Haben Sie schon mal von der „Online Dispute Resolution“-Plattform oder der „Richtlinie über alternative Streitbelegung in Verbraucher-Angelegenheiten“ gehört? Zugegeben, aktuell eher eine rhetorische Frage, denn so oder so, seit dem 09.01.2016 müssen die Informationen im Impressum aufgrund der sogenannten ODR-Verordnung sowie der ADR-Richtlinie erweitert werden.

Wobei geht es bei dem Thema? Ab wann treten welche Informationspflichten in Kraft? Und wie lässt sich diesbezüglich eine Abmahnung für den eigenen Shop verhindern? Lesen Sie mehr dazu in unserem Blogbeitrag!

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Emota-Trustmark- trafficmaxx.de

Die einen haben keinen Online-Shop, die anderen bieten nur einen Grundstock des eigenen Sortiments an und die wenigsten deutschen Händler sind adäquat auf internationale Geschäfte im Internet vorbereitet. Klar ist aber, die Grenzen im Netz fallen – spätestens dann gänzlich, wenn das Vertrauen der Verbraucher da ist. Und genau daran arbeiten EU und E-Commerce-Branche!

Erfahren Sie jetzt mehr über das neue EMOTA Trust-Siegel des europäischen E-Commerce-Dachverbandes, aktuelle Entwicklungen sowie die Chancen und Risiken für deutsche Händler. (mehr …)

 

Kann man eigentlich Online-Shop-Händler „lernen“? Noch nicht direkt, aber der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e. V. (bevh) arbeitet daran. Namentlich könnte der Ausbildungsberuf wohl E-Commerce-Kauffrau oder eben E-Commerce-Kaufmann lauten und die Kaufleute sollen zu echten Spezialisten für den Online-Handel auf breiter Front werden.

Wir haben uns den Stand der Dinge mal genauer angesehen und in einem kleinen Betrag zusammengefasst. Erfahren Sie jetzt mehr über die möglichen Fachkräfte von morgen!

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 Online-Shop-Studie 2015 statista

Zum zweiten Mal in Folge legt das Statistik-Portal statista eine empirische Studie zu Online-Shops vor. Im Fokus sind unter anderem die verschiedenen Faktoren, die zur Steigerung der Kaufwahrscheinlichkeit beitragen. Untersucht wurden dazu 115 Prüfkriterien in den 6 Bereichen: Aufbau & Usability, Vertrauen & Sicherheit, Service & Kommunikation, Payment und Kauf & Lieferung sowie Technische Details.

Die Studie kann über die Unternehmens-Website bezogen werden. Im Nachfolgenden geben wir Ihnen einen Überblick über die Arbeit und stellen Ihnen einige der interessanten Ergebnisse vor. (mehr …)

Google-Shopping-Anzeigen müssen mit Versandkosten ausgezeichnet sein!

Eine der Möglichkeiten, die Google AdWords Online-Shop-Betreibern bietet, ist das bekannte Einstellen von Shopping-Anzeigen, die dann nicht nur speziell in der Google Suche unter „Shopping“ angezeigt, sondern in immer höherem Maße auch direkt in die Google Suchergebnisse integriert werden. Für viele Shops ist dies ein elementarer Absatzkanal. Allerdings hat das ganze Anzeigenformat seit knapp zwei Monaten ein massives Problem in Deutschland, denn das Landgericht Hamburg entschied (Urteil vom 13.06.2014, 315 O 150/14), dass die Ausgestaltung in der aktuellen Form nicht mit dem deutschen Wettbewerbsrecht konform geht.

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Google Shopping: Punkten in den Suchergebnissen bei Google.

Das Problem liegt darin begründet, dass die Anzeigen (ohne weitere Interaktion) keine Versandkosten ausweisen. Zum Teil werden die zusätzlichen Kosten zwar in der Mouse-Over- oder in der detaillierteren Produkt-Ansicht aufgeführt, dies genügt aber schlicht nach deutschem Recht nicht. (mehr …)

Die Expertinnen des E-Commerce-Center Köln (kurz ECC Köln, Online-Abteilung der IFH Institut für Handelsforschung GmbH in Köln) beschäftigen sich in einer aktuell vorgestellten Studie mit dem mittelständischen Handel. Titel und Eingangsfrage: „Handel im Mittelstand: Wohin geht die Reise?“ Eine ausgesprochen spannende Frage, wo sich doch das Einkaufsverhalten der Konsumenten einem starken Wandel hin zum Online-Shopping unterzogen hat. Dargestellt werden soll sowohl der Status quo als auch die Perspektiven des KMU-Handels.

ECC Köln Stuide7

Dementsprechend zeigt die erste Grafik der Umfrage die derzeitigen Vertriebswege der befragten Einzelhändler, die aus den verschiedensten Branchen wie Fashion & Accessoires, Wohnen und Einrichten und Consumer Elektronics stammen.

Vertriebswege - ECC Köln Studie

Mehr als die Hälfte der insgesamt 386 befragten kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) setzen (noch) auf den rein stationären Handel, knapp 15 Prozent sind Multi-Channel-Händler und bald ein Drittel gehören zu den sogenannten Online-Pure-Playern. (mehr …)

Eine Landing Page unterscheidet sich bekanntlich in einigen Aspekten (z. B. der Intention) vom Konzept anderer Seiten einer Website und insbesondere für Online-Shops besitzen die auch Marketing Page genannten Seiten eine herausragende Bedeutung. Erfahren Sie hier, wie Sie ihren Shop optimieren.

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Es lassen sich gefühlt unendliche Dinge an einem Online-Shop verbessern – was aber bei alle dem niemals in Vergessenheit geraten darf, das sind die Wünsche und Vorstellungen der Kunden. Genau mit diesen hat sich die von UPS in Auftrag gegebene Studie „UPS Pulse of the Online Shopper“ nun beschäftigt, die von comScore durchgeführt wurde. Über die Themen anderer Studien hinausgehend, werden darin Ergebnisse geliefert, die sich von der Vorkaufphase über das Checkout bis hin zur Nachkaufphase erstrecken. Und ebenfalls im Fokus der Studie ist die Prägung des Online-Einkauferlebnisses durch mobile wie soziale Medien. Es wird der Frage nachgegangen, was der moderne und anspruchsvollere Verbraucher von Einzelhändlern erwartet, „die ein integriertes Einkauferlebnis mit vielfältigen Möglichkeiten“ anpreisen.UPS Studie Front

Zu den behandelten Themen der Studie, die die weltweit wichtigsten Märkte untersucht hat, gehören die folgenden Fragestellungen:

  • Was erwarten die Verbraucher bei einem Online-Einkauf
  • Was erwarten die Verbraucher von den Einzelhändlern beim Online-Checkout und bei der Lieferung?
  • Wie wichtig sind Rücksendungen im Rahmen des gesamten Online-Einkaufserlebnisses?
  • Auf welche Weise verändert der Einzelhandel mit seinen vielfältigen Möglichkeiten die Verbrauchererwartungen beim Einkauf und bei den Rücksendungen?
  • Was treibt wiederkehrende Kunden und Weiterempfehlungen für Einzelhändler an?
  • Wie verändern mobile und soziale Medien die Einkaufsgewohnheiten und Erwartungen der Verbraucher? (mehr …)

In Hinblick auf die Bewertungen von Online-Shops wird sich demnächst einiges ändern. Das OLG Düsseldorf hat einige neue Anforderungen an Bewertungssysteme gestellt. So müssen alle Kundenbewertungen sofort veröffentlicht werden ohne eine vorherige Kontrolle bei den Händlern zu durchlaufen. Die Bewertungsnote bedarf einer Aufschlüsselung, woher sie ihre Quellen bezieht. Die Bewertung darf keinen Einfluss durch Händler erfahren. Bewertungen dürfen nur dann nachträglich gelöscht werden, wenn erwiesenermaßen keine Bestellung der Bewertung zugrunde lag oder wenn es sich um rechtsverletzende Kommentare handelt.

Diese Auflagen betreffen auch das Trusted Shops System, welches überarbeitet werden musste. Das bedeutet auch, dass ab dem 4. April 2013 nur noch Bewertungen zulässig sind, die ab dem 28. September 2012 eingegangen sind.

Bildquelle: Brian Turner, flickr.com CC-BY 2.0

Es ist eine anerkannte Tatsache, dass es viele Online-Shops im Internet gibt. Zu fast allen Bereichen die man sich vorstellen kann, finden sich in der Regel viele unterschiedliche Shops. Google will in Zukunft mit einem relativ neuen Produkt helfen, die Entscheidung für den richtigen Shop zu treffen.

Google Trusted Store Logo
Das Logo von Google Trusted Store.

„Google Trusted Stores“ (GTS) will Online-Shops auszeichnen und Verbrauchern auf diese Weise die Kaufentscheidung erleichtern. Bewertet werden hierbei basierend auf bisherigen Transaktionen die Verlässlichkeit der Versanddauer und der Service des Shops.

Bewertungsplattformen und -Badges für Online-Shops gibt es bereits einige. Interessant an GTS ist der Käuferschutz von bis zu 1.000 US-Dollar. Auch die Bekanntheit und allgemeine Akzeptanz von Google dürfte der Attraktivität von GTS zuträglich sein.

Bewertungsdetails bei Google Trusted Store
Die Details der Bewertung offenbaren sich nach einem Klick auf das Abzeichen.

Seit September letzten Jahres läuft GTS in einer geschlossenen Beta-Phase. Ob und wann GTS öffentlich und vor allem auch in Deutschland nutzbar gemacht wird, bleibt abzuwarten. Möglicherweise wird Google sein neues Label gemeinsam mit der Transformation der Google Produktsuche zu Google Shopping im Jahr 2013 auch in Deutschland einführen.

Es scheint zumindest festzustehen, dass Google verstärkt darauf bedacht ist, den lokalen Markt und die Welt des Internet-Shoppings verstärkt zu berücksichtigen. So berichteten wir bereits, dass Google Local vor kurzem viele neue Profilseiten für lokale Unternehmen bei Google+ erstellt hat. Auch die Anpassung der Google Produktsuche hin zum Bezahlservice spricht für ein Interesse an Gewinnmaximierung.

Weitere Informationen rund um GTS findet man auf der offiziellen Seite von Google Trusted Stores. Dort findet sich auch die Maske zur Anmeldung, wobei momentan jedoch nur die USA berücksichtigt werden.


Update vom 20.11.2013: Das Google Trusted Stores Siegel steht nun auch in Deutschland zur Verfügung.