Mit Communication Extensions bietet Google AdWords ein Marketing-Tool, das zur Generierung von Newsletter-Abonnenten dienen soll. Direkt in den Suchanzeigen ist so die Anmeldung für einen Newsletter möglich. Nun kann die Frage gestellt werden, ob diese Praxis überhaupt rechtlich tragbar ist. Immerhin gibt es hierzulande vergleichsweise strenge Vorgaben bezüglich Double-Opt-In und Datenschutz.

Es dürfte bei Suchanzeigen, die Communication Extensions nutzen, auffallen, dass es zumindest bereits einen kleinen Link mit dem Titel „Datenschutz“ gibt. Nach dem Klick öffnet sich jedoch lediglich ein Fenster mit einem Inhalt, der vom Werbenden nicht beeinflusst werden kann: „Wenn Sie dieses Formular senden, wird Ihre E-Mail-Adresse an den Werbetreibenden übermittelt.“

Ein kleiner Hinweis unter „Datenschutz“. Das dürfte hiesigen Gesetzgebern kaum ausreichen.

Das Problem: Wird versehentlich oder mit Absicht die E-Mail Adresse einer anderen Person eingetragen, kann diese sich bei Erhalt des unerwünschten Newsletters rechtlich wehren. (mehr …)