Änderungen in Google Qualitätsrichtlinien deuten auf verschärften Umgang hin

Jüngst hat Google mal wieder Änderungen an den englischsprachigen Webmaster Guidelines vorgenommen und diese um einen kleinen aber feinen Passus im Bereich der Qualitätsrichtlinien erweitert. So werden als negative Beispiele jetzt unter „Creating pages with little or no original content“ nicht nur automatisch generierter Inhalte, Brückenseiten, kopierte Inhalte und Partner-Websites ohne eigenen Inhalt genannt, sondern auch „low-quality guest blog posts“ also Gastbeiträge mit geringer Qualität angeprangert.

Webmaster Quality Guidelines Gastbeiträge

Mit anderen Worten: Es könnte also hier die Grundlage geschaffen worden sein, um Domains abstrafen zu können, die Gastbeiträge mit „niederer Qualität“ einbinden. Das Ziel wären dementsprechend Gastbeiträge, die lediglich produziert wurden, um Links zu generieren, ohne Domain und Nutzer einen erkennbaren Mehrwert zu bieten.

Webmaster Guidelines -Keine eigenen oder nur wenige Inhalte
Hier geht’s zur entsprechenden deutschen Version.

Die deutschsprachige Version enthält diesen Aspekt derzeit noch nicht. Es dürfte aber natürlich nur eine Frage der Zeit sein, bis diese im Grunde wenig überraschende Änderung auch hier vorgenommen wird. Wir hatten bereits im März davon berichtet, dass Google die Zügel bezüglich „fragwürdiger“ Gastbeiträge anzuziehen gedenkt.


Kleines Fazit:

Gastbeiträge zu nutzen, um auch Links aufzubauen, ist und bleibt nichts Verwerfliches. Allein das Niveau könnte sich zukünftig – wenn es tatsächlich zu einem regelrechten Google-Kampf gegen „schlechte“ Gastbeiträge kommt – steigern. Und davon profitieren im Grunde eigentlich auch die Zielseiten, vor allem jene, die schon jetzt Nutzern brauchbare Inhalte bieten. Ergo: Auf Klasse statt Masse setzen!

Wenn Sie mehr zum Thema „Linkbuilding und Gastbeiträge“ erfahren wollen, empfehlen wir Ihnen gern diesen Beitrag:

Über die Änderungen zuerst gelesen bei Hanns Kronenberger (SISTRIX): http://www.sistrix.de/news/google-ergaenzt-webmaster-guidelines-creating-pages-little-original-content/

Backlink – bis vor kurzer Zeit noch das Zauberwort im SEO. Eigentlich fast als Synonym gebraucht. Der Dreh- und Angelpunkt einer jeden SEO-Strategie.

Linkaufbau hat jedoch in letzter Zeit ein wenig an Bedeutung verloren. Weniger dahingehend, dass Linkaufbau nicht mehr zu den zentralen Bausteinen, ja noch immer dem wichtigsten Bausteinen einer Suchmaschinenoptimierung gehören würde. Eher in so fern, als dass das Thema hinter andere, wie zum Beispiel Content Marketing zurückgetreten ist.

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Über die Zeit sind viele Deiner Inhalte umgezogen oder wurden ganz vom Netz genommen. Einige dieser Seiten haben vielleicht wertvolle Backlinks erhalten. Jetzt aber verweisen diese Links auf Fehlerseiten und helfen der eigenen Website nicht mehr in ausreichendem Maße. Wie also findet man nun heraus, welche Fehlerseiten gute Links erhalten und was tut man, nachdem man das herausgefunden hat?

Links - trafficmaxx

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Ob Content Marketer, Linkbuilder, oder PR Spezialisten: alle suchen wir den Kontakt zu ihnen. Echte, begeisterte, aufrichtige Blogger. Ja, es gibt sie noch. Die echten Blogger. Die, welche schreiben, weil ein Thema sie fasziniert und begeitsert.

Solche Blogger, die Tag für Tag eine Leserschaft an sich binden, die dem, was diese Blogger zum Besten geben, Vertrauen schenken. Die, die Links nicht verkaufen, sondern nur dann einen Verweis setzen, wenn sie glauben, das Linkziel stellt einen echten Mehrwert für ihre treue Leserschaft dar. (mehr …)

Wir erinnern uns, noch im Januar diesen Jahres mahnte Matt Cutts vor minderwertigen und hoch frequentierten Gastbeiträgen, die nur einem Zweck dienen: Dem Aufbau von Links.

Matt Cutts Erklärbär

Bis zum gestrigen Tag blieb es aber nur bei einer Warnung in seinem Blog. Das änderte sich nun schlagartig mit einer kämpferischen Kurznachricht auf Twitter, mit der er gleichzeitig ein Zeichen setzt, als würde er sagen wollen: „Seht her, ich meine es wirklich ernst!“.

Es ist bekannt, dass Matt Cutts umgesetzte Maßnahmen nur allzu gerne auf Twitter verkündet, um die Google Richtlinien wieder ins Bewusstsein der in Zusammenhang stehenden Akteure zu rücken. Zuletzt machte er vor allem mit „ausgeschalteten“ Linknetzwerken in Europa auf sich aufmerksam, Deutschland mit eingeschlossen.

Bei dem besagten Tweet wird zwar auf dem ersten Blick nicht ersichtlich, welches Blognetzwerk gemeint ist, allerdings hat sich die betroffene Seite bereits selbst zu Wort gemeldet und uns somit die Suche erspart. Es handelt sich hierbei um die amerikanische Plattform „MyBlogGuest“. Nachzulesen ist das Ganze in einem Blogbeitrag auf Search Engine Watch. Ob wir demnächst auch solch eine Meldung hierzulande erwarten können?

Einmal mehr dürfte angekommen sein, dass die Drohungen vom „Head of Webspam“ nicht nur der Abschreckung dienen. Bis unerwünschte Handlungen bei der Akquirierung von Links geahndet und in den Google-Suchergebnissen mit entsprechenden Konsequenzen behaftet werden, bleibt es nur eine Frage der Zeit.

Bei den Gastbeiträgen ist es ein zweischneidiges Schwert. Diese sind nach wie vor ein probates sowie anerkanntes Mittel, um auf eine andere Sicht oder ein interessantes Projekt aufmerksam zu machen. Nur wurde der eigentliche Sinn dahinter teilweise ein wenig zweckentfremdet. Der ausschließliche Fokus auf den Link und dessen Wertigkeit kommt der Qualität leider nicht immer zu Gute. Dem Linkprofil unter solchen Umständen auch nicht.

Google Updates 2013
Die Pandas stimmen dem zu: „Hochwertige Inhalte sind uns wichtig!“!

„Content is King“ ist mittlerweile als ein ganzheitlicher Ansatz zu betrachten, sowohl off- als auch on-page. Diejenigen unter uns, die diesem Leitsatz bei Gastbeiträgen folgen, haben höchstwahrscheinlich auch in Zukunft nichts zu befürchten. Vorausgesetzt man verliert die Qualität und den Mehrwert für die Leser nicht aus den Augen, sind Gastbeiträge weiterhin völlig in Ordnung und sogar von Nutzen.

Besteht eine hohe thematische Relevanz und die vermittelten Inhalte entsprechen einem wünschenswerten Niveau, dann haben letztlich alle Beteiligten etwas davon.

Da für Google die Nutzererfahrung zusehends an Wichtigkeit gewinnt, dürfte daran nichts auszusetzen sein.

Wenn Sie mehr zu dem Thema „SEO und Gastbeiträge“  lesen möchten, dann können wir Ihnen diesen Artikel sehr ans Herz legen: Linkbuilding: Gastbeiträge und Links – ja oder nein?

Games, Mode, Unterhaltungselektronik – wer diese Produkte Online vertreibt, muss sich wenig Sorgen darum machen, geeignete Linkgeber zu finden. Neben einigen anderen, mitunter etwas fragwürdigeren Themengebieten, sind diese drei wohl die Platzhirsche des Internets. Blogs und Magazine, Portale und Foren soweit das Auge reicht. (mehr …)

Matt Cutts sorgt einmal mehr für Irritationen. Aktuelles Thema: Guest Blogging

Matt Cutts Erklärbär
Matt Cutts meldet sich wieder zu Wort

So stick a fork in it: guest blogging is done; it’s just gotten too spammy. In general I wouldn’t recommend accepting a guest blog post unless you are willing to vouch for someone personally or know them well. Likewise, I wouldn’t recommend relying on guest posting, guest blogging sites, or guest blogging SEO as a linkbuilding strategy.”

 

Mit anderen Worten, Gastbeiträge sind für den SEO-Linkaufbau gestorben? Nein, natürlich nicht! Aber Cutts hat Recht, eine Vielzahl von Gastbeiträgen zielt auf billiges Linkbuilding ab und spammen damit haufenweise Blogs zu. Kein Wunder also, dass Google versucht das Problem in den Griff zu bekommen, denn die Nutzer suchen ja schließlich nicht nach schlecht gemachten SEO-Texten, sondern nach für sie verwertbaren Inhalten. Und genau da liegt auch der Kasus Knaktus. Es spricht natürlich nichts gegen Verlinkungen in Gastbeiträgen, auch nicht dann, wenn sich eine SEO-Agentur im Rahmen des Linkbuildings für Ihre Kunden darum bemüht, sofern die angebotenen Inhalte thematisch passend sind und dem Anspruch des Blogs entsprechen. Wie so oft muss hier die Devise lauten: Klasse statt Masse!

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Die beliebte Blogging-Plattform im Fokus bei t3n

Viele werden sie kennen, einige nur davon gehört haben und wiederum andere kaum wissen, wovon die Rede ist – die Rede ist von Tumblr, der beliebten Blogging-Plattform. Beliebt? Die Antwort: ein klares Jain. Ja, weil mit über 300 Millionen Usern und 137,8 Millionen Blogs (Stand 20.09.2013) sowie der Erwartung, dass beide Zahlen noch deutlich steigen werden, lässt sich wohl bequem behaupten, dass der Blogging-Dienst ohne Frage sehr beliebt ist. Um das Potenzial etwas besser einschätzen zu können: 2010 hatte tumblr noch 20 Millionen Nutzer und im September 2012 ”erst“ 73 Millionen Blogs. Allerdings, und hier kommt jetzt das Nein, das aktuell sehr anschaulich in einem Artikel bei t3n durchleuchtet wurde, in Deutschland hält sich diese Begeisterung noch verhältnismäßig stark in Grenzen. Vor allem dann, wenn es um die Frage nach dem Social-Media-Marketing geht. Hier dominieren Facebook, Twitter und Google+ nicht nur, auf sie beschränkt sich in der Regel auch das gesamte Engagement. Das aber, so die Meinung des Beitrags, kann sich als grober Fehler entpuppen.

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Tumblr ist besonders beliebt bei jüngeren Internetnutzern. Die Hälfte aller User ist unter 24 Jahre alt und die Community besteht größtenteils aus Teenagern und jüngeren Erwachsenen. Hinzu kommt noch, dass der überwiegende Anteil der User weiblich ist (53,5 Prozent). Summa summarum ergibt sich aus Marketingsicht eine durchaus interessante Perspektive, insbesondere dann, wenn jüngere (weibliche) Internetnutzer die eigene Zielgruppe sind.

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Die Umstände werden aber noch durch weitere Aspekte begünstigt. Dazu bezieht sich t3n auf den Marketing- und SEO-Spezialisten Takeshi Young, der im Blog bei Moz auf drei attraktive Vorzüge der Blogging-Plattform hinweist. Zum einen wäre da die Tatsache, dass alle Links bei Tumblr sogenannte Dofollow-Links sind. Das sind Links die innerhalb des Linkportfolios eine höhere Gewichtung erfahren, da diese im Gegensatz zu Nofollow Links Linkjuice/PageRank vererben. Im Gegensatz zu den Nofollow-Links tragen diese eher zur Verbesserung des Suchmaschinenrankings bei.[1] Den zweiten Vorteil sieht Young in den auch bei Tumlbr verwendeten Hashtags. Diese sorgen dafür, dass eigene Inhalte auch ohne viele Follower von anderen Usern sowohl entdeckt als auch geteilt werden können. And last, but not least: Young schätzt an dem Blogger-Dienst besonders, dass die Community eher bereit ist, über schlechte Inhalte hinwegzusehen. Dieser Umstand ermöglicht Variationen verschiedenster Inhalte zu testen und dann die erfolgreichsten davon später weiterzuverwenden.


Fazit:

Insgesamt zeichnet sich also folgendes kurzes Fazit ab: Tumblr sollte aus Sicht des Social-Media-Markentings in keinem Fall aus den Augen verloren werden. Ganz besonders dann nicht, wenn sich die eigene Zielgruppe dort tummelt. Zu dem Artikel von t3n geht’s hier lang und zu dem Beitrag von Takeshi Young auf Moz da lang.

 


[1] Über die genaue Wertigkeit von Nofollow-Links wird allerdings sehr kontrovers diskutiert, aber das fällt unter ein anderes Thema.

Die Google Webmaster Tools haben eine erneute nützliche Aufwertung erhalten. Es ist nun möglich, eingehende Links nach Datum sortiert herunterzuladen. Diese neue Funktion kann beispielsweise genutzt werden, um den Linkzuwachs über bestimmte Zeiträume darzustellen.

Links herunterladen in den Webmaster Tools
Die Sortierung kann sich als sehr praktisch erweisen.

Der Zugriff auf die Link-Daten beschränkt sich allerdings – nach wie vor – auf den händischen Download über den Browser, denn auch die neuen Daten gibt Google leider nicht für den Zugriff via Webmaster Tools-API frei. Denkbare Anwendungen wie eine App, die bei neu hinzugekommenen Links automatisiert Alarm schlägt, sind daher leider nicht möglich.


Quelle: Tweet von Matt Cutts

Viel wurde bereits auf diversen anderen Blogs über die SEO Campixx 2012 berichtet. Zu Recht, denn es war viel los, man konnte viele neue oder besonders clevere Ideen aufschnappen und diskutieren. Bei so viel SEO Know-How auf einem Haufen kann man auch einmal in den Topf der Expertise greifen und das ganze per Videokamera aufzeichnen.

Felix Beilharz hat sich mit seiner Kamera aufgemacht und 35 Linktipps auf der SEO Campixx 2012 gesammelt. Herausgekommen ist ein unterhaltendes und anregendes Sammelsurium an guten Ideen und einigen Evergreens.

Hier zwei Tipps, die uns besonders gefallen haben.

Jens Fauldrath sieht als bestes Mittel die Kamera: Man gehe auf Konferenzen, mache Bilder und frage die Gefilmten, ob sie mit der Veröffentlichung der Bilder einverstanden sind. Der Trick – der Gefilmte wird dann möglicherweise auf die Seite mit dem entsprechenden Bild verlinken.

Eine weitere Möglichkeit, mit Bildern Backlinks zu erzeugen, bietet die Creative Commons Lizenz. Man mache Bilder, gebe diese per Creative Commons Lizenz zur kostenlosen Nutzung frei und checke, wo diese Bilder eingesetzt werden. Diejenigen, die eines dieser Bilder auf ihrer Seite verwenden, kann man anschreiben und um einen Link bitten.