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Google: Duplicate Content – Was gilt es zu beachten?

7. Januar 2014