Zertifizierte Agentur

Linkaufbau: Interessante Studie zu 9 Linkarten zwischen Himmel und Hölle

21. November 2012 in SEO | 5 Kommentare

Welche Linkarten entscheiden zwischen einem exzellenten Ranking in den SERPs und welche führen zu Penalties? Dieser Frage hat man sich unlängst bei Libako angenommen. Herausgekommen ist eine Studie, deren Ergebnisse frei einsehbar auf der eigenen Internetseite präsentiert werden. Untersucht wurden die großen Gewinner und Verlierer des ersten Penguin-Updates, wodurch man auf Zusammenhänge zwischen Linkarten und dem Abschneiden im Ranking schließen konnte.

Linkprofile wurden für insgesamt 40 Seiten erstellt, wobei sich die Auswahl dieser auf einen Blogpost von Sistrix beruft. Die 40 Seiten verfügten zur Zeit der Studiendurchführung über insgesamt etwa 80.000 eingehende Links. Genügend, um empirische Aussagen treffen zu können. Je nach Linkart überprüfte man, ob sich diese jeweiligen Links eher auf der Gewinner- oder auf der Verliererseite anfanden.

Nicht nur viele sondern auch starke Links sind gefordert. (Bildquelle: flickr.com / Peter Shanks CC-BY)

Besonders gut konnten vertrauenswürde Artikellinks von anerkannten Autoritäten abschneiden. Auch Foren, Blogs und Branchenbücher lieferten gerne genommene Links. Auf der anderen Seite stehen minderwertige Artikelverzeichnisse, deren Links sich kaum auf Gewinnerseiten finden. Der Tipp zu Links, die von Artikelverzeichnissen ausgehen, lautet bei Libako: lieber abbauen als aufbauen.

Bei Links von Blogs ist auch der AuthorRank des Bloggers von großer Bedeutung. Links von Autoren, die einen besonders guten Rank aufweisen, sind natürlich umso wertvoller. Forenlinks sollten natürlich aufgebaut werden. Hierbei helfen vertrauenswürdige Benutzer. Allerdings ist die Anzahl der eingehenden Links durch Foren stark von der jeweiligen Branche abhängig. Es lohnt ein Blick in das Linkprofil von Wettbewerbern.

Die Erlangung von Authority Links, also von Links anerkannter Autoritäten, ist eine Aufgabe, die Libako zufolge alle Mühen lohnt. Zeitungen, etablierte Portale und ähnliche Größen im Web stellen diese Autoritäten dar.

Im Fazit der Studienergebnisse wird ein Linkprofil vorgestellt, welches in solcher oder ähnlicher Form den Idealfall darstellt. Was hier auffällt: es wird stark auf Qualität, weniger auf Masse geachtet. Hochwertiger Linktausch, sinnvolle Forenbeiträge und seriöse Pressemeldungen sind Begriffe, welche die Wichtigkeit eines qualitativen Backlink-Katalogs unterstreichen.

 
 

Kommentare

Artikelverzeichnis-Links funktionieren immer noch hervorragend, wenn man diese allerdings mit nicht öffentlicher Funktion betreibt. Sonst werden diese eben einfach nur zugespamt. Ansonsten mag Google eben auch immer noch die Contentlinks, bzw. Links aus einem themenrelevanten Text.
Bei den Bloggern ist es immer so ne Sache. Mittlerweile gibt es viele Blogs die gegen Aufpreis Beiträge inkl. Links anbieten, z.B. über rankseller & Co. Fragt sich eben auch wie lange das auch noch gut gehen kann. Wenn sich hier eine konstante Regelmäßigkeit abbildet und jeder Webseitenheini darauf anspringt, wird auch das nicht mehr die gewünschte Wirkung bringen. Ist doch immer das Gleiche mit Google…

Da muss ich Dir aber etwas widersprechen, lieber Martin:

„Ist doch immer das Gleiche mit Google“

Das Problem sind hier die „Webseitenheinis“ die darauf anspringen und dann so fett in jede „Lücke“ drängen, dass Google gar keine andere Wahl mehr bleibt als ein paar Leutz dranzusetzen und eine Mustererkennung zu versuchen. Und schon setzts wieder ein Update und alle schreien auf…

Das dann wieder ein paar Menschen mit Ihren Projekten unter die Räder kommen ist dann halt „Kollateralschaden“ unter „friendly fire“. Die Idee hinter Rankseller und Co ist nicht ganz schlecht. Wenn nun die Blogbetreiber etwas wählerisch bleiben und nur Posts annehmen die auch thematisch zu Ihrer Seite passen sehe ich auch nicht wirklich ein Problem damit. Zum Problem kann es werden, wenn Du bei Rankseller buchst und dann auf einen dieser „ich-nehm-jeden-Auftrag-an“ Blogs kommst – Der präsentiert sich G! gegenüber nämlich irgendwann als Linkschleuder, AKA Artikelportal, und dann haste den Salat mit den „unnatürlichen Links“. Ich rate daher zur Vorsicht bei so was…

Mal ganz ehrlich, wer als Blogger Geld verdienen möchte der kann sich gleich in Laufhäusern wie der Ranksellerin anmelden und 30% Provision an die Betreiber für das „harte“ Texte tippen abdrücken.

Profitieren tun die Auftrageber in solchen Linknetzwerken, meistens 19 jährige Absolventen von irgendeiner Fachmittelschule wo Mama und Papa die Scheinselbständigkeit fördert damit der Sohnemann nicht unter der Bahnhofsbrücke landet.

Wer bloggt und seine Links verkauft sollte sich im Klaren sein dass Google das schon beim nächsten Panda Update rausbekommt und alle Links entwertet.

[…] mehr könnte sich zeigen, wie wichtig ein gesunder und hochwertiger Linkaufbau ist. Wir behalten das Thema natürlich auch weiterhin im […]

Fragt sich nur ob nun auch jeder Heini seinen Wettbewerber mit gekauften Spam Ramschlinks für 2,99 Euro aus dem Rennen drängen kann? Wo soll das hinführen?

Kommentar schreiben

Kommentar