Wie Searchengineland heute vermeldet, werden in den Google Webmastertools keine zu Suchanfragen gehörenden Keywords mehr dargestellt. Wie verschiedene Quelle berichten, und auch wir in kurzen Stichproben feststellten, gilt dies für alle Suchanfragen seit dem 25. September 2013.
Suchanfragen-in-Google-Webmastertools-ohne-Keywords
Da eine deutliche zeitliche Nähe zwischen dem vollständigen Ausrollen der Google Secure Search (Google SSL Search) und dem damit einhergehenden Abbrechen der Keywordübergabe im Referrer besteht, ist nur zu hoffen, dass es sich um einen Google internen Bug handelt. Eine Stellungnahme seitens Google liegt laut Searchengineland noch nicht vor. Ob und wie Google zukünftig seinen Keywordschatz einsetzen wird bleibt abzuwarten. Die Spekulationen reichen von der Nutzung der Daten via Google Analytics Premium, womit dieses extrem attraktiv, aber mitunter auch wettbewerbsrechtliche bedenklich wäre, bis hin zur Annahme das Google die Keyworddaten zurückhält um Google AdWords zu pushen. Wie auch immer, wir verfolgen gespannt die weitere Entwicklung und halten Euch natürlich auf dem Laufenden.


Update vom 01.10.2013 um 13.15 Uhr: Googles John Müller berichtet im Webmasterforum, dass die Keywords definitiv wieder angezeigt werden und ein Team bereits an der Lösung des Problems arbeitet.

Matt Cutts hat sich in einem Video folgender Problematik zugewandt: Wenn die Google Webmaster Tools einen Seiteninhaber darauf hinweisen, dass unnatürliche Links entdeckt worden sind, so ist nicht automatisch klar welche Links denn nun unnatürlich sind. Somit riskiert man möglicherweise den Verlust guter oder neutraler Links durch eine Eintragung im Disavow-Tool.

Für diese Problematik bieten sich zwei Lösungen an, die eine bessere Übersicht über „schlechte“ Links verschaffen. Zunächst schlägt Cutts vor, die Links nach Datum zu sortieren und so die neuesten Links überprüfen zu können. Eine weitere Möglichkeit wird gerade bei Google erarbeitet. Man plant, bei einer Warnung direkt ein oder mehrere Beispiele von unnatürlichen Links zu geben.

Unter der Überschrift „Indexierungsstatus“ stellt Google in den Webmaster Tools den Website-Betreibern Informationen über die Verarbeitung der Unterseiten bereit. Hier finden sich oftmals nützliche Hinweise auf Probleme der Suchmaschinenoptimierung, beispielsweise wenn nur ein sehr geringer Anteil der ins Web gestellten Inhalte von der Google-Suche berücksichtigt wird.

Dieses sehr erfreuliche Werkzeug ist nun leider um ein Feature ärmer. Bislang gab es hier auch eine Angabe zur Anzahl der „nicht berücksichtigten“ Seiten:

Nicht ausgewählt: Seiten, die nicht indexiert werden, weil sie im Wesentlichen anderen Seiten entsprechen, oder Seiten mit Weiterleitung zu einer anderen URL.“

Ein hoher Anteil dieser Seiten wird häufig z.B. durch Seitenduplikate oder Bot-Fallen ausgelöst, wodurch diese Zahl oft einen nützlichen Hinweis auf Handlungsbedarf darstellt. Gleichwohl haben sich viele Webmaster von ansteigenden und abfallenden Zahlen oft unnötig in Panik versetzen lassen. Wie ein Kommentar von Google-Mitarbeiter John Mueller andeutet, hat dies letztlich wohl zu der Entscheidung geführt, die Information wieder zu entfernen:

FWIW we removed the „not selected“ graph there since it was much more confusing than helpful. Sorry for the confusion there! 

Im Hinblick auf den „Otto Normalwebmaster“, der inzwischen häufig zu den Usern der Webmaster Tools zählen dürfte, ist dies zwar eine nachvollziehbare, dennoch aber eine bedauerliche Entscheidung.

