Der Gründer des Frage-Antwort-Portals Aardvark (vark.com), Max Ventilla bestätigte den Verkauf an Google gegenüber US-Medien.

Aardvark wurde Ende 2007 als die erste soziale Suchmaschine von ehemaligen Google-Mitarbeitern konzipiert. Im Gegensatz zu anderen Suchmaschinen erhält man hier bei einer Suchanfrage anstatt Websites die Anworten von spezialisierten Nutzern, die die potentiell passenden Informationen parat haben, um ungelöste Fragen schnell zu klären. Ganz im Sinne des sozialen Internets. Im Gegensatz zu herkömmlichen Suchmaschinen versteht Aardvark auch vollständige Sätze und Absätze. Umformulierungen á la „Wie muss ich die Suchanfrage jetzt stellen, damit die Suchmaschine relevante Treffer bringt“ entfallen.

Analysten zufolge ist Google an dem Algorithmus interessiert, mit dem Aardvark die Fragen an entsprechende Experten weiterleitet. Circa 90% der gestellten Fragen werden beantwortet – und das mit einer sehr hohen Qualität. Gerüchten zufolge soll Google etwa 50 Millionen $ für Aardvark bezahlt haben.

Aardvark - Frage - Antwort - Beispiel
Aardvark ordnet der Frage ein übergeordnetes Thema zu (hier: „programming“. Die Antwort(en) erhält man sehr schnell.