Es heißt, dass Googles Penguin 4.0 nun aus dem Sack wäre. Präziser ist aber wohl, dass der Vogel jetzt erst richtig im Sack steckt. Denn der Schrecken aller unnatürlichen Links wurde jüngst direkt in den Core-Algorithmus eingepflegt und lebt dort ab sofort in Echtzeit weiter.

Google und Pinguin
Google rollt das neueste Pengiun Update aus: Was das Update mit sich bringt erfahren Sie ein unserem Blogeintrag!

Wir haben kurz alle wichtigen Infos zum neusten und wohl letzten offiziellen Penguin Update zusammengetragen. Lesen Sie sich fix rein! (mehr …)

Kurz nach ”Hummingbird“ folgt das neue Update auf dem Fuße

Penguin

Dass der Sommer heiß werden würde, hatte Matt Cutts ja angekündigt, und offenbar ist für Google der Sommer noch nicht vorbei. Kurz nach der Vorstellung des neuen Google Algorithmus ”Hummingbird“, der sich bereits seit Wochen im Netz tummelt, kommt nun das Penguin Update 2.1. Wie Cutts twitterte, sollen etwa ein Prozent der Suchergebnisse davon betroffen sein, aber konkrete Details liegen dazu noch nicht vor.

m.cutts zu Pengiun 2.1

Erste Eindrücke deuten aber darauf hin, dass das Update vornehmlich auf gekaufte und getauschte Links abzielt. Andeutungsweise scheinen sowohl Websites betroffen zu sein, die Links verkaufen bzw. tauschen, als auch jene, die derlei Dienste in Anspruch nehmen. Websites, die gegen die Qualitätsrichtlinien von Google verstoßen, müssen ohnehin jederzeit mit einer Abstrafung rechnen. Eine abermals konsequentere Verfolgung der unerwünschten Manipulation von Suchergebnissen (hier der LinkPopularität) könnte also mit Pengiun 2.1 bereits ”on the line“ sein.

Einmal mehr könnte sich zeigen, wie wichtig ein gesunder und hochwertiger Linkaufbau ist. Wir behalten das Thema natürlich auch weiterhin im Auge.

Haben Sie in den nächsten Monaten irgendetwas größeres wie zum Beispiel einen Urlaub vor? Falls Sie im SEO-Bereich arbeiten, können Sie Ihre Pläne getrost wieder über Bord schmeißen. Matt Cutts hat auf seinem Blog verkündet, was in den nächsten Monaten so ungefähr auf SEOs zukommen wird. Soviel schon einmal vorab: Auf die einen kommt mehr zu, auf die anderen weniger. Hier nun die wichtigsten Inhalte des Videos übersichtlich zusammengefasst.

Google Pinguin 2.0: Das große Pinguin-Update, von Cutts zwischenzeitlich sogar als „next Generation“ bezeichnet, konzentriert sich vor allem auf Black Hat SEO Maßnahmen. Mit einem leisen Lächeln erklärt Cutts, dass auch ein aktiver Austausch auf einschlägigen Black Hat-Foren über den Austausch von Link-Paketen und ähnlichem abträglich für die eigene SERP-Gesundheit sein wird. Des Weiteren soll Pinguin 2.0 eine noch größere Durchschlagskraft als die erste Version besitzen. Das Ziel ist ein schärferes Vorgehen gegen Webspam.

Advertorials sollen auch ihr Fett weg bekommen. Genauer gesagt, will man bei Google gegen Seiten vorgehen, die Inhalte mit gekauften Verlinkungen anbieten und so Pagerank und Linkjuice weiterreichen. Man will außerdem erreichen, dass Advertorials noch besser als solche gekennzeichnet werden.

Inhalte und Suchbegriffe, die unter Spammern besonders beliebt sind – Cutts nennt etwa Inhalte pornographischer Natur – werden von Google in Zukunft wohl genauer untersucht und beaufsichtigt werden.

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Bei SISTRIX hat man einen Service eingeführt, der die wichtigsten Algorithmus-Änderungen und – Updates der Google-Suche der letzten 10 Jahre übersichtlich für eine Domain zusammenfasst. Zu den besonders großen Updates gibt es eine kurze Erklärung und den Verweis auf eine ausführliche Update-Analyse. Die durch ein Update verursachte Veränderung im SISTRIX Sichtbarkeitsindex wird in Prozent angezeigt.

Alles in allem handelt es sich hierbei um einen netten Service, der Seiteninhabern mit Hilfe eines einzigen Klicks die Auswirkungen der Google-Updates anzeigt.

Beispiel einer Analyse. (Quelle: SISTRIX.de)

Eine alternative, einfache Übersicht über Google-Updates findet sich ansonsten z.B. auch noch bei SEOMoz.