Fragt man danach, ob man heute als Unternehmen in den sozialen Netzen präsent sein sollte, bekommt man häufig recht diplomatische und ehrenwerter Weise auch differenzierte Antworten zu hören. Selten fallen die Antworten pauschalisiert oder plakativ aus. Diese Zurückhaltung, die für gewöhnlich ein Zeichen dafür ist, dass reflektiert und fundiert geantwortet wird, geht jedoch in diesem Punkt fehl. Die richtige Antwort auf diese Frage ist ein pauschales und lautes: JA!

Ja, Ihr Unternehmen muss in den sozialen Netzwerken präsent sein. Ganz gleich was sie herstellen, verkaufen oder anbieten. Ganz gleich wie groß oder klein ihr Unternehmen ist. Ganz gleich, wie treu und fest Ihr Kundenstamm auch sein mag. Und völlig egal, wie hoch oder niedrig das Durchschnittsalter Ihrer Kundschaft auch sein mag. Ihr Unternehmen gehört in die sozialen Netze. Aber wie kommt das? Woher dieses „muss“, selbst dann, wenn ich keinerlei Aussicht zu haben scheine, neue Umsätze über das Web 2.0 zu generieren?

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Neben Facebook zählt Twitter in Europa wohl zu den bekanntesten und meistgenutzten Social Media Plattformen. Obwohl aber so viele Twitter-Accounts erstellt und bespielt werden, ist – so scheint es manchmal – nur wenigen Eingeweihten klar, wie Twitter eigentlich funktioniert und in welcher Form Twitter als Marketing-Instrument eingesetzt werden kann. Twitter folgt seinen eigenen Regeln und die müssen erst einmal beherrscht werden.

Ganz kurz, was das mit Twitter eigentlich soll.

Twitter ist nicht nur ein soziales Netzwerk. Twitter ist eher ein manchmal seltsam anmutender Hybrid aus Suchmaschine, Presseverteiler, Chatroom und Kettenbrief. Das Kernstück von Twitter ist der Tweet. 140 Zeichen, die man zu den verschiedensten Zwecken nutzen kann. Aller Häme zum Trotz ist es gerade diese Zeichenbegrenzung, die den Reiz von Twitter ausmacht. Anders als oft etwas spöttisch dargestellt, ist Twitter nicht der Kanal, auf dem man nichts weiter mitteilt, als dass man die Bahn verpasst oder den Kaffee verschüttet hat. Twitter ist ein Ort für Menschen, die Informationen suchen. Kurratierte Informationen, über die sie sich mit anderen austauschen können.

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Als Starbucks seine neue Mischung Pike Place Roast ins Programm nahm, lud der Kaffee-Riese eine bestimmte Personengruppe zur Verkostung. Dabei handelte es sich nicht um Prominente, nicht um Reiche und Mächtige. Es waren ganz normale Menschen die sich nur in einem winzigen Detail von der Masse abhoben. Sie wurden in den sozialen Netzwerken als Meinungsführer, als Einflussnehmer beim Thema Kaffee identifiziert. Das ist Digital Influence Marketing.

Dieser Artikel ist inspiriert durch die Lektüre des „The Rise of Digital Influence“ Reports (by Brian Solis) der Altimeter Group.

 Am Anfang steht das Ziel der meisten Social Media Kampagnen: Bekanntheit und Reputation steigern durch Mund zu Mund Empfehlungen. Solche Empfehlungen haben ein ganz besonderes Potential, gelten sie doch als wesentlich vertrauensstiftender als andere Marketingmaßnahmen. Diesem Ziel stehen in der Regel zwei ganz wesentliche Faktoren entgegen. Zeitaufwand und finanzieller Aufwand.

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