Spätestens mit dem Rollout des Google Mobile Updates im April 2015, vielen bekannt unter dem Namen „Mobilegeddon“, hat Google die Mobilfreundlichkeit offiziell zum Ranking-Signal für mobile Suchergebnislisten (SERPs) erklärt, um der zunehmenden Verbreitung mobiler Endgeräte gerecht zu werden.

Eine kürzlich von Searchmetrics veröffentlichte Studie untersucht mit Hilfe von Vergleichswerten, auf welche Kriterien Webmaster und SEOs für ein erfolgreiches mobiles Ranking nun achten sollten und inwiefern die mobilen Landingspages in den SERPs sich von denen der Desktop-Suche unterscheiden. Da nicht jeder die Zeit hat, sich die Studie komplett durchzulesen, erhaltet ihr die wichtigsten Erkenntnisse in kompakter Form direkt von uns.

Die Rankingfaktoren für Desktop sind nicht eins zu eins auf die mobile Suche übertragbar.

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Die Vormachtstellung von Google gefällt bekanntlich nicht jedem und zuweilen wird man das Gefühl nicht los, dass diese Fraktion immer größer wird. Mark Jackson, Präsident und CEO bei Vizion Interactive, macht dieser Tage seinem Ärger mit Google auf Search Engine Watch Luft und stellt die fast schon flehende Frage: „Could Bing Ever Overtake Google in Search?“

Google vs Bing

Seine Frage wirft der vermeintlich frustrierte SEO-Experte aber nicht einfach nur unbeantwortet provokant in den Raum, sondern liefert auch gleichsam einige interessante Fakten, die das Gedankenspiel lohnenswert zu machen scheinen.

Zunächst einmal verweist er auf Googles aktuelle Ambitionen bezüglich der Suche – Knowledge Graph, Voice Search, Conversational Search, Google Now und Deep learning. Insbesondere bei dem permanenten Wunschziel, die User besser verstehen zu können, sieht Jackson bereits Vorteile für Bing. So unterhält die Suchmaschine von Microsoft Partnerschaften zu sämtlichen großen sozialen Websites, von denen entsprechende Userdaten direkt bezogen und genutzt werden. Ergo, so Jackson: Bing weiß bereits was die User suchen, während Google noch auf der Suche danach ist. (mehr …)

Neuer Suchalgorithmus, verbesserter Knowledge Graph, mobile Suche vereinfacht

Die Google Suche ist stolze 15 Jahre alt geworden, und ob man nun ein Freund der Suchmaschine ist oder eben nicht, ändert nichts daran, dass sich der Erfolg mehr als nur sehen lassen kann – herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! Und wie wird das markante Jubiläum vom Internetriesen gefeiert? Natürlich gebührend, mit einigen Verbesserungen und Erweiterungen der Suchfunktionen. Zunächst aber folgt, wie könnte es anders sein, ein Blick zurück auf einen fulminanten Aufstieg und eine beachtliche Entwicklung der Google Suche, die den Internetkonzern zu einem Marktführer der ganz besonderen Art gemacht hat. Dankenswerterweise liefert der offizielle Google Search blog Inside Search hier eine anschauliche Übersicht der bedeutendsten Veränderungen.

Search Timeline 1997 - 2013

Als 1997 die Domain google.com registriert wurde, kannte hierzulande noch kaum jemand überhaupt den Begriff, der sich hinter dem Markennamen verbirgt. Heute dürfte das Verb ”googeln“ jedem Internetnutzer so geläufig sein wie das Wort Webseite. Google hat mit seiner Suchmaschine nicht nur das Internet revolutioniert, sondern es massiv zu dem gemacht, was es heute ist. Mit einem Marktanteil von weltweit circa 80% bestimmt die Google Suche maßgeblich, wie eine Webseite aufgebaut sein muss, damit sie für die User sichtbar wird. Das hat ohne Frage auch zu deutlich mehr Qualität im Netz beigetragen, macht Google aber auch zu einem der einflussreichsten Konzerne überhaupt.

Zu den aktuelleren Veränderungen zählen: ein neuer Algorithmus namens Hummingbird, Verbesserungen am Knowlege Graph und Verfeinerungen für die mobile Suche.

Hummingbird (zu dt. Kolibri) verfeinert ebenfalls, und zwar die Suche im Allgemeinen. Neben dem PageRank, der die Linkpopularität von Webseiten bewertet, ist der neue Algorithmus noch um weitere Faktoren reicher und soll vor allem die Kombination von Suchbegriffen stärker gewichten. Hummingbird versucht u.a. den Zusammenhang von sogenannten Longtail-Suchbegriffen besser zu verstehen und die Suche dahin gehend zu optimieren.

Nexus 4 - Butter v Olive Oil
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Die Neuerungen beim Knowlege Graph stehen zwar noch aus, doch auch hier soll es in Richtung Verfeinerung des Angebotes gehen. Mit speziellen Filtern und neuen Vergleichsmöglichkeiten werden dem Nutzer weitere Suchoptionen an die Hand gegeben. So sollen User beispielsweise in der Lage sein, bestimmte Suchbegriffe in einen direkten Vergleich zu setzen (siehe Bild).

Durch die Verbesserung des Designs wurde außerdem die mobile Suche auf Smartphones und Tablets vereinfacht. Die Ergebnisse sollen schlanker und auf die Touch-Bedienung optimiert worden sein. Noch intensiver als bisher setzt Google auch auf die Verwendung von Sprache. Die ”Konversation mit Google“ soll dabei natürlicher und alltäglicher werden.

google konversation

 Neben den vielen feinen ”Verfeinerungen“ der Google Suche sei abschließend noch auf das vermeintliche Motto des 15. Geburtstages hingewiesen: „After all, we’re just getting started.“ Die weitere Entwicklung – auch oder gerade aus SEO-Sicht – bleibt also definitiv spannend.