Mitte November startete Google Hotpot in den USA, nun soll der Dienst auch nach Deutschland kommen. Mit Hotpot können Nutzer lokale Geschäfte bewerten und die Empfehlungen mit anderen Nutzern teilen.

Im Februar soll der Dienst in vielen Ländern, darunter auch in Deutschland, freigeschaltet werden. Dies teilte die Vizepräsidentin der Consumer Products von Google Marissa Mayer der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) mit.

Nutzer können bei Hotpot ihre Bewertungen für lokale Geschäfte oder Restaurants abgeben. Hotpot basiert dabei auf den 50 Millionen Orten, die bereits bei Google Places erfasst sind. Die Empfehlungen können Nutzer dann entweder öffentlich oder nur mit Freunden teilen. Befindet sich ein Nutzer in einer fremden Stadt, kann er so zum Beispiel herausfinden, wo Freunde gerne Essen gehen und spart sich die Suche nach einem guten Restaurant.

Google Hotpot

Zusätzlich soll Hotpot beispielsweise Restaurants, die ein Nutzer gut bewertet hat, auch in anderen Städten finden – sofern diese dort vorhanden sind. Die Bewertungen können dabei entweder über die Webseite selbst oder auch über eine Smartphone-Anwendung abgegeben werden. Voraussetzung dafür ist ein Google-Konto. Nutzer müssen außerdem erst einmal ein Freundenetzwerk aufbauen, wofür sie zum Beispiel die Kontaktdaten aus ihrem Google Mail-Konto nutzen können.

Nachdem schon seit ein paar Tagen die ersten Einblicke in Google Street View möglich waren, sind mit dem heutigen Donnerstag die ersten zwanzig deutschen Städte online gegangen. Im Detail handelt es sich dabei um Berlin, Bielefeld, Bochum, Bonn, Bremen, Dortmund, Dresden, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Frankfurt/Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Stuttgart und Wuppertal.

Unser Berliner Standort bei Google Street View

Auch wenn die große Mehrzahl aller Gebäude recht detailliert zu erkennen ist, mussten doch nicht weniger als 200.000 Häuser und Fassaden von Google auf Grund eines entsprechenden Antrages grob verpixelt werden. (mehr …)

Der Branchenriese Google tüftelt tagtäglich an neuen Features für seine zahlreichen unterschiedlichen Webdienste. Dass dabei gerade auch für Google-AdWords regelmäßig neue Features entwickelt werden liegt auf der Hand – werden doch über das AdWords-Netzwerk weit über 90% des Umsatzes bei Google generiert.

Bislang existierten parallel zueinander zwei verschiedene Dienste, die in den Suchergebnissen getrennt voneinander behandelt wurden:

  1. Einblendung von Google AdWords als bezahlte Suchmaschinen-Anzeigen
  2. Einblendung von „natürlichen“ Suchergebnissen aus Google Maps als Ergänzung für die regionale Suche

Dieses Modell wird scheinbar aktuell überarbeitet, da heute bei einigen Suchanfragen eine Kombination aus beiden Diensten im Anzeigenbereich eingeblendet wurde:

Google-Suchanfrage für „Hubwagen“:

Google AdWords mit Maps-Symbol

Neu ist hier das „Plus“-Symbol, das am unteren Rand der AdWords-Anzeige inklusive Postadresse eingeblendet wird. Der Nutzer hat hier nun die Möglichkeit durch Klick auf den Karten-Link weiterführende Informationen zu der Anzeige zu erhalten, wodurch innerhalb des Anzeigenblocks die Umgebungskarte aus Google-Maps passend zur Anzeige eingeblendet wird:

Google AdWords mit aufgeklapptem Google-Maps Ergebnis

Diese Entwicklung sollte auf jeden Fall im Auge behalten werden, da sich hier für den Nutzer bequem erschließt ob die eingeblendete Anzeige auch regional zur Suchanfrage passt oder eben nicht.

Aktuell erscheint es zwar noch nicht so, dass dieses Feature standardmäßig eingeblendet wird, wie einige weitere Suchanfragen ergaben. Langfristig sollte jedoch jeder AdWords-Kunde mit einem regional geprägten Angebot seine Adressdaten über das Google Branchencenter an Google übermitteln, damit die Chance erhöht wird, dass bei Einblendung seiner Anzeige so zusätzliches Aufmerksamkeitspotential geschaffen wird und sich hierüber die Klickrate erhöht.

Weitere Informationen:
Google Adwords
Google AdWords Learning Center