehmen somit die Auswahl geeigneter Agenturen zu vereinfachen.
SEO-QualitätszertifikatSEA-Qualitätszertifikat
Durch die Nachhaltigkeit unserer Arbeit, die Einhaltung der umfangreich geprüften Qualitätsstandards sowie unsere weiteren qualitativ hochwertigen Online Marketing Services konnten wir uns, wie bereits im vergangenen Jahr, diese Auszeichnung sichern.

Der Google Suchalgorithmus gehört wohl neben dem Rezept von Coca-Cola zu den am besten gehüteten Geheimnissen. Er bestimmt das für jeden Seiten-Betreiber so wichtige Ranking. Das einzige nach außen sichtbare Zeichen für die Stellung innerhalb des Internets ist noch immer der PageRank.

Am 20.Mai 2008 veröffentlichte Google bzw. Udi Manber von der Abteilung Google Search Quality den ersten Beitrag einer neuen Reihe bezüglich des Google-Algorithmus. Natürlich wird nicht allzu viel verraten, denn man will in Mountain View den „Spammern“ nicht mehr Hinweise geben als nötig. Davon abgesehen, stehen auch MSN und Yahoo in den Startlöchern für immer neue Innovationen.

Neben dem bekanntesten Teil des Algorithmus, dem PageRank, versucht Google diverse Sprach-, Frage- und Zeitmodelle sowie die persönlichen Aspekte des Fragenden zu beachten. Hierbei geht es oftmals um die recht unterschiedlichen Methoden, wie verschiedene Menschen Ihre Anfragen formulieren und was sie in speziell diesem Moment suchen. So kann das Ranking durchaus über Land, Region, Uhr- oder Jahreszeit variieren. Wenn die Suchmaschine dazu noch das Klickverhalten aus früheren Anfragen einrechnen kann, bspw. über die Google-Suchhistorie, dann wäre sogar eine Fallunterscheidung von mehrdeutigen Begriffen gut möglich.

Wie schon oftmals von Google betont, sei es das einzige Ziel, die Nutzererfahrungen zu verbessern. Hierzu wird laut Manber ein nicht zu unterschätzender Aufwand betrieben, was allein im Jahr 2007 zu mehr als 450 Änderungen / Verbesserungen am Algorithmus geführt haben soll.

Wirklich Neues präsentiert das Google Quality Team in Ihrer neuen Beitragsreihe bislang nicht. Die meisten Aspekte des Rankings waren schon bekannt, bzw. wurde aufgrund empirischer Werte ähnlich eingeschätzt. Google scheint hier eher etwas PR-Arbeit leisten zu wollen, um sich vom Image des datenhungrigen Geheimniskrämers zu distanzieren. Interessanter ist dagegen die enorme Innovationsfrequenz, denn gerade diese Zahlen zeigen deutlich, dass Suchmaschinenoptimierung kein einmaliger Prozess sein kann, es geht darum, beständig dem Trend zu folgen und Änderungen kurzfristig umzusetzen. Der erbitterte Kampf von Google gegen den sogenannten Webspam wird weitergehen, so dass sich langfristig nur eine saubere Optimierung durchsetzen kann. Wer glaubt einen so komplexen Algorithmus wie den der Google-Suche austricksen zu können, wird sich früher oder später mit den Konsequenzen auseinandersetzen müssen – und die können, gerade wenn es um umkämpfte und traffic-starke Begriffe geht, sehr bitter sein. Dann mag auch „nur“ Position 6 gar nicht so schlecht gewesen sein.

Google jedenfalls verspricht sich auch zukünftig mehr zu öffnen. Warten wir es ab.

[Deutsche Übersetzung: Google Watch Blog]

Nebenbei, hätten Sie gewusst, dass Google fast nirgends so eine wichtige Rolle fürs Suchmaschinen-Marketing spielt wie in Europa?

suchmaschinenanteile2.jpg

Quelle: comscore.com | Stand: Januar 2008