Hyper Engagement – Die Lust am ShitStorm

Hyper Engagement – Die Lust am ShitStorm

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Momentan gibt es eine Debatte über das sogenannte Hyper Engagement im Bereich der Social Media Kanäle. Gerade auf Facebook konnte man in letzter Zeit immer wieder ein verstärktes Aufkommen von ShitStorms beobachten. Die Facebook-Seiten von Vodafone, der Fernsehsendung Galileo und McDonalds blieben allesamt nicht verschont. Was auffällt: Die vergleichsweise umfangreichen Textbausteine, welche die Grundlage des jeweiligen Storms bilden, lösen ein sehr hohes Engagement aus. Daher der neue Begriff des Hyper Engagements.

Eine Auseinandersetzung

Eloquent geäußerte Wut bietet die Grundlage für viele ShitStorms. (Foto: Polina Sergeeva CC-BY)

Interaktion ist das, wonach momentan alle Marken und Produkte mit ihren Facebook-Seiten streben. Insofern sind ShitStorms / Hyper Engagement Posts durchaus wünschenswert – erreichen sie doch teils Likes im Hunderttausenderbereich bei einer 1-Millionen-Fans-Seite wie der von Galileo. Auch Stimmen, welche die Marke oder das Produkt verteidigen werden hierbei sehr oft laut.

Allen Anlassgebern der betreffenden Hyper Engagements ist eine große Emotionalität gemein. Dies spricht dafür, dass Emotionalität – auch wenn es sich um eine negative Form handelt – zum mitmachen animiert. Auf die eine oder andere Weise bleibt die Facebook-Seite so im Gespräch. Dies stellt nun wiederum neue und größere Anforderungen an das Krisenmanagement. Es bleibt abzuwarten, ob sich der Trend zu mehr ShitStorms fortsetzt.

Quellen: allfacebook.de / t3n.de

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