Google Adwords ermöglicht ab sofort die Erstellung von AdWords Textanzeigen mit dynamischen Inhalten. Den Keyword- Platzhalter kennt ja jeder versierte SEA Manager. Dieser ermöglicht es, das in der Sucheingabe verwendete Keyword dynamisch in die erste Textzeile der Anzeige einzubauen.Echtzeit-Updates-Google-AdWords

Nun hat Google die Range an möglichen Platzhaltern erweitert. Ab sofort können Adwords-Nutzer neben dem Keyword-Platzhalter folgende dynamische Inhalte einbauen:

  • Adwords Anzeigen anhand von Keywords individualisieren
  • Adwords Anzeigen mit bestimmte Produktgruppen individualisieren
  • Adwords Anzeigen mit periodischen Ereignissen individualisieren
  • Adwords Anzeigen mit einem Countdown ausstatten

Klingt gut, oder? Ist auch eigentlich gar nicht so schwer – nun zur Umsetzung in fünf Schritten :

  1. Informationen zu den Echtzeit Updates erstellen
  2. Standardinformationen hinterlegen
  3. Informationen zu den Echtzeit Updates hochladen
  4. Textanzeigen mit Echtzeit-Updates erstellen
  5. Sonderfall Countdown

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Google-Shopping-Anzeigen müssen mit Versandkosten ausgezeichnet sein!

Eine der Möglichkeiten, die Google AdWords Online-Shop-Betreibern bietet, ist das bekannte Einstellen von Shopping-Anzeigen, die dann nicht nur speziell in der Google Suche unter „Shopping“ angezeigt, sondern in immer höherem Maße auch direkt in die Google Suchergebnisse integriert werden. Für viele Shops ist dies ein elementarer Absatzkanal. Allerdings hat das ganze Anzeigenformat seit knapp zwei Monaten ein massives Problem in Deutschland, denn das Landgericht Hamburg entschied (Urteil vom 13.06.2014, 315 O 150/14), dass die Ausgestaltung in der aktuellen Form nicht mit dem deutschen Wettbewerbsrecht konform geht.

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Google Shopping: Punkten in den Suchergebnissen bei Google.

Das Problem liegt darin begründet, dass die Anzeigen (ohne weitere Interaktion) keine Versandkosten ausweisen. Zum Teil werden die zusätzlichen Kosten zwar in der Mouse-Over- oder in der detaillierteren Produkt-Ansicht aufgeführt, dies genügt aber schlicht nach deutschem Recht nicht. (mehr …)

Google hat am 08.März 2013 einen öffentlichen Google-Shopping Hangout im Schwerpunkt für Agenturen veranstaltet, bei dem diverse Fragen nach aktuellem Wissensstand besprochen wurden. Nach dem Hangout wurden die gestellten Fragen und entsprechenden Antworten von Google nun zusammengefasst. Der Fragen- und Antworten-Katalog teilt sich in die Themengebiete Troubleshooting, Optimierung, Produkt Feed, Google Shopping und Account Management ein.

Zum Inhalt:

Auf die Fragen, ob der Qualitätsfaktor ausgelesen oder das Ranking gesehen werden können, wir mit einem deutlichen Nein geantwortet. Allerdings lassen die genauen Formulierungen Hoffnung zu, dass Google diese Möglichkeiten später noch implementieren wird. Für eine weitere Optimierung der Anzeigen wäre dies durchaus interessant.

Wie auch bei der Bewertung von Websites schätzt Google auch bei Produktfeeds regelmäßige Updates. Auch sollten nach Möglichkeit viele Informationen und Inhalte im Feed gegeben werden.

Gleiche Produkte erkennt Google anhand der Produktkennzahlen wie der EAN und erstellt so bei der Google Shopping Seite die Angabe „bei X Anbietern“. Bei nur einem Anbieter wird die Beschreibung direkt aus dem Feed genommen. Noch nicht in genauer Planung ist ein Umsatzprovisionsmodell, wie es in den USA bereits gegeben ist. Somit ist vorerst nicht mit CPA in Deutschland zu rechnen.

Besonders für Agenturen dürfte der Bereich Account Management von Interesse sein. So lassen sich mit jedem AdWords Konto mehrere Merchant Center Konten verknüpfen.

Die wesentlichen Google-Shopping PLA Fragen- und Antworten:

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Wir haben es bereits angekündigt und nun wird es in die Tat umgesetzt: Google überholt seine Produktsuche komplett und will Google Shopping in seiner aktualisierten Form bis Ende des 2. Quartals 2013 in vielen Ländern Europas umgesetzt sehen. Die vermutlich größte und kontroverseste Neuerung stellt hierbei die Kostenpflichtigkeit von Google Shopping dar. Somit besteht das neue Google Shopping künftig nur noch aus gesponsorten Einträgen.

Startschuss in Europa

Das neue Modell wird in zwei Phasen eingeführt. Die erste Phase startet am 13. Februar 2013 und bietet dann erweiterte Werbemöglichkeiten in der Produktsuche. Laut Google soll so bereits eine visuell übersichtlichere Ergebnisseite generiert werden. Die neuen kommerziellen Formate werden als gesponsorte Anzeigen gekennzeichnet. Alles in allem wurde das Konzept auf Basis von PLA, Product Listings Ads, erdacht. Diese lassen sich bereits jetzt nutzen und ähneln optisch den jetzigen Shopping-Ergebnissen in der organischen Suche. Der kostenlose Bereich wird im neuen Google Shopping wegfallen. Eingeführt wird Google Shopping in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Japan, Italien, Spanien, den Niederlanden, der Schweiz sowie in Australien und Brasilien.

Google Shopping Ergebnisse
Googles SERP verfügt über unterschiedliche Arten von Shopping-Ergebnissen – rot: gesponserte Shopping-Ergebnisse blau: kostenfrei

Was müssen Shop-Betreiber beachten?

Was muss man nun als Shop-Betreiber tatsächlich beachten, um optimal mit Google Shopping zusammenzuarbeiten? Wie es im Google Inside AdWords Blog heißt, müssen Aktualisierungen der Feed-Spezifikationen vorgenommen werden. Die Änderungen von Googles Feed-Spezifikationen werden im März 2013 in Kraft treten. Werden vom Nutzer nur die verkürzten Feed-Spezifikationen für Produktanzeigen verwendet, müssen diese aktualisiert werden. Eine Aufführung der anstehenden Veränderungen findet sich in der Google Hilfe. Die neuen einheitlichen Richtlinien für Google Shopping, welche ab dem 12. Februar 2013 gelten, lassen sich im Google Merchant Center nachlesen.

Kann man das Ranking beeinflussen?

Bezüglich des Rankings innerhalb von Google Shopping äußert man sich bei Google wie folgt:

„Nach Abschluss der Umstellung in den oben aufgeführten Ländern richtet sich das Ranking in Google Shopping nach einer Kombination aus Relevanz und Angebotspreis.“

Es bieten sich jedoch einige Tipps an, mit denen man ein gutes Ranking begünstigen sollte.

  • Man sollte anstreben, ein Google Trusted Store zu werden. Was es mit diesem Merkmal auf sich hat, legt Ihnen unser entsprechender Blogbeitrag zum Google Trusted Store dar.
  • Die Verwendung von AdWords Labels bietet sich bei der Erstellung von Produkt Feeds an. Mit diesen ist es auch im Nachhinein möglich, Kampagnen besser und genauer zu justieren.
  • Mit dem AdWords Publish Label ist es möglich, Produkte schnell und effizient in der PLA aufführen zu lassen oder die Auflistung zu deaktivieren.
  • Nach wie vor bietet es sich an, hochwertige Produktfotos zu erstellen, die auch eine hochwertige Skalierung zulassen.

Ein zusätzlicher Anreiz?

Google bietet zum Start des neuen Google Shopping ein Incentive in Form von Werbeguthaben  in Höhe von 75€ und 10%-Gutschriften. Hierzu müssen Händler eine Anzeigenkampagne für alle Produkte ihre Merchant-Center-Kontos schalten und mindestens 25€ für diese Kampagne ausgeben. Die Aktion läuft bis zum 12. April 2013. Weitere Informationen finden sich direkt bei Google.

Einkaufswagen-Bildquelle: Simon Adriaensen / flickr.com CC-BY-ND

Microsoft wagt sich mit einem aktuellen Werbeangriff auf die weihnachtliche Weise an den Online-Konkurrenten Google heran. Angeprangert wird Googles Hinwendung zu einem verstärkt kapitalistisch geprägten Geschäftsmodell im Verlauf von nur acht Jahren. Der Name der Kampagne: Scroogled! Bezug nimmt Microsoft hierbei auf die bekannte Weihnachtsgeschichte aus der Feder Charles Dickens. Die Hauptfigur, Ebenezer Scrooge, zunächst ein gewinnorientierter Unmensch, lässt sich zum Ende der Geschichte eines Besseren belehren. Ob dies Microsoft mit Scroogled ebenso bei Google gelingt, ist mehr als fraglich.

Name und Logo der Kampagne sprechen eine deutliche Sprache. (Quelle: Scroogled.com)

Doch worum geht es genau bei Scroogled? Am 31. Mai 2012 ließ Google durch einen Blogbeitrag verkünden, dass sich die Ergebnisse im Bereich „Shopping“ künftig  in der Hauptsache aus bezahlten Anzeigen zusammensetzen würden. So können Werbekunden dafür bezahlen eine bessere Platzierung bei Google Shopping zu erhalten. Vielfach wurden schon Bedenken laut, die in dieser Entscheidung eine reelle Bedrohung für die kleineren Online-Shops des Internets äußerten.

Ein kurzes Video will über Missstände aufklären. (Quelle: Bing.com)

Ganz uneigennützig ist die Aktion von Microsoft natürlich nicht. Als reelle Alternative zu Google und Google Shopping wird Nutzern die hauseigene Suchmaschine Bing vorgeschlagen.