Es heißt, dass Googles Penguin 4.0 nun aus dem Sack wäre. Präziser ist aber wohl, dass der Vogel jetzt erst richtig im Sack steckt. Denn der Schrecken aller unnatürlichen Links wurde jüngst direkt in den Core-Algorithmus eingepflegt und lebt dort ab sofort in Echtzeit weiter.

Google und Pinguin
Google rollt das neueste Pengiun Update aus: Was das Update mit sich bringt erfahren Sie ein unserem Blogeintrag!

Wir haben kurz alle wichtigen Infos zum neusten und wohl letzten offiziellen Penguin Update zusammengetragen. Lesen Sie sich fix rein! (mehr …)

 

Die SEO-Branche verändert sich schnell und unablässig. Innerhalb kurzer Zeitabstände gilt gerade noch Aktuelles schon als überholt. Im „Whiteboard Friday“ vergleicht Rand Fishkin Linkbuilding-Strategien, spricht darüber was in 2016 noch Sinn und Wert hat und überblickt einen zeitlich weitreichenden Entwicklungsbogen.

Screen Shot 2015-12-30 at 17.07.58Google und Bing bewerten gesetzte Links anhand spezifischer Kriterien. Diese Kriterien und ihre Anwendungen haben sich nach und nach von einer sehr manuellen Vorgehensweise wegbewegt. Statt einzeln ausgesuchter und angeschriebener Blogs herrscht nun eher die maximale Content-Exposure in Social Media und Co. vor. Dabei warnt Fishkin nicht vorschnell zu urteilen und das manuell bereits als abgeschrieben und erfolglose Strategie abzutun. Beide Varianten haben bewiesen, dass sie gut ausgeführt funktionieren können.
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Änderungen in Google Qualitätsrichtlinien deuten auf verschärften Umgang hin

Jüngst hat Google mal wieder Änderungen an den englischsprachigen Webmaster Guidelines vorgenommen und diese um einen kleinen aber feinen Passus im Bereich der Qualitätsrichtlinien erweitert. So werden als negative Beispiele jetzt unter „Creating pages with little or no original content“ nicht nur automatisch generierter Inhalte, Brückenseiten, kopierte Inhalte und Partner-Websites ohne eigenen Inhalt genannt, sondern auch „low-quality guest blog posts“ also Gastbeiträge mit geringer Qualität angeprangert.

Webmaster Quality Guidelines Gastbeiträge

Mit anderen Worten: Es könnte also hier die Grundlage geschaffen worden sein, um Domains abstrafen zu können, die Gastbeiträge mit „niederer Qualität“ einbinden. Das Ziel wären dementsprechend Gastbeiträge, die lediglich produziert wurden, um Links zu generieren, ohne Domain und Nutzer einen erkennbaren Mehrwert zu bieten.

Webmaster Guidelines -Keine eigenen oder nur wenige Inhalte
Hier geht’s zur entsprechenden deutschen Version.

Die deutschsprachige Version enthält diesen Aspekt derzeit noch nicht. Es dürfte aber natürlich nur eine Frage der Zeit sein, bis diese im Grunde wenig überraschende Änderung auch hier vorgenommen wird. Wir hatten bereits im März davon berichtet, dass Google die Zügel bezüglich „fragwürdiger“ Gastbeiträge anzuziehen gedenkt.


Kleines Fazit:

Gastbeiträge zu nutzen, um auch Links aufzubauen, ist und bleibt nichts Verwerfliches. Allein das Niveau könnte sich zukünftig – wenn es tatsächlich zu einem regelrechten Google-Kampf gegen „schlechte“ Gastbeiträge kommt – steigern. Und davon profitieren im Grunde eigentlich auch die Zielseiten, vor allem jene, die schon jetzt Nutzern brauchbare Inhalte bieten. Ergo: Auf Klasse statt Masse setzen!

Wenn Sie mehr zum Thema „Linkbuilding und Gastbeiträge“ erfahren wollen, empfehlen wir Ihnen gern diesen Beitrag:

Über die Änderungen zuerst gelesen bei Hanns Kronenberger (SISTRIX): http://www.sistrix.de/news/google-ergaenzt-webmaster-guidelines-creating-pages-little-original-content/

Seit geraumer Zeit zeichnet sich ein Wandel im Linkbuilding ab. Mit Verlaub, es ist komplizierter geworden, Links zu akquirieren. Vor allem jene, die die Sichtbarkeit der eigenen Website in den Suchergebnissen signifikant erhöhen. Unlängst verkündete Google zudem, dass Links in Zukunft, wenngleich gering, an Wichtigkeit einbüßen würden.

Doch ist das ein Grund, um den Linkbuilding-Kampagnen abzuschwören und das Geld anderweitig zu investieren? Wenn man sich die jüngsten Ergebnisse einer Erhebung anschaut, so ist ein eindeutiger Trend zu erkennen.

Man ist sich einig: Links sind und bleiben wichtig

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In den 90ern sorgte Google für einen revolutionären Schritt, indem sie anfingen, im Suchalgorithmus schwerpunktmäßig auch Backlinks zu berücksichtigen. Das exponentielle Wachstum vom „Empfehlungsprinzip“ führte allerdings auch dazu, dass Inhalte verhältnismäßig ins Hintertreffen gerieten.

Backlinks verlieren an Bedeutung, bleiben aber wichtig für Reputation

Um wieder eine gesunde Balance zu gewährleisten, fernab vom nahezu ausschließlichen Fokus auf Links, folgten Updates wie beispielsweise Panda oder Penguin; diese und weitere Änderungen belohnen seither auch wieder verstärkt hochwertigen, themenrelevanten Content mit besseren Platzierungen in den Suchergebnissen.

Auf die Frage eines Webmasters vor wenigen Tagen, ob Backlinks noch mehr an Bedeutung verlieren würden, angesichts der letzten Entwicklungen, sorgte eine Antwort seitens Google erneut für Gesprächsstoff im Internet:

„Langfristig werden Links ein wenig an Signifikanz verlieren“, so Matt Cutts in seinem neuen Video.

Er machte im gleichen Atemzug aber auch deutlich, dass diese nach wie vor als Instrument zur Bewertung der Reputation von Websites dienen – und jetzt die entscheidendere Aussage – daran ändert sich auch in den nächsten Jahren nichts. Doch sehen Sie selbst:

So wie Yandex: Wieso nicht ganz auf Backlinks verzichten?

Die Ankündigung, dass die in Russland dominierende Suchmaschine Yandex noch in diesem Jahr Links aus dem Suchalgorithmus verbannen werde, kurbelte auch hierzulande Diskussionen an. Zugegebenermaßen herrschen in Russland, wo jahrelang Linkkauf in noch viel höheren Dimensionen betrieben wurde, andere Zustände. Dennoch: Wie wäre es, wenn Google dem gleichen Weg folgen würde?

Die Anwort: So ein massiver Einschnitt ist laut Google ausgeschlossen. Bei internen Testreihen ohne Backlinks, kamen nach Meinung der zuständigen Experten nur sehr unbefriedigende Ergebnisse zustande. Selbst wenn Backlinks mitunter zu Webspam führen, so sind sie insgesamt immer noch ein Gewinn für die Qualität der Suchergebnisse.

So scheint der bessere Mittelweg zu sein, die Methoden zur Filterung „schlechter“ Links auch in Zukunft weiterzuentwickeln.


Fazit

Überraschend ist die Nachricht nicht, denn der Prozess, bei dem zusehends authentischere Backlinkprofile und hochqualitative Inhalte fruchten, ist zwar noch längst nicht abgeschlossen, aber schon seit geraumer Zeit voll im Gange. Wenn Sie mehr zu diesem Thema in Erfahrung bringen möchten, legen wir Ihnen folgende Beiträge ans Herz legen: Linkbuilding 2014: Ein kleiner Rund- und Ausblick und Linkbuilding: Gastbeiträge und Links – ja oder nein?.

Das Thema Linkbuilding lässt die SEO-Welt und anscheinend insbesondere Google nicht los. Auch im neuesten Videobeitrag beschäftigt sich Matt Cutts wieder mit einer Frage zum angesagten Thema und die lautet dieses Mal wie folgt:

„Links from relevant content in article directories – Seen as goog or bad? eg. I link my beauty websites from a cosmetic surgery article on say, Ezine? Would you do that?”

Mit anderen Worten: (mehr …)

Matt Cutts sorgt einmal mehr für Irritationen. Aktuelles Thema: Guest Blogging

Matt Cutts Erklärbär
Matt Cutts meldet sich wieder zu Wort

So stick a fork in it: guest blogging is done; it’s just gotten too spammy. In general I wouldn’t recommend accepting a guest blog post unless you are willing to vouch for someone personally or know them well. Likewise, I wouldn’t recommend relying on guest posting, guest blogging sites, or guest blogging SEO as a linkbuilding strategy.”

 

Mit anderen Worten, Gastbeiträge sind für den SEO-Linkaufbau gestorben? Nein, natürlich nicht! Aber Cutts hat Recht, eine Vielzahl von Gastbeiträgen zielt auf billiges Linkbuilding ab und spammen damit haufenweise Blogs zu. Kein Wunder also, dass Google versucht das Problem in den Griff zu bekommen, denn die Nutzer suchen ja schließlich nicht nach schlecht gemachten SEO-Texten, sondern nach für sie verwertbaren Inhalten. Und genau da liegt auch der Kasus Knaktus. Es spricht natürlich nichts gegen Verlinkungen in Gastbeiträgen, auch nicht dann, wenn sich eine SEO-Agentur im Rahmen des Linkbuildings für Ihre Kunden darum bemüht, sofern die angebotenen Inhalte thematisch passend sind und dem Anspruch des Blogs entsprechen. Wie so oft muss hier die Devise lauten: Klasse statt Masse!

Mehr noch, (mehr …)

Die Verlinkung einer Website ist elementar wichtig für die Autorität und somit das Ranking in den Suchergebnislisten der Suchmaschinen. Dabei kommt es auf einen gesunden Linkaufbau an, der sich aus einer natürlichen Mischung aus ein- und ausgehenden Links sowie einer sinnvollen internen Verlinkung zusammensetzt. Wenn von Linkbuilding die Rede ist, dann ist vornehmlich der Aufbau des Backlinkprofils gemeint, also die Offpage-Optimierung der Linkstruktur.

Während sich die Betreiber von Websites, die reich an hochwertigen Inhalten sind, nach und nach von (fast) ganz allein ein wertvolles Backlinkprofil verdient haben, werten andere Webmaster ihre Linkstruktur bspw. durch getauschte Links auf. Was sich zunächst vielleicht unfair anhört, wird nicht nur viel praktiziert, sondern ist auch zum Beispiel unter Bloggern gängige Praxis. Und was spricht auch dagegen, das eigene Projekt bei anderen bekannt machen zu wollen? Wie so oft ist auch hier die Art und Weise der springende Punkt. (mehr …)

Für eine erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung muss man oft einfach einmal über den Tellerrand blicken. Es hilft, sich Mechanismen und Gepflogenheiten anzusehen, die auf den ersten Blick wenig mit Suchmaschinenoptimierung zu tun haben. Denn es ist genau das, was auch Suchmaschinen-Ingenieure tun, wenn sie das Rad nicht neu erfinden wollen.

 

Suchmaschinenoptimierung und Co-Citations: Netzwers-Sphären
gerard79, www.sxc.hu

 

Man stelle sich ein Theater-Foyer im Vorfeld einer neuen und sicher grandiosen Aufführung vor. Belesene Menschen reden miteinander über die Themen, die das Stück parat hält. Man interpretiert, verweist auf anerkannte Interpretationen, nennt Experten und zitiert die größten unter diesen, das Weinglas schwenkend, frei aus dem Gedächtnis. Und mittendrin steht ein ganz unscheinbarer Typ im karierten Hemd, nuckelt an seiner Coke und sieht sich das Treiben an. Warum? Er will die beste Suchmaschine der Welt bauen!

Was aber hat unser Theater-Publikum mit einer Suchmaschine zu tun? Und was mit Suchmaschinenoptimierung? (mehr …)

Bei AKM3 hat man sich in der hiesigen SEO-Szene umgehört und darum gebeten, einige Tipps zum Linkbuilding darzulegen. Herausgekommen sind zahlreiche Beiträge. So werden auch einige Taktiken vorgestellt, die vielen neu sein dürften.

Fritz Oberhummer empfiehlt etwa, Linkbaits herzustellen, indem man den Menschen eine Stimme gibt. Er berichtet von einer Volksabstimmung, die rund um die dritte Landebahn am Flughafen München kreiert wurde. Wichtig sei bei einem solchen Verfahren, dass ein öffentliches Interesse besteht und es mindestens zwei widersprüchliche Positionen gibt. Zu diesem Thema wurde eine Landingpage erstellt, die eine Plattform zur Meinungsäußerung für Gegner und Befürworter darstellen sollte. Im Endeffekt wurde Oberhummer von den lokalen Printmedien interviewt und bekam jede Menge Backlinks für sein Projekt von verschiedenen Stellen.

Ein Tipp, den man in ähnlicher Form nicht zum ersten Mal hört, kommt von Simon Pokorny. Er empfiehlt die Macht der Bilder. Die Methode für qualitative Backlinks zielt hierbei auf das Ego der Menschen ab. Man fotografiere Berühmtheiten, verfasse Rezensionen und führe Interviews. Entscheidend ist hierbei natürlich ein guter Riecher für heiße Themen und für die richtigen Promis.

Nicolai Kuban empfiehlt Qualität und Kreativität. Ihm zufolge lohnt es sich, Zeit und Energie in die Produktion ausführlicher Whitepaper zu investieren. Diese sollte nach Möglichkeit natürlich Gebiete behandeln, auf denen man sich Zuhause fühlt. Ist ein Whitepaper fertiggestellt, kann man noch vor der Veröffentlichung eine Backlink-Wunschliste abarbeiten.

Eine weitere Möglichkeit, die ein gewisses Fachwissen voraussetzt, stellt Maik Metzen vor. Er berichtet von seiner Zeit bei Hitmeister, während der er ein Firefox Plugin programmiert hat. Dieses ließ sich kurze Zeit später direkt bei Hitmeister herunterladen und aufgrund seiner witzigen Idee ging das Tool viral. Es zeigte in der Browserzeile an, ob die Firmentoilette derzeit besetzt oder frei war.

Zahlreiche weitere Tipps finden sich direkt bei AKM3.