Gehabe dich wohl, kleiner Prinz. Am 2. Juli 2013 wurde nun, nach der Ankündigung durch Google im März, endgültig der beliebte Google Reader in den Ruhestand geschickt. Freunde von RSS-Feeds müssen sich spätestens jetzt nach einer Alternative umsehen. Wir bei trafficmaxx tippen in Andacht unsere (natürlich weißen) Hüte vor dem einstmaligen Giganten unter den Feed-Readern.

 

Noch bis zum 15. Juli 2013 kann man seine Google Reader Daten per TakeOut sichern, danach findet eine systematische Löschung statt.

Google selbst weist auf der einstmaligen Reader-Seite darauf hin, dass sich verschiedene Alternativen anbieten. An erster Stelle wird der immer beliebter werdende Dienst Feedly genannt, der auch auf diversen mobilen Geräten genutzt werden kann. Weitere Alternativen sind NewsBlur, The Old Reader, InoReader, Reeder und viele andere.

Damit heißt es, Abschied von einem langjährigen Begleiter zu nehmen. Die Salutschüsse muss man sich an dieser Stelle einfach hinzudenken.

Seit einiger Zeit ist nun schon bekannt, dass der Google Reader eingestellt werden wird. In wenigen Wochen ist es soweit und der beliebte Dienst schließt tatsächlich die Tore, somit ist der 1. Juli 2013 gewissermaßen Stichtag.

Feedly IconSchon drei Millionen User bei „Feedly“

Eine mögliche Alternative für die Benutzer ist der Dienst „Feedly“, der wie der Google-Dienst im Browser und z.B. auch mit nativen Clients für iOS und Android genutzt werden kann. Laut Angaben auf der Website von Feedly  haben bereits mehr als 3 Millionen Nutzer den Wechsel von Google Reader zu Feedly vollzogen. Die abonnierten Feeds können dabei bequem von Google Reader importiert werden, so dass ein nahtloser Wechsel möglich ist.

Im Bestreben den Dienst als „Erben“ von Google Reader attraktiv zu machen, haben die Betreiber zudem etliche Verbesserungen angekündigt. Als ein wesentliches Feature könnte sich die angekündigte Google Reader-kompatible API erweisen: Da die Original-API in den vergangenen Jahren von vielen verbreiteten Newsreadern für den Datenabgleich verwendet wurde, sind derzeit viele Nutzer und Softwareentwickler auf der Suche nach geeigneten Alternativen.

Das sind tatsächlich schlechte Neuigkeiten. Wir malen hier nicht den Teufel an die Wand, es ist offiziell: der Google Reader wird abgeschaltet. Am 1. Juli 2013 wird der beliebte Feedreader in Rente geschickt. Dies hat Google auf dem offiziellen Google Reader Blog verlauten lassen. Nun stellen sich vor allem drei prägnante Fragen.

Warum wird der Reader deaktiviert?

Google gibt sich hier pragmatisch. Obwohl das Produkt sich einer treuen Anhängerschaft erfreue, sei die Nutzung in letzter Zeit immer stärker zurückgegangen. Des Weiteren sei man laut Software Engineer Alan Green entschlossen, sich mit größerer Energie auf die Verbesserung von ausgewählten Softwareprodukten zu konzentrieren.

Kann ich meine Reader-Daten sichern?

Bei Google hat man einen Takeout vorbereitet, mit dem es simpel und schnell möglich ist, die individuellen Reader-Daten herunterzuladen.

Gibt es Alternativen zum Google Reader?

Momentan gibt es einige Alternativen zum Google Reader, die für Nutzer in Frage kommen könnten. Beispiele sind hierbei NewsBlur oder der Old Reader, welcher sich derzeit in der Beta-Phase befindet.