Klingt komisch, soll es auch – ist aber trotzdem absolut korrekt!

So kurz vor dem Wochenende (und vor allem kurz vor dem WM-Viertelfinalspiel Frankreich gegen Deutschland) haben wir noch einmal einen kleinen Rundblick in die SEO Welt der letzten Wochen geworfen und dieses mal das Folgende zutage gefördert: Matt Cutts (Kopf von Googles Webspam-Team) verrät uns, den meist verbreiteten SEO Fehler überhaupt – und das tut er, wie so oft, auf seine eigene spielerische Art und Weise.

Aber sehen Sie selbst!

Die einfache Antwort auf die Frage nach dem meist verbreiteten SEO Fehler ist also, das nicht vorhanden sein einer Website beziehungsweise schlicht keine zu haben. Klingt zugegeben etwas banal, soll es natürlich auch, aber (mehr …)

Wir erinnern uns, noch im Januar diesen Jahres mahnte Matt Cutts vor minderwertigen und hoch frequentierten Gastbeiträgen, die nur einem Zweck dienen: Dem Aufbau von Links.

Matt Cutts Erklärbär

Bis zum gestrigen Tag blieb es aber nur bei einer Warnung in seinem Blog. Das änderte sich nun schlagartig mit einer kämpferischen Kurznachricht auf Twitter, mit der er gleichzeitig ein Zeichen setzt, als würde er sagen wollen: „Seht her, ich meine es wirklich ernst!“.

Es ist bekannt, dass Matt Cutts umgesetzte Maßnahmen nur allzu gerne auf Twitter verkündet, um die Google Richtlinien wieder ins Bewusstsein der in Zusammenhang stehenden Akteure zu rücken. Zuletzt machte er vor allem mit „ausgeschalteten“ Linknetzwerken in Europa auf sich aufmerksam, Deutschland mit eingeschlossen.

Bei dem besagten Tweet wird zwar auf dem ersten Blick nicht ersichtlich, welches Blognetzwerk gemeint ist, allerdings hat sich die betroffene Seite bereits selbst zu Wort gemeldet und uns somit die Suche erspart. Es handelt sich hierbei um die amerikanische Plattform „MyBlogGuest“. Nachzulesen ist das Ganze in einem Blogbeitrag auf Search Engine Watch. Ob wir demnächst auch solch eine Meldung hierzulande erwarten können?

Einmal mehr dürfte angekommen sein, dass die Drohungen vom „Head of Webspam“ nicht nur der Abschreckung dienen. Bis unerwünschte Handlungen bei der Akquirierung von Links geahndet und in den Google-Suchergebnissen mit entsprechenden Konsequenzen behaftet werden, bleibt es nur eine Frage der Zeit.

Bei den Gastbeiträgen ist es ein zweischneidiges Schwert. Diese sind nach wie vor ein probates sowie anerkanntes Mittel, um auf eine andere Sicht oder ein interessantes Projekt aufmerksam zu machen. Nur wurde der eigentliche Sinn dahinter teilweise ein wenig zweckentfremdet. Der ausschließliche Fokus auf den Link und dessen Wertigkeit kommt der Qualität leider nicht immer zu Gute. Dem Linkprofil unter solchen Umständen auch nicht.

Google Updates 2013
Die Pandas stimmen dem zu: „Hochwertige Inhalte sind uns wichtig!“!

„Content is King“ ist mittlerweile als ein ganzheitlicher Ansatz zu betrachten, sowohl off- als auch on-page. Diejenigen unter uns, die diesem Leitsatz bei Gastbeiträgen folgen, haben höchstwahrscheinlich auch in Zukunft nichts zu befürchten. Vorausgesetzt man verliert die Qualität und den Mehrwert für die Leser nicht aus den Augen, sind Gastbeiträge weiterhin völlig in Ordnung und sogar von Nutzen.

Besteht eine hohe thematische Relevanz und die vermittelten Inhalte entsprechen einem wünschenswerten Niveau, dann haben letztlich alle Beteiligten etwas davon.

Da für Google die Nutzererfahrung zusehends an Wichtigkeit gewinnt, dürfte daran nichts auszusetzen sein.

Wenn Sie mehr zu dem Thema „SEO und Gastbeiträge“  lesen möchten, dann können wir Ihnen diesen Artikel sehr ans Herz legen: Linkbuilding: Gastbeiträge und Links – ja oder nein?

Tatsächlich kann es vorteilhaft für eine Domain sein, wenn sie schon einige Jahre auf dem Buckel hat. Allerdings handelt es sich bei diesem Faktor nur um ein einziges Detail, das aller Wahrscheinlichkeit nach kaum großen Einfluss auf die Autorität einer Website haben dürfte. In einem der neuesten Video-Beiträge geht Matt Cutts auf eine eben in diese Richtung abgezielte Frage ein und macht deutlich, dass es andere Faktoren gibt, die weit bedeutsamer sind. Die Eingangsfrage lautet:

Matt Cutts Ältere Domains

„ I have been in business for over 14 years with my domain, and see much newer domains passing me. Any algorithms to protect older domains/sites in business from newer sites with more spam?”

Im Großen und Ganzen zielt die Beantwortung der Frage darauf ab, (mehr …)

Das Thema Linkbuilding lässt die SEO-Welt und anscheinend insbesondere Google nicht los. Auch im neuesten Videobeitrag beschäftigt sich Matt Cutts wieder mit einer Frage zum angesagten Thema und die lautet dieses Mal wie folgt:

„Links from relevant content in article directories – Seen as goog or bad? eg. I link my beauty websites from a cosmetic surgery article on say, Ezine? Would you do that?”

Mit anderen Worten: (mehr …)

Die große Ankündigung von Matt Cutts ist gerade erst  geboren und schon wurden erste Schritte in die Tat umgesetzt. Wie Cutts per Twitter verlauten ließ, wurde gegen mehrere tausend Linkverkäufer aus einem Netzwerk, das mit PageRank-vererbenden Links handelt, vorgegangen.

Wie genau die „Maßnahmen“ aussehen und welche Linkverkäufer betroffen sind, ist aktuell nicht bekannt.

Was lebt in Eis und Schnee und hasst schlechte Suchergebnisse? Matt Cutts hat in einem Tweet erwähnt, dass die nächste Generation des Pinguins, Penguin 2.0 in den nächsten Wochen ansteht. Wirft man einen Blick in die Vergangenheit, ist leicht zu sehen, warum diese Ankündigung zurzeit große Wellen schlägt.

@mrjamiedodd we do expect to roll out Penguin 2.0 (next generation of Penguin) sometime in the next few weeks though. — Matt Cutts (@mattcutts) 10. Mai 2013

„Nächste Generation des Pinguins“

Der erste Pinguin betraf circa drei Prozent aller Suchanfragen. Die folgenden Updates regulierten nochmals je 0,1 bis etwa 0,3 Prozent der Suchanfragen, hielten sich also vergleichsweise bedeckt. Wenn die Updates mitgezählt werden, handelt es sich bei der angekündigten Version um den vierten Pinguin. Die Wortwahl Cutts‘ spricht jedoch klar von einer „nächsten Generation des Pinguins“ und der Version 2.0. Somit ist mit einem deutlich größeren Effekt auf den Suchergebnisseiten zu rechnen, als dies bei den letzten beiden Updates der Fall war.

Die nahe Zukunft wird zeigen, wie stark sich die nächste Pinguin-Generation auswirkt und wer betroffen ist.

Bei Google arbeiten richtige echte Menschen. Diese Tatsache kann man sich ausgerechnet mit dem neuesten Video von Matt Cutts erneut ins Gedächtnis rufen. Zu der recht komplexen Frage, ob variable HTTP-Header für URLs Sinn machen, die basierend auf dem User-Agent umleiten, wird Cutts ziemlich technisch. Doch siehe da, etwa zur Mitte des Videos hört man einen entfernten Gruppengröhler. Dieser, so die Anmerkung im Video, bezieht sich auf ein Tor, das gerade Bayern gegen Barcelona erzielen konnte. Nebenbei erfahren wir so auch, wie alt das Video tatsächlich ist – Datum des Uploads plus 7 Tage.

Die Antwort auf die gestellte Frage übrigens: Ja.

Immer wieder tauchen neue Videos auf, in denen Matt Cutts auf Fragen von Webmastern und SEOs eingeht. Mittlerweile ist die Anzahl dieser Videos schier unüberschaubar und das Ansehen aller Clips würde sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Da kommt die praktische Seite The Short Cutts gerade richtig. Dort werden alle Videos von Matt Cutts aufgelistet und man kann per Suchfunktion das gewünschte Video finden.

Bei dem Titel handelt es sich um ein englisches Wortspiel. Shortcut = Abkürzung (Bildquelle: theshortcutts.com)

Darüber hinaus bietet die Seite einen weiteren Service. Die Fragen und Antworten der jeweiligen Videos werden in möglichst kurzer Textform unter dem jeweiligen Screenshot präsentiert. Die Formulierungen der Antworten sind allerdings mal mehr und mal weniger treffsicher, sodass sich die Sichtung der Videos letztlich doch empfiehlt.

Natürlich sind die Videos von Matt Cutts mit Vorsicht zu genießen. Die eine oder andere Aussage von Cutts ist eher als Google-PR oder  Wunschvorstellung als ein Fakt einzuordnen. Auch ältere Aussagen, dass z.B. sich die Ladezeit einer Seite nicht auf ihr Ranking auswirkt, haben sich mittlerweile relativiert.

Unterm Strich handelt es sich bei The Short Cutts um einen willkommenen Service, der die Contentmaschine Matt Cutts angemessen präsentiert.

Nebenbei: Die Suchfunktion bietet auch die Möglichkeit, die Videos nach der Farbe von Cutts‘ jeweils getragenem T-Shirt zu sortieren. Eine witzige Idee. 🙂

Für viele Startups, Künstler und andere Anwender ist die Single Page Website in letzter Zeit immer bedeutender geworden. Mittels Javascript und CSS ist es möglich, diese unterhaltsam und gut nutzbar zu gestalten. Moderne Single Page Websites bieten oftmals ähnlich viel Inhalt wie klassische Seiten mit diversen Unterseiten. Nun hat sich Matt Cutts der Frage gewidmet, wie Google über solche Single Page Websites denkt.

Die Antwort: Matt Cutts sieht in der Verwendung solcher Seiten kein Problem. Mittlerweile könne Google sehr gut mit Javascript umgehen, sodass auch Seiten die dies stark nutzen gut aufgenommen werden können. Er empfiehlt aber eine intensive Testphase, um sicherzustellen dass Javascript- und CSS-Elemente tatsächlich gut verarbeitet werden können. Cutts stellt außerdem fest, dass das Klientel, die Gestaltung der Seite und das eigene Beschäftigungsfeld entscheidend für Conversion Rates sein können.

Das komplette Video lässt sich hier ansehen:

Wieder gibt es Neuigkeiten von Googles obersten Antispam-Beauftragten Matt Cutts. Dieser soll sich auf der SXSW-Konferenz über Internetshops geäußert haben. So soll den „schlechten“ Vertretern ein gutes Ranking in der SERPs erschwert werden. Noch in diesem Jahr soll ein entsprechender Algorithmus eingebaut werden.

Doch was genau macht einen „schlechten“ Online-Shop aus? Bei Google sei man daran interessiert, seine Nutzer vor schlechten Einkaufserfahrungen zu schützen. Das könnte nun bedeuten, dass sich ungünstige Rezensionen stärker auf die Positionierung in den Suchergebnissen auswirken. Allerdings ist man sich wohl auch bei Google bewusst, dass Rezensionen zu immer größeren Teilen auch von konkurrierenden Anbietern oder Agenturen geschrieben werden. Somit ist davon auszugehen, dass weitere Faktoren berücksichtigt werden.

Cutts wartet wieder mit anstehenden Algorithmus-Neuerungen auf.

Cutts zu den Faktoren, die den Algorithmus beeinflussen werden:

We are trying to ask ourselves, are there other signals that we can use to spot whether someone is not a great merchant, and if we can find those, and we think that they are not all that spammable, then we’re more than happy to use those.

Es bleibt abzuwarten, ob, wie und wie stark sich der nun zu erwartende Algorithmus auswirken wird.