GwigleGwigle ist nicht der neuste Google-Konkurrent, sondern stattdessen ein kleiner – aber feiner Zeitvertreib. Beim Gwiglen wird Google auf den Kopf gestellt und man versucht anhand der Suchergebnisse den gegoogleten Begriff zu erraten.

Das Ganze kann man im Kollegenkreis über Screenshots realisieren, oder aber direkt auf der Homepage des Gwigle-Games.

Wo die ersten beiden Runden noch recht einfach sind (Google, Mission Impossible), wird es in der Dritten (Level 1.2) schon haariger, denn hier muss man ein ausschliessendes Keyword finden.

Dazu kann man sich vom System kleine Tipps abholen, wie:

If your keyword is ambiguous, you can filter out irrelavant search results by putting a minus sign („-„) in front of the words you want to avoid.

For example, type word -microsoft to find websites about dictionaries and word games, but not Microsoft Word. (Be sure to put a space before the minus sign.)

So lernt man also nebenbei auch noch was. Wer man selbst nachgooglen möchte, muss man natürlich die us-amerikanische Suchmaske (http://www.google.de/search?hl=en) benutzen.

Ein Blick in die Nutzungsbedingungen der Google-Services hält eine große Überraschung bereit. Denn da steht zu lesen:

Google Servicebedingungen

1.1 Ihre Nutzung der Produkte, der Software, der Dienstleistungen und der Webseiten von Google (hier zusammenfassend als „Services“ bezeichnet, ausgenommen solcher Services, die Google Ihnen gegenüber aufgrund eines gesonderten schriftlichen Vertrages erbringt)[…]
[…]

2.3 Sie dürfen die Services nicht nutzen und die Vertragsbedingungen nicht annehmen, wenn Sie (a) nicht volljährig sind und daher keinen verbindlichen Vertrag mit Google abschließen können […]

Das ist jetzt bitter für Tausende von jugendlichen Nutzern der Google-Suche, IGoogle oder der Google-Toolbar…

Natürlich geht es Google nicht darum Jugendliche von der Benutzung der weltweit größten Suchmaschine auszuschliessen. Ein möglicher Grund für diesen Paragraphen liegt wohl auch nicht nur in der Absicherung gegenüber der klagewilligen US-Elternschaft, sondern es handelt sich um einen Hinweis auf Zukunftspläne der Datensammler aus Mountain View.

Der Financial Times gegenüber äußerte sich Google-CEO Eric Schmidt wie folgt:

Google-CEO Eric Schmidt„We are very early in the total information we have within Google. [..] The goal is to enable Google users to be able to ask the question such as ‘What shall I do tomorrow?’ and ‘What job shall I take?

„Wir sind am Anfang im Bezug auf die Gesamtmenge der Informationen, die Google hat. […] Das Ziel ist, Google-Usern die Antwort zu geben auf Fragen wie ‚Was soll ich morgen unternehmen?‘ oder ‚Welchen Job soll ich wählen?‘ „