Haben Sie schon mal von der „Online Dispute Resolution“-Plattform oder der „Richtlinie über alternative Streitbelegung in Verbraucher-Angelegenheiten“ gehört? Zugegeben, aktuell eher eine rhetorische Frage, denn so oder so, seit dem 09.01.2016 müssen die Informationen im Impressum aufgrund der sogenannten ODR-Verordnung sowie der ADR-Richtlinie erweitert werden.

Wobei geht es bei dem Thema? Ab wann treten welche Informationspflichten in Kraft? Und wie lässt sich diesbezüglich eine Abmahnung für den eigenen Shop verhindern? Lesen Sie mehr dazu in unserem Blogbeitrag!

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Das deutsche Telemediengesetz sieht vor, dass es möglich sein muss, Kontakt zu Unternehmen aufzunehmen. Man spricht hierbei von der Impressum-Pflicht. Gegen diese hat Google verstoßen und sich im Gegenzug eine Abmahnung durch den Verbraucherzentrale Bundesverband eingefangen.

Der Grund für die Verwarnung liegt im Umgang von Google mit Mails, die an die Adresse support-de@google.com gesendet werden. Man erhält eine automatisierte Nachricht, die zwar Hilfestellungen für einige der üblichen Fragen bietet, auf individuelle Antworten wartet man aber vergebens.

Somit kann man von einem toten Briefkasten sprechen, der im Impressum bei Google aufgeführt wird, was wiederum die Mahnung durch den VZBV nach sich zog. Es ist andererseits auch verständlich, dass Google nicht auf jede Anfrage persönlich reagieren kann. Abhilfe auf viele Fragen bieten die Formulare, die man im Hilfebereich von Google findet.