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Matt Cutts und Gastbeiträge: Wenn auf Worte Taten folgen

20. März 2014 in SEO | 3 Kommentare

Matt Cutts ErklärbärWir erinnern uns, noch im Januar diesen Jahres mahnte Matt Cutts vor minderwertigen und hoch frequentierten Gastbeiträgen, die nur einem Zweck dienen: Dem Aufbau von Links.

Bis zum gestrigen Tag blieb es aber nur bei einer Warnung in seinem Blog. Das änderte sich nun schlagartig mit einer kämpferischen Kurznachricht auf Twitter, mit der er gleichzeitig ein Zeichen setzt, als würde er sagen wollen: „Seht her, ich meine es wirklich ernst!“.

Es ist bekannt, dass Matt Cutts umgesetzte Maßnahmen nur allzu gerne auf Twitter verkündet, um die Google Richtlinien wieder ins Bewusstsein der in Zusammenhang stehenden Akteure zu rücken. Zuletzt machte er vor allem mit „ausgeschalteten“ Linknetzwerken in Europa auf sich aufmerksam, Deutschland mit eingeschlossen.

Bei dem besagten Tweet wird zwar auf dem ersten Blick nicht ersichtlich, welches Blognetzwerk gemeint ist, allerdings hat sich die betroffene Seite bereits selbst zu Wort gemeldet und uns somit die Suche erspart. Es handelt sich hierbei um die amerikanische Plattform „MyBlogGuest“. Nachzulesen ist das Ganze in einem Blogbeitrag auf Search Engine Watch. Ob wir demnächst auch solch eine Meldung hierzulande erwarten können?

Einmal mehr dürfte angekommen sein, dass die Drohungen vom „Head of Webspam“ nicht nur der Abschreckung dienen. Bis unerwünschte Handlungen bei der Akquirierung von Links geahndet und in den Google-Suchergebnissen mit entsprechenden Konsequenzen behaftet werden, bleibt es nur eine Frage der Zeit.

Bei den Gastbeiträgen ist es ein zweischneidiges Schwert. Diese sind nach wie vor ein probates sowie anerkanntes Mittel, um auf eine andere Sicht oder ein interessantes Projekt aufmerksam zu machen. Nur wurde der eigentliche Sinn dahinter teilweise ein wenig zweckentfremdet. Der ausschließliche Fokus auf den Link und dessen Wertigkeit kommt der Qualität leider nicht immer zu Gute. Dem Linkprofil unter solchen Umständen auch nicht.

Google Updates 2013

Die Pandas stimmen dem zu: „Hochwertige Inhalte sind uns wichtig!“!

„Content is King“ ist mittlerweile als ein ganzheitlicher Ansatz zu betrachten, sowohl off- als auch on-page. Diejenigen unter uns, die diesem Leitsatz bei Gastbeiträgen folgen, haben höchstwahrscheinlich auch in Zukunft nichts zu befürchten. Vorausgesetzt man verliert die Qualität und den Mehrwert für die Leser nicht aus den Augen, sind Gastbeiträge weiterhin völlig in Ordnung und sogar von Nutzen.

Besteht eine hohe thematische Relevanz und die vermittelten Inhalte entsprechen einem wünschenswerten Niveau, dann haben letztlich alle Beteiligten etwas davon.

Da für Google die Nutzererfahrung zusehends an Wichtigkeit gewinnt, dürfte daran nichts auszusetzen sein.

Wenn Sie mehr zu dem Thema „SEO und Gastbeiträge“  lesen möchten, dann können wir Ihnen diesen Artikel sehr ans Herz legen: Linkbuilding: Gastbeiträge und Links – ja oder nein?

 
 

Kommentare

Toller und sehr informativer Artikel. Ein Lob an den Author.
Der Blog gefällt mir sehr gut und ich komme ständig vorbei um die neuesten Artikel zu lesen. Da sehr viel interessantes aus der SEO-Welt berichtet wird.
Bezüglich Gastblogging: das wird Google nicht so leicht feststellen können. Vorallem wenn die Blogs sauber sind. Natürlich wenn man ständig Artikel einstellt und auf anderen Portalen verlinkt, wird Google irgendwann mal die Links hinterfragen. Noch schlimmer, wenn man die Blogs öffentlich bei div. Linkvermarktern einträgt…

[…] Nachdem Matt Cutts bereits vor spammigen Gastbeiträgen warnte, beginnt jetzt die Abrechnung mit den Blognetzwerken.  […]

[…] bis diese im Grunde wenig überraschende Änderung auch hier vorgenommen wird. Wir hatten bereits im März davon berichtet, dass Google die Zügel bezüglich „fragwürdiger“ Gastbeiträge anzuziehen […]

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