Relevanz, Entfernung und Bekanntheit – dies sind die drei Faktoren, die seitens Google als ausschlaggebend für das Ranking eines Unternehmens zu lokalen Suchanfragen bestätigt wurden. Zwar sind diese Rankingfaktoren bereits länger bekannt, die Dokumentation und Bewertung dieser  Einflussgrößen wurde nun jedoch von Google erweitert.

Die wichtigsten lokalen Ranking-Faktoren sind Relevanz, Entfernung und Bekanntheit.
Die wichtigsten lokalen Ranking-Faktoren sind Relevanz, Entfernung und Bekanntheit.

In der Dokumentation wurde unter anderem die Beschreibung für die „prominentere Platzierung“ von Suchergebnissen in dem sogenannten Local Pack ausgeweitet. Diese und weitere Aktualisierungen der lokalen Rankingfaktoren sollten von betroffenen Einzelhändlern, Gastronomen und Dienstleistern am Point of Interest verinnerlicht werden.  (mehr …)

Dass die lokale Optimierung der eigenen Website für viele Branchen ausgesprochen wichtig ist, sollte den jeweiligen Betreibern längst klar sein. Dass dieses Thema jetzt noch einmal eine spezielle Brisanz durch die Nutzung mobiler Endgeräte erhält, hat hingegen vielleicht noch nicht jeder gehört. Eine aktuelle Google Studie macht deutlich: Für die mobile Suche ist „lokal“ enorm wichtig!

Google Studie Local Search 2015: Titelbild

Wir wollen hier jetzt eigentlich gar nicht wieder mit dem 21. April 2015 anfangen, dann nämlich soll ein großes Google Update mit Fokus auf die Mobilfreundlichkeit kommen, doch auch das jetzt folgende Thema hängt damit unweigerlich zusammen. Der aktuellen Google Studie „Understanding Consumers’ Local Search Behavior“ zufolge nimmt das mobile Suchen per beispielsweise Smartphone nach lokalen Informationen einen fast ebenso großen Stellenwert ein, wie die Suche nach allgemeinen Infos.

Google Studie Local Search 2015: Allgemeine und lokale Suche

Während 97 Prozent der Befragten ihr mobiles Endgerät für die allgemeine Suche verwenden, nutzen immerhin 91 Prozent dieses auch für die Suche nach lokalen Ergebnissen. Besonders stark trifft dies auf den Einzelhandel zu, für den sich mehr als die Hälfte der Nutzer bei der lokalen Abfrage interessieren. Außerdem wird auch häufig unterwegs nach den Bereichen Media/Entertainment und Technik gesucht. (mehr …)

Lange Zeit konnte man sich als handelsüblicher Internetnutzer und etwaiger Smartphone-Besitzer fragen, welchen Nutzen foursquare eigentlich für seine Anhänger bereithält. Seit Jahren nun sammelt der Dienst „Check-Ins“ in der ganzen Welt, die via iPhone & Co. getätigt worden sind. Nun kommt die so erstellte Datenbank auch bisherigen Nicht-Nutzern von foursquare zugute.

Auf der neu gestalteten Startseite präsentiert sich eine Landkarte inklusive Suchfeld. Dort lassen sich lokale Geschäfte, Restaurants, Museen und mehr suchen. Die Idee: Je beliebter der Ort bei foursquare-Nutzern ist, desto besser ist der Laden. Daraus ergibt sich eine lokale Suchmaschine, die von den natürlichsten Search-Agents gefüttert wird: den lokalen Menschen.

Beispiel einer Suche. (Klick aufs Bild zum Vergrößern.)

Heraus kommen Empfehlungen von erfahrenden Nutzern, die vor allem für Neulinge in der Region oder Touristen interessant sein dürften. Mit einem Account kann man wie gewohnt auch selbst dazu beitragen, dass die foursquare-Datenbank weiter wächst und noch weitere lokale Tipps eingehen.

Für Unternehmen könnte foursquare nun noch interessanter werden. So ist es möglich, Kunden mit Badges zum Check-In zu animieren. Je mehr Check-Ins, desto größer ist die Chance, dass das eigene Unternehmen prominent bei Suchanfragen bei foursquare aufgeführt wird.

Bereits am Dienstag hat Google das Interface für Google Places Bulk Uploads überarbeitet. Ein aus optischer Sicht durchaus gelungener Schritt. Vermutlich wird dies nur der erste Schritt in der Überarbeitung von Google Places sein. Vor einiger Zeit hatten wir an dieser Stelle bereits über die neuen Google Places Kategorien geschrieben.

War es bisher möglich die Daten des Bulk Upload in der aus Google Spreadsheets bekannten Benutzeroberfläche zu bearbeiten, steht nun ein individuelles Interface zur Verfügung. Leider hat sich in einem ersten Test gezeigt, dass bereits hinterlegte und verifizierte YouTube Videos und Bilddateien, nach Veränderungen am bereits bestehenden Eintrag nicht mehr als solche erkannt werden. Dieser Bug, bereits aus dem alten Bulk Upload bekannt, ist äußerst unangenehm, da hier nur durch manuelles Nacharbeiten kurzfristige Abhilfe geschaffen werden kann.

Fehler im neuen Google Places Bulk Upload
Fehler im neuen Google Places Bulk Upload

Benutzerdefinierte Attribute aus Bulk Upload entfernt

Benutzerdefinierte Attribute aus Bulk Upload entfernt
Quelle: http://support.google.com/places/bin/answer.py?hl=de&answer=1722104

Der aus unserer Sicht bedeutsamste Schritt in der Überarbeitung liegt jedoch nicht in der optischen Anpassung der Benutzeroberfläche, sondern in der Abschaffung benutzerdefinierter Attribute, zumindest innerhalb der Bulk Upload Tabellen. Zwar ist das Feature „Zusätzliche Details“ noch im Google Places Backend bei der Erstellung eines manuellen Eintrags vorhanden, doch wird dies vermutlich nicht mehr von langer Dauer sein.
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Der Hype um Pinterest, der in den letzten Wochen und Monaten aus den USA herübergeschwappt ist, bringt nun einen weiteren Pinservice hervor: Pinwheel.

Pinwheel find and leave Notes around the world

Das neue StartUp der Flickr Mitgründerin „Caterina Fake“ legt seinen Fokus jedoch auf das „pinnen“ von Orten. Der augenscheinlich auf die steigende Anzahl mobiler Endgeräte wie Smartphones, Tablets und Ultrabooks ausgerichtete Service hat vor wenigen Monaten das Licht der Welt erblickt.

Für seine Nutzer zeichnet sich Pinwheel durch die Fokussierung auf sein Kernthema aus. Das einfach gehaltene Interface, das alleinig dem Zweck des Speichern und Teilen von Orten dient, glänzt mit einer gelungenen Gestaltung und wirkt sehr übersichtlich. Alle wesentlichen Funktionen sind klar erkennbar und werden meist schnell geladen.

Pinwheel Leave a Note Interface

Wer einen  Ort seiner Wahl markieren möchte nutzt hierzu die Funktion „Leave a Note“ und kann über das Pinwheel Interface einen Titel, eine Beschreibung und ein Foto hinterlassen. Die Beschreibung  darf mehr als 9.000 Zeichen umfassen und in begrenztem Umfang mit HTML ausgezeichnet werden, gleiches gilt auch für die Kommentarfunktion unterhalb der Bewertungen. Momentan stehen gefettete Textpassagen, sowie kursive Textpassagen zur Verfügung. Darüber hinaus können in der Beschreibung auch Links hinterlegt werden, um bspw. den Ort erläuternde Inhalte zu verknüpfen. Der Titel einer Bewertung darf hingegen nicht mehr als 100 Zeichen umfassen und nimmt keine weiteren HTML Elemente auf. (mehr …)

 

Regelmäßige Updates gehören zum Google Alltag und nun hat es auch mal wieder Google Places „erwischt“. Schon geraume Zeit ist die Auswahl der passenden Kategorien für ein Unternehmen in den Einstellungen bei Google Places keine leichte Übung. Mit dem aktuellen Google Places Update hat sich diese Situation nun weiter kompliziert.

Die Auswahl der richtigen Kategorie ist ein entscheidendes Kriterium für die Anzeige der Google Places Page bei einer passenden Suchanfrage. War es eine gewisse Zeit möglich mehr als fünf Kategorien auszuwählen, ist dies zukünftig nicht mehr möglich. Google akzeptiert seit kurzem nur noch bis zu fünf Kategorien. Diese Kategorien lassen sich aus einem Feld von zwölf Hauptkategorien, die eine Gesamtzahl von fünfhundertsechs Unterkategorien bündeln, auswählen.

Google Places alte Kategorien
Google Places alte Kategorieauswahl

Doch nicht nur die Begrenzung auf fünf Kategorien birgt Schwierigkeiten, sondern es entfällt zukünftig auch die Möglichkeit, fehlende Kategorien zu ergänzen. Nischenanbieter, aber auch weitverbreitete Geschäftsfelder, wie bspw. der Heizöllieferant, finden sich nicht mehr in den von Google zur Auswahl gestellten Kategorien. Dies sorgt für eine deutliche Ausgrenzung gewisser Themenfelder, was ein weiteres Nacharbeiten und Erweitern des Kategoriebaums durch Google wünschenswert macht.

Google Places neue Kategorien
Google Places neue Kategorieauswahl

Der neue Google Places Kategoriebaum

Wer sich einen Eindruck von den neuen Kategorien machen möchte, oder seine Google Places Optimierungen über Bulk-Uploades pflegt, findet hier eine komplette Übersicht aller Haupt- und Unterkategorien:
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