Wie sieht eigentlich die perfekte Landingpage für eine SEO oder SEA Kampagne aus? Welche Navigationselemente gehören auf die Landingpages? Wo sind Call-to-Action-Elemente am besten untergebracht? Diese und viele weitere Fragen hat sich sicher jeder einmal gestellt, der viel Geld für eine PPC- oder SEO-Kampagne in die Hand genommen hat. Denn teurer Traffic muss zuerst einmal konvertieren. Bleibt die Conversion aus, wurde das Geld schlichtweg verbrannt.

Darum haben sich die Jungs und Mädels von conversionboosting.com einmal diesen Fragen angenommen und die Antworten darauf in eine Infografik gekippt. Mittels einer Matrix wird uns hier anschaulich aufgezeigt, welche Elemente eine Landingpage aufweisen sollte. Abhängig ist dies natürlich von den Conversion-Zielen und damit von dem durch die Kampagne anvisierten Keyword. (mehr …)

Fast einen Monat ist es her, dass den deutschen Online-Shops die gesetzmäßige Bestellbutton-Regelung auferlegt wurde. Im Vorfeld gab es bereits Untersuchungen, die sich mit der Suche nach der sinnvollsten Buttonbeschriftung anhand der Gesetzesvorlage beschäftigten. Nun wurde ein erstes Resümee von der Internet World Business und etracker veröffentlicht. Das Ergebnis: der Conversion-Rate geht es nach wie vor gut.

Daumen hoch! Der Conversion-Rate geht es gut. (Bildquelle: Sarah Reid / flickr.com CC-BY)

Es wurden die Daten von insgesamt 800 Online-Shops gesammelt und es scheint anhand dieser ersten Untersuchung Entwarnung geben zu können. Ein massiver Gewinneinbruch aufgrund ungewohnter Buttonbeschriftungen dürfte wohl kaum einen Online-Shop ereilen. Die Kaufabsicht, so Internet World Business, lässt sich durch Formulierungen wie etwa „Zahlungspflichtig bestellen“ oder „Kaufen“ nicht abschrecken.

Dies bedeutet zwar, dass die Gesetzesänderung keinen negativen Einfluss auf die Online-Branche hat. Allerdings muss definitiv darauf geachtet werden, dass die Gesetzesvorgaben korrekt umgesetzt werden – ansonsten drohen Abmahnungen.

Bildquelle

Eine neue Erkenntnis macht sich mittels einer Studie zurzeit bekannt. Unter dem Titel „Vertrauensbildende Maßnahmen im E-Commerce auf dem Prüfstand“ untersuchte das ECC, das E-Commerce-Center Handel, die Auswirkungen von Gütesiegeln, Zahlungsverfahren und Kundenbewertungen im Online-Handel. Hierbei konnte sich vor allem folgende Feststellung herauskristallisieren:

„Je teurer die Produkte desto wichtiger das Zahlungsverfahren.“

Auswirkungen auf die Conversionrate
Die Wirkung vertrauensbildender Maßnahmen auf die Konversionsrate nach Produktpreis in Prozent.

So ist die Wirkung von angebotenen Zahlungsverfahren im hohen Preisniveau, also jenseits von 200 Euro, annähernd doppelt so groß wie im mittleren Preisniveau, welches bei ca. 65 Euro liegt. Das Angebot an Zahlungsmethoden, so das ECC in der Pressemeldung zur Studie, wirke sich vertrauensbildend auf den gesamten Online-Shop aus. Besonders die Zahlung per Rechnung als auch das Zahlungsverfahren via PayPal steht hiernach hoch in der Gunst bei potentiellen Käufern.

Generell haben Frauen die Bedeutung der gebotenen Sicherheit durch Zahlungsverfahren höher eingestuft als dies bei Männern der Fall war. Mit zunehmenden Alter wurde ein generell höherer Wert auf die Sicherheit der Zahlungsmethode gelegt. Die Bedeutung von Kundenbewertung hingegen spielt bei der Gruppe eine größere Rolle, die sich gewohnt mit dem Social Web auseinander setzt.

Die komplette Studie wurde in ähnlicher Form bereits 2008 durchgeführt. Jetzt konnten die Ergebnisse aktualisiert und erweitert werden. Durch Maßnahmen zur Steigerung der Vertrauenswürdigkeit konnten laut Studie Steigerungen der Konversionsrate um bis zu 23,4 Prozent erreicht werden.

Ein paar Zahlen zur Studie an sich: Diese wurde unter etwa 750 Probanden durchgeführt, welche insgesamt ca. 19.000 Online-Käufe simuliert haben. Komplettiert wurde das empirische Fundament durch eine Online-Befragung unter etwa 1.000 Online-Shoppern in Deutschland.

Hier kann man die Pressenmitteilung des ECC einsehen und herunterladen: Link

Die erste Frage, die sich ein Shopbetreiber stellt, ist häufig, wie man am besten Besucher in den eigenen Shop lockt. Man tüftelt dann an hoffentlich guten Online-Marketing-Strategien und investiert Zeit und Geld in SEO, in die Platzierungen in Shop-Portalen und vielleicht in Google Advertising und kommt so zum gewünschten Ergebnis: der Shop ist gut frequentiert. Und dann folgt der erste große Dämpfer, denn nicht jeder Besucher wird auch zum Kunden.

Die Conversion-Rate ist niedrig. Gerade im Zuge von umfassenden AdWords und Display-Marketing Kampagnen, in denen jeder Klick bares Geld kostet, kann eine niedrige Konversion ein teures Problem sein. Bei einem Klickpreis von 0,50€ kann ein Shop mit einer geringen Conversion-Rate schnell rote Zahlen schreiben. Daher ist es wichtig, derartige Probleme zügig zu erkennen und ebenso schnell zu handeln. Besser ist es noch, die Frage nach der Konversions-Optimierung an den Anfang einer Kampagne zu stellen. Beachten Sie diese 6 Tipps, sind Sie in jedem Fall schon einmal auf dem richtigen Weg.

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Die beste Suchmaschinenoptimierung Ihres Online-Shops nützt nichts, wenn der Bestellprozess den Besuchern Steine in den Weg legt. Denn zwischen das Auffinden eines Produkts und den letztlichen Kauf haben die Götter des E-Commerces den Bestellvorgang gestellt. Das englische Portal webcredible.co.uk hat vor wenigen Tagen die Ergebnisse seiner aktuellen Erhebung dazu veröffentlicht und die häufigsten Gründe genannt, warum Shop-Besucher den eigentlich bestimmten Weg nicht zu Ende gehen, sondern stattdessen den Shop verlassen.


Top-5 der Shop-Ausstiege:

  • Platz 5: Keine schnell ersichtliche Telefonnummer (8%)
  • Platz 4: Zu langer Bestellprozess (10%)
  • Platz 3: Unklare Lieferbedingungen (11%)
  • Platz 2: Bestellung nur mit Registrierung (29%)
  • Platz 1: Versteckte Kosten (41%)

Wirkliche Überraschungen bietet diese Umfrage nicht und die meisten Punkte sind eigentlich einfach zu vermeiden, aber mitunter sieht man ja den Wald vor lauter Bäumen nicht. Überprüfen Sie doch einmal, ob Ihre Kontaktdaten immer deutlich zu erkennen sind, der Bestellprozess ggf. unnötige Schritte beinhaltet oder zur Bestellung tatsächlich eine Registrierung notwendig sein muss. Ein zusätzlicher Tipp: Zeigen Sie Ihren Besuchern vor und während des Bestellvorgangs deutlich Ihre Alleinstellungsmerkmale und Vorteile auf!
Und nicht vergessen: In drei Tagen (11.06.2010) tritt das neue Widerrufsrecht in Kraft.

Quelle: webcredible.co.uk