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Online-Reputation als SEO-Faktor

2. Oktober 2012 in SEO | 2 Kommentare

Ist es eine gute Online-Reputation, die sich positiv auf die Sichtbarkeit in den SERPs auswirkt? Oder ist es diese gute Sichtbarkeit, die sich positiv auf die Online-Reputation niederschlägt? Wie so oft in der weiten Welt des Online-Marketings verwischen auch hier die Grenzen zwischen Ursache und Wirkung. Beides scheint wahr zu sein. Nachhaltiger Linkaufbau ist demnach eine Frage der Online-Reputation und eine gute Online-Reputation das Produkt von nachhaltigem Linkaufbau.

Was ist nachhaltiger Linkaufbau?

Einer Domain eine nachhaltige Backlink-Struktur zu verschaffen, kann in mehrerlei Hinsicht von Vorteil sein. Nur nachhaltiger Linkaufbau kann ganz im Fokus auf Googles Richtlinien vorgenommen werden. Hier schlägt sich die Nachhaltigkeit in einer Stärkung der Seite nieder, die auch langfristig von Google akzeptiert wird. Nachhaltiger Linkaufbau in diesem Sinne bedeutet zudem das Ausschließen von Penalties durch Google.

Da dies aber schlicht Standard sein sollte, muss „Nachhaltiger Linkaufbau“ noch ein wenig mehr bedeuten, als nur das Vermeiden einer zukünftigen Strafe durch Google. Bedeutet es in diesem ersten Sinne ganz vereinfacht, keine Links auf schlechten Seiten zu setzen, erstreckt sich die Bedeutung des Begriffs auch auf das andere Ende dieser Skala. Nachhaltiger Linkaufbau geschieht durch ein gut koordiniertes Setzen von Links auf guten Seiten.

Was ist eine gute Seite?

Im Zuge einer Offpage-Suchmaschinenoptimierung  müssen potentielle Partnerseiten genau durchleuchtet werden. Nur über eine genaue Analyse lässt sich herausfinden, ob es sich bei einer Seite um eine „gute Seite“ handelt. Und „gut“ ist eine Domain oder spezifische URL meist nur Relativ auf mein Linkziel. Auch wenn es bei diesem Punkt Ausnahmen gibt: Ein Link von Wikipedia, einer großen Universität oder Regierungsseite ist per se nie verkehrt. Von diesen Ausnahmen einmal abgesehen, muss das spezifische Linkziel immer im Fokus bleiben, soll die Qualität einer Seite als Linkgeber eingeschätzt werden. Eine gute Seite im Sinne eines nachhaltigen Linkaufbaus muss diverse quantitative und qualitative Kriterien erfüllen. Ein sauberes, breit aufgestelltes Backlinkprofil ist ebenso wichtig, wie ein hoher Trust, eine hohe Authority und thematische Relevanz.

Und die Online Reputation?

Im Zuge eines nachhaltigen Linkaufbaus werden Links auf den eben umrissenen „guten Seiten“ gesetzt. Die Nachhaltigkeit schlägt sich dann zuerst einmal in der „Sauberkeit“ nieder. Wird die eigene Domain von guten Seiten verlinkt, befindet man sich in der sprichwörtlich guten Nachbarschaft. Ein Link ist immer eine Empfehlung und eine solche, ausgesprochen von einer vertrauenswürdigen Autorität wird auch langfristig die eigene Seite stärken. Nachhaltiger Linkaufbau generiert starke Empfehlungen. Und eben dies trägt der eigenen Online-Reputation bei. Wird die eigene Seite nur häufig genug von thematischen Autoritäten empfohlen, kann die Seite selbst zu einer solchen Autorität werden. Und genau an diesem Punkt gewinnt die Geschichte eine Eigendynamik. Nun kehrt sich die Kausalkette einmal um. Ein guter, nachhaltiger Link ist nicht nur einer, der die Seite in den SERPs nach vorn bringt, sondern auch einer, der qualifizierten Traffic generiert. Ein guter Link verschafft der eigenen Seite Kraft, Vertrauen, Sichtbarkeit, Autorität und Besucher. Um solche guten Links zu erhalten, ist erstklassiger Content auf der eigenen Seite Voraussetzung. Dieser Content wird nun nicht nur von Autoritäten empfohlen, sondern auch gesehen und aufgrund der hohen Reputation nun geschätzt und verlinkt. Die durch den nachhaltigen Linkaufbau gestärkte Online-Reputation wird nun selbst zum positiven SEO-Faktor.

 
 

Kommentare

Was war zuerst? Henne oder Ei? Hier wird deutlich, dass beides zusammengehört. Sehr informativ. Danke!

Hat das geklappt mit dem ersten Kommentar? Ich sehe den nicht.

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