Die Entwickler von Chrome und Firefox haben sich zusammengetan, um eine neue Applikation für Videokonferenzen zu entwickeln. Web RTC ist ein freies, offenes Projekt. Mit diesem ist Browsern „Real-Time Communication“ (RTC) in Form von z.B. Video-Chat über eine JavaScript-API möglich.

Logo WebRTC

Des Weiteren soll Web RTC komplett ohne zusätzliche Plug-Ins auskommen und bietet hochwertige Bild- und Audioqualität. Somit wird auch Adobe Flash noch ein Stück weit überflüssiger. Der interessanteste Faktor WebRTC betreffend dürfte allerdings die Möglichkeit sein, zwischen den Browsern Chrome und Firefox spontane Video-Konferenzen eröffnen zu können, die keine weitere Software erfordern. Diese sind mittlerweile die beiden am meisten verbreiteten Browser.

Eine Demo von WebRTC lässt sich auf der offiziellen Präsenz des Angebots finden.

Nach langer Zeit wird es mal wieder Zeit einen Blick auf die Browserlandschaft zu werfen. Bei unserer letzten Betrachtung war es ein reiner Zweikampf zwischen Microsofts Internet Explorer und Mozillas Firefox um die Vorherschaft bei den Browsern. Doch wie sieht es heute aus?

Der Datenbank von StatCounter kann man entnehmen, dass sich der Abwärtstrend an IE-Nutzern im vergangen Jahr fortgesetzt hat und der Anteil erneut um weitere 10% gefallen ist. Nur noch 47% der Internet-Nutzer surfen somit mit dem Browser von Microsoft. Im Vergleich zum Jahr 2008 mit einem Marktanteil des Internet Explorers von knapp 70% ein deutlicher Rückschritt. Es scheint so, als ob diese 10% der Internetnutzer ohne Umwege beim Konkurrenten Chrome von Google gelandet sind, da sein Anteil um eben diese 10 Prozentpunkte gestiegen ist. Chrome liegt aktuell bei respektablen 15%. Bei Mozilla ist hingegen nur wenig passiert – der Anteil der Firefox-Nutzer hat sich im letzten Jahr fast gar nicht verändert. Noch immer hält Mozilla ein knappes Drittel des Marktes. Safari konnte seinen Anteil ebenfalls etwas ausbauen und belegt nun einen soliden 4. Platz mit knapp 5 Prozent. Der fünfte „große“ Browser Opera ist ebenso wie Firefox auf der Stelle getreten. Er kann weiterhin nur 2% der Internet Benutzer begeistern.

TOP 5 Browser im Jahr 2010

Es hat sich im vergangenen Jahr so einiges auf dem Markt getan – optimierte JavaScript-Engines und neue Versionen haben für Bewegung gesorgt. Großer Gewinner ist weder Internet Explorer noch Firefox, sondern Chrome. Wir dürfen gespannt sein, wie die neuen Versionen (IE 9 und Firefox 4) die Browserlandschaft aufmischen werden.

Die Entwickler von Mozilla haben gestern die neue Version des Browsers Firefox veröffentlicht. Die Version 3.5 kann in vielen Sprachen (deutsch, englisch etc.) für Windows, Linux und Mac OS heruntergeladen werden.

Rein optisch hat sich nicht viel beim Browser getan: Das Logo wurde ein bisschen verändert, die Tableiste hat ein „+“ spendiert bekommen und ähnelt so ein wenig der Tab-Verwaltung von Opera. Unter der Motorhaube wurde da einiges mehr verbessert – etwa 5.000 Änderungen bzw. Neuerungen haben für den Versionssprung von 3.0.11 auf 3.5 gesorgt.

Der neue Firefox ist in vielen Disziplinen schneller als der Vorgänger: Die Entwickler haben dem in Deutschland beliebtesten Browser die neue JavaScript-Engine „TraceMonkey“ spendiert. Hier werden die Skripte vor der Ausführung kompiliert und können durch die Umwandlung in Maschinencode schneller ausgeführt werden.

Der Privat-Surfmodus, welcher ursprünglich schon für die Version 3.0 vorgesehen war, ist nun ebenfalls verfügbar. Wechselt der Benutzer in den Privatmodus werden alle „alten“ Tabs geschlossen und fortan werden keine Daten über besuche Webseiten aufgezeichnet. Über „Neueste Chronik löschen“ oder „Diese Seite löschen“ bzw. „Diese Seite vergessen“ lässt sich die Privatsphäse in Firefox noch weiter schützen.

Multimedia-Inhalte, welche über den <audio> bzw. <video>-Tags eingebunden werden, kann Firefox 3.5 ohne zusätzliche Plugins abspielen (eine Neuerung aus HTML 5). Audio- und Video-Codecs wie beispielsweise Ogg Vorbis, Ogg Theora und das WAV-Format kann der Firefox nun bereits von Haus aus.

Praktisch für Webdesigner auf Fehlersuche: In der Quelltext-Ansicht werden Hyperreferenzen nun als Link dargestellt und sind folglich anklickbar. Eine kleine aber feine Verbesserung.

Firefox 3.5 Quelltext
Firefox 3.5 Quelltext

Zu den weiteren Neuerungen gehören u.a. sieben neue CSS3-Selektoren, die Möglichkeit Ajax-Anwendungen per XMLHttpRequest-Objekt (XHR) den Zugriff auf extrene Datenquellen zu gewähren. Wer mehr über die Neuigkeiten von Firefox 3.5 erfahren möchte, kann einen Blick auf die Release Notes werfen.

Einige Plugins sind über die Auto-Update-Funktion noch nicht zu aktualisieren und laufen folglich nicht unter Firefox 3.5. Die Mister-Wong-Toolbar ist grundsätzlich schon für die neuste Version von Firefox verfügbar. Über die Update-Funktion jedoch bisher noch nicht – kann sich aber nur um Stunden handeln. Siehe: Mister-Wong-Blog

Mit den Neuerungen erfüllt die Mozilla Foundation die meisten Wünsche der Nutzer und dürfte ein weiterer Schritt zu einer größeren Fan-Gemeinde sein.

Was hat ein schneller Seitenaufbau mit der Suchmaschinenoptimierung Ihrer Website zu tun?
Vieles, denn kurze Wartezeiten sind ein wesentlicher Faktor für die Zufriedenheit Ihrer Besucher. Und das Beste: Um eine Verbesserung in diesem Bereich der Usability zu erreichen, braucht es keine Eye-Tracking-Studien oder monströse Server-Ausstattung – oft zeigen schon wenige Handschläge beeindruckende Auswirkung.

Mit „YSlow“ und „Page Speed“ wollen wir zwei kostenlose Werkzeuge vorstellen, die dabei helfen die richtigen Weichen für flottere Webseiten zu stellen. (mehr …)

Laut einer Webanalyse der Firma StatCounter ist der Mozilla-Browser Firefox 3 aktuell der beliebteste Browser in Europa und überholt damit erstmals den Internet Explorer 7. Die Statistik besagt, dass Firefox von insgesamt 35,05 % der Internetnutzer verwendet wird, den IE7 nutzen nur noch 34,5 %.

Gesamtheitlich fällt der Marktanteil der Microsoft-Browser (IE6-8) unter die 50 Prozent-Marke, gefolgt von Mozilla Firerfox 2,3 mit 38%. Mit immerhin 5% belegt Opera vor Chrome und Safari den dritten Platz.

Eine ergänzende Statistik auf heise.de deutet an, dass technisch affine Nutzer Firefox noch stärker vertrauen. Wir dürfen also gespannt sein, ob Microsoft mit dem Internet Explorer 8 wieder Marktanteile gutmachen kann.

Lautes Geschrei in der Agentur. Was war passiert? Einige Kollegen die heute morgen ihren Browser Firefox gestartet haben, wurden vom Auto-Update begrüßt und die neueste Version von Firefox wird automatisch installiert. Laut Release-Notes soll das Update einige Sicherheitslücken schließen und weniger häufig abstürzen – man lässt das Update also durchlaufen.

Auf den ersten Blick sieht alles aus wie immer. Doch dann wurde die erste Seite mit einem Passwortschutz aufgerufen – kein Problem mit dem eingebauten Passwortmanager von Firefox – aber nix passiert! Das Passwort wird nicht eingetragen. Ein prüfender Blick in die Einstellung besagt, dass der Manager-Dienst aktiviert ist, doch funktionieren tut es nicht.

Eine kurze Recherche im Internet ergab, dass dieses Problem bei vielen Firefox-Benutzern aufgetreten ist und es auch bald einen weiteren Patch geben wird.

Als kurzfristige Lösung muss man aktuell die „alte“ Firefox Version 3.0.1 installieren, welches alle Passwörter wieder wie gewohnt zum Vorschein bringt. Wer also das gleiche Problem hat, sollte diesen Downgrade durchführen. Die Passwörter werden nämlich nicht von der Version 3.0.2 gelöscht, sondern können lediglich nicht gefunden werden.

Wir empfehlen des Weiteren, die Passwörter regelmäßig zu sichern. Dies kann man ganz einfach anstellen:

Dazu kopiert man das Verzeichnis
c:Dokumente und EinstellungenDEIN BENUTZERNAMEAnwendungsdatenMozillaFirefox an einen sicheren Ort, zippt und speichert das Archiv ggf. mit einem Passwort.

Für einen allgemeinen Passwort-Safe, zur übergreifenden Ordnung über die eigenen Passwörter für unterschiedlichste Zugänge, empfiehlt sich KeePass. Hiermit braucht man sich nur noch ein „Master“-Passwort zu merken und hat alle weiteren Zugänge im Schnellzugriff zur Verfügung.

Fazit: Wir wussten schon immer, dass 301 besser ist als 302. 😉