Einigen dürfte es aufgefallen sein: Die Anzahl der eingehenden Links zur eigenen Homepage sind laut den Google Webmaster Tools gesunken. Grund zur Panik besteht allerdings kaum, wie sich recht schnell herausgestellt hat. John Mueller von Google erklärte in einem betreffenden Thread in der Webmaster Central mit den Worten:

This looks like an issue with how the data is displayed in Webmaster Tools, it shouldn’t affect your site’s crawling, indexing or ranking. I don’t have any specifics at the moment, but the team is looking into the details to see what we can do here.

gwt

Somit handelt es sich wohl eher um einen Bug denn um ein beabsichtigtes Feature. Dafür spricht auch, dass viele Seiten von dem Phänomen der verschwundenen Links nicht betroffen sind. Des Weiteren hält Mueller fest, dass weder das Crawling noch die Indexierung oder das Ranking einer Seite von den scheinbar verschwundenen Links betroffen sind.

Man darf davon ausgehen, dass sich Google des Problems annehmen wird und dass es keine weiteren Auswirkungen haben dürfte. Wie Mueller sich in einem weiteren Thread ausdrückt:

This looks like a bug or a temporary fluctuation with how the data is shown in Webmaster Tools.


UPDATE: Wie es scheint, sind die Backlinks bei den meisten der Betroffenen wieder erschienen. Es gibt jedoch keine Garantie, dass verschwundene Backlinks wieder bei ausnahmslos allen Betroffenen angezeigt werden.

Vor kurzem führte Google das „Links für ungültig erklären“-Tool ein. Mit diesem haben abgestrafte Webseiten die Möglichkeit bekommen, Links die ignoriert werden sollen, bequem einzureichen. Rund um die Bedienung und Funktionsweise dieses Tools haben sich zahlreiche Fragen aufgetan.


Für alle, die rund um das neue Tool „Links für ungültig erklären“ noch offene Fragen haben, hat man bei Google eine Liste der häufigsten Fragen zusammengestellt. Die Liste umfasst Antworten auf die folgenden Fragen:

  1. Muss dieses Tool für die meisten Websites verwendet werden?
  2. Was genau passiert, wenn ich Links für ungültig erkläre? Ignoriert Google die Links auf jeden Fall?
  3. Wie lange dauert es nach dem Hochladen einer Datei, bis Links ignoriert werden?
  4. Kann ich dieses Tool verwenden, um Problemen mit „negativem SEO“ beizukommen?
  5. Viele der Links, die ich sehe, wurden nicht von mir erstellt. Muss ich mich dennoch um die Bereinigung dieser Links kümmern?
  6. Ich habe einige ordnungsgemäße Links hochgeladen. Wie kann ich ein versehentliches Hochladen von Links rückgängig machen?
  7. Sollte ich zur Vorsicht auch dann eine Datei mit Links erstellen, wenn ich keine Benachrichtigung über unnatürliche Links zu meiner Website erhalten habe?
  8. Muss ich noch einen Antrag auf erneute Überprüfung einreichen, wenn ich eine Datei hochgeladen habe?
  9. Muss ich Links sowohl von example.com als auch von example.co.uk für ungültig erklären, wenn es sich um dasselbe Unternehmen handelt?
  10. Was gilt bei www.example.com und example.com (ohne „www“)?
  11. Kann ich beim Ungültigerklären von irgendetwas.example.com angeben, dass nur Links von dieser Sub-Domain ignoriert werden sollen?

Der Tenor der Antworten auf diese Fragen: Es sollte beim Umgang mit diesem Tool ein kühler Kopf bewahrt werden. Die wenigsten Websites müssen überhaupt auf dieses Tool zurückgreifen. Außerdem sollte die Bedienung des Tools nur durch besonders erfahrene Webmaster erfolgen.

Des Weiteren dürfte interessant sein, dass es sich bei den Links, die in dem Tool eingetragen werden, laut Google nur um nachdrückliche Vorschläge zur Nichtbeachtung handelt. Google behält sich das Recht vor, „Vorschläge“ zu ignorieren und eingetragene Links entsprechend nicht zu ignorieren. Hierbei handelt es sich jedoch um absolute Ausnahmefälle, in der Regel werden eingetragene Links ignoriert.

Für Webseiten-Betreiber, die bereits vor Monaten von Google gemahnt wurden ihre Linknetzwerke aufzuräumen, ist Aufatmen angesagt. Mit einem neuen Werkzeug, dem Disavow-Links-Tool, lassen sich eingehende Links bequem von den Webmaster-Tools aus entwerten. Die Abmahnwelle traf Webseitenbetreiber Anfang des Jahres. Hierbei hat Google auf unnatürliche Verlinkungen hingewiesen und die Webmaster aufgefordert, diese zu entfernen. In vielen Fällen war dies nur bedingt möglich oder mit großem Zeit- und Arbeitsaufwand verbunden.

Vor leichtfertigem Einsatz wird gewarnt

 

Natürlich ist das Disavow-Links-Tool mit Vorsicht zu genießen. Bei unsachgemäßer Handhabung kann man das Ranking der eigenen Seite schnell negativ beeinflussen. Daher sollte nur Betreiber auf das Tool zurückgreifen, die auch tatsächlich bereits von Google abgemahnt wurden. Im Vorstellungsvideo zum Tool erklärt Matt Cutts mehrfach, dass die meisten Leute das Tool nicht benötigen sollten und demnach besser ganz die Finger davon lassen.

Für abgestrafte Seiten und deren Betreiber bedeutet das Werkzeug eine willkommene Arbeitserleichterung, zumal sich nicht alle Links ohne weiteres entfernen lassen.

Pflege per Dateiupload

Wie benutzt man nun das neue Werkzeug, das uns Google zur Verfügung stellt? Sehr einfach, nachdem die Warnsignale zur Kenntnis genommen wurden, kann man eine maximal 2 MB große Textdatei hochladen, welche eine URL pro Zeile beinhaltet. Kommentare dürfen in der Datei vorhanden sein, müssen allerdings mit einem Kreuz markiert sein, um ignoriert werden zu können. Google gibt folgendes Beispiel einer für diesen Zweck funktionierenden Datei:

# Contacted owner of spamdomain1.com on 7/1/2012 to
# ask for link removal but got no response
domain:spamdomain1.com
# Owner of spamdomain2.com removed most links, but missed these
http://www.spamdomain2.com/contentA.html
http://www.spamdomain2.com/contentB.html
http://www.spamdomain2.com/contentC.html

Nochmals sei wiederholt: Erst nach reifer Überlegung sollte das Tool eingesetzt werden. Normalerweise ist die Entwertung von Backlinks unnötig.


Quelle: Official Google Webmaster Central Blog

Die Webmastertools von Google wurden gestern um ein weiteres spannendes Feature erweitert – der Anzeige des aktuellen Status der Indexierung. Webseitenbetreibern wird so ein interessantes Feature an die Hand gegeben, dass einen Einblick in den zeitlichen Verlauf der Indexierung bietet. So zählt zu den grundlegenden Informationen die Anzahl der jemals gecrawlten URLs. Hier wird die Anzahl der von Google seit Bestehen der Webseite jemals gecrawlten Seiten angegeben, ein Wert der kontinuierlich steigt, je weiter die eigene Webseite wächst. Dieser Wert ist allerdings nicht  mit den insgesamt indexierten URLs zu verwechseln.

Die Zahl der insgesamt indexierten URLs gibt entlang der Zeitachse den jeweiligen Status der Indexierung wieder und sorgt so für einen guten Überblick und lässt bspw. Rückschlüsse auf den Erkennungszeitpunkt gelöschter oder depublizierter Inhalte zu. In diese Zahl fließen URLs nicht ein, die als Duplikat erkannt werden oder mit dem „noindex“ versehen sind. Auch interessant: Webseiten die als wenig nützlich eingestuft werden, fließen auch nicht in den Index ein.

Indexierungsstand Google Webmastertools

Darüber hinaus wird die Zahl der von der robots.txt-Datei blockierten URLs angegeben. Als nicht ausgewählt sind jene URLs bezeichnet, deren Aufruf eine Weiterleitung oder deren Inhalt nahezu einer anderen URL entspricht. Mit dieser Erweiterung schreitet Google im Um- und Ausbau der Webmastetools voran und launcht innerhalb kurzer Zeit das zweite neue Feature.

Detaillierte Informationen zum Indexierungsstatus bietet auch die deutsche Google Webmaster Hilfe mit diesem Beitrag. Die offizielle Ankündigung findet sich wie üblich im Google Webmaster Central Blog.

 

Die Google Webmaster Tools haben eine erneute nützliche Aufwertung erhalten. Es ist nun möglich, eingehende Links nach Datum sortiert herunterzuladen. Diese neue Funktion kann beispielsweise genutzt werden, um den Linkzuwachs über bestimmte Zeiträume darzustellen.

Links herunterladen in den Webmaster Tools
Die Sortierung kann sich als sehr praktisch erweisen.

Der Zugriff auf die Link-Daten beschränkt sich allerdings – nach wie vor – auf den händischen Download über den Browser, denn auch die neuen Daten gibt Google leider nicht für den Zugriff via Webmaster Tools-API frei. Denkbare Anwendungen wie eine App, die bei neu hinzugekommenen Links automatisiert Alarm schlägt, sind daher leider nicht möglich.


Quelle: Tweet von Matt Cutts

Google hat eine neue Rechteverwaltung für die Google Webmaster Tools erstellt und erfüllt damit wohl eins der am meisten gewünschten und benötigten Features. War es zuvor nur möglich, Benutzern den vollen Zugriff auf die Google Webmaster Tools einer Website zu erlauben, so lässt sich dieses nun trennen.

  • Mit dem „Inhaber“ Zugang kann man wie gewohnt alle Einstellungen verwalten, Daten einsehen und Benutzer hinzufügen, löschen und bearbeiten
  • Mit dem „Uneingeschränkten“ Zugang kann der Benutzer sämtlichen Daten einer Website einsehen und die Website Einstellungen festlegen
  • Der „Eingeschränkte“ Zugang erlaubt lediglich den Zugriff auf die Daten und einige Aktionen, welche keine Einstellungen der Website verändern.
Eine detaillierte Übersicht zu den Berechtigungen erhalten Sie in der Google Hilfe.

Um einen weiteren Benutzer hinzuzufügen oder die Rechte für einen vorhandenen Nutzer zu überarbeiten, klicken Sie auf der Website Übersichtsseite auf „Website verwalten“ > „Nutzer hinzufügen oder entfernen klicken“.

Beim Hinzufügen eines neuen Benutzers lässt sich die Berechtigung direkt auswählen.

Nutzer mit eingeschränkten Zugangsrechten erhalten einen dezenten Hinweis.

 

Es vergeht kaum ein Monat, an dem Google nicht im Großen oder Kleinen Änderungen und Optimierungen an den eigenen Services vornimmt. Nun wurde im Dezember der Leistungsumfang der Google Webmastertools nochmals erweitert. Schwerpunkt war diesmal der Keyword-Traffic zur eigenen Website.

Häufigste Anfragen pro Seite

Zusätzlich zu den globalen Suchanfragen, die die gesamte Domain betreffen, liefern die Webmaster-Tools auf dem Tab „Die häufigsten Seiten“ auch die Information für einzelne Seiten. So lässt sich schnell erkennen, bei welchen Anfragen Google voraussichtlich welche Unterseite präsentiert.

Viele Daten werden nur kumuliert pro Seite dargestellt.

Details der Suchanfragen

Nun kann man auch für die jeweiligen Suchanfragen detailliert einsehen, welche Entwicklung stattgefunden hat, insbesondere bei den Impressions und der CTR. Aktuell ist der Blick in die Vergangenheit aber bis zum 6.Novemer 2010 beschränkt, ebenso ist noch keine Kurve über die durchschnittliche Position verfügbar. Zusätzlich muss erwähnt werden, dass hier die verschiedenen Kanäle der Universal Search (bspw. Web, Bilder, Videos) zusammen dargestellt werden.

Zeitlicher Verlauf einer Suchanfrage

Filterfunktionen

Möchte man nur spezielle Daten erfassen, bieten die Webmaster-Tools eine umfangreiche Filterfunktion, bspw. nach Suchtyp, Land, Zugriffszahlen, aber auch nur nach bestimmten Keywords innerhalb einer Suchanfrage oder nach vorher ausgewählten Keywords:

Die umfangreichen Filterfunktionen verschaffen einen schnellen Überblick.