„Gamification“ so lautet eines der neuen Zauberworte (nicht nur) im Online Marketing. Doch was genau verbirgt sich hinter dem vermeintlichen Trend? Für wen lohnt es sich darüber nachzudenken und welche effektiven Mechaniken gibt es? Diesen Fragen soll im Folgenden einmal kurz auf den Grund gegangen werden.

Gamification 2

Definition für den Trendbegriff „Gamification“

Wie das Wort bereits impliziert, geht um die Einbindung von typischen Spielelementen in einen tendenziell spielfremden Kontext. Ziel dabei ist es, eine Motivationssteigerung beim Spielenden zu einem vorgegebenen Zweck (bspw. Markenbranding, Markenbindung, Produktvorstellung) zu erzeugen. Die spielerischen Elemente müssen nicht zwangsläufig nur online eingebunden sein, funktionieren aber hier besonders gut über beispielsweise Erfahrungspunkte, Ranglisten oder virtuelle Belohnungen. Im Falle einer Marken- oder Produktkampagne kann beispielsweise auch ein Mini-Computerspiel eingebunden werden, um die gewünschte Aufmerksamkeit zu erzeugen.

Während Gamification natürlich gern mit ganz verschiedener Zielsetzung zu Werbezecken genutzt wird, finden sich aber auch Abseits von dem Betätigungsfeld immer mehr Anwendungsbereiche, in denen ein solches System oder einzelne Kampagnen erfolgreich funktionieren. Beispiele hierfür können Weiterbildungsprogramme oder auch Schul- und Ausbildungsmodule sein. (mehr …)