Wohin geht die Reise – Google+, Micro-Videos, Bild-/Video-Netzwerke?

Social-Media-Marketing wird an Bedeutung auch 2014 weiterhin stark zunehmen. Das sei bereits vorweggenommen, ist aber sicherlich auch eher keine große Überraschung. Das bekannte Wirtschaftsmagazin Forbes stellte dieser Tage seine sieben Trends in dem Bereich vor – eine Liste, auf die sich ein Blick durchaus lohnt. Zeigt sich beispielsweise bereits in diesem Jahr, dass eines der Google-Lieblingskinder namens Google+ zunehmend an Bedeutung gewonnen hat, insbesondere durch die massive Einbindung in andere Produkte, so attestiert das Magazin dem sozialen Netzwerk auch 2014 eine blendende Zukunft. Aber eins nach dem anderen, hier die sieben dominierenden Trends für das nächste Jahr in der Zusammenfassung:

1.       Investitionen in die sozialen Medien werden zum Must-have

By Sofiaperesoa (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Während auch hier 2013 bereits viel passiert ist, werden die Investitionen in dem Bereich weiterhin stark ansteigen und zur unvermeidbaren Notwendigkeit für Unternehmen werden, die am Ball bleiben wollen. Wirksame Strategien müssen entwickelt und gegebenenfalls spezialisierte Mitarbeiter wie Social-Media-Manager eingestellt werden. Die zahlreichen Vorteile des Social-Media-Marketings liegen für Forbes so klar auf der Hand, dass sie allein für sich sprechen. Einige Beispiele sind:

  • Gesteigerte soziale Signale (Rankingfaktoren der Such-Algorithmen)
  • Markenaufbau (Branding)
  • Gesteigertes Markenbewusstsein
  • Virales Marketing (Mundpropaganda-Marketing)
  • Gesteigerte Kundentreue und verbessertes Kundenvertrauen
  • Gesteigerte Publikumsreichweite und erhöhter Einfluss

Für SEO-Experten soll Social Media außerdem zu einer von drei elementaren Säulen werden. (mehr …)

MySpace war einst der große Posterboy in Sachen Social Media. Mit dem Aufkommen von Twitter, Facebook und damals auch noch studiVZ sowie einiger zweifelhafter Entscheidungen seitens MySpace verließen seinerzeit stetig Scharen von Nutzern den nun ehemaligen Riesen. Nun befindet sich eine neue MySpace-Version in der Beta-Phase und will Vergangenes wiedergutmachen.

Das grafische Design und Interface wurde in eine zeitgemäße Richtung gestoßen. Übrig bleibt vom ursprünglichen MySpace der Name und eine bequeme Radio- und Musikfunktion. Durch letztere Funktion ermöglicht das neue MySpace die Nutzung der Oberfläche, die im Grunde eine Mischung aus Facebook und Twitter darstellt, während im selben Fenster ein eigener oder ein fremder Musikmix läuft.

Profile bieten viel Raum zur Eigenpräsentation. (Quelle: Myspace.com)
Profile bieten viel Raum zur Eigenpräsentation. (Quelle: Myspace.com)

Noch erscheint die neue Oberfläche etwas verworren und führt den Nutzer so in den ersten paar Minuten öfters auf einen falschen Pfad. Schon nach kurzer Zeit hat man sich aber an die Bedienung gewöhnt.

Den Dreh- und Angelpunkt von MySpace stellt der Stream dar. In diesem werden die Neuigkeiten der Nutzer eingeblendet, mit denen man sich verbunden hat. Aufgrund der künstlerischen Ausrichtung, lassen sich in den Meldungen Bilder und Sounddateien einbinden. Auch der eigene Standort kann angehängt werden. Die Mitteilungen können bis zu 150 Zeichen umfassen.

Die Eingabemaske für News. (Quelle: Myspace.com)
Die Eingabemaske für News. (Quelle: Myspace.com)

In Zukunft wird es zumindest interessant werden, ob MySpace an alte Erfolge anknüpfen kann oder ob der Markt dann doch gesättigt ist und die Nutzer fort bleiben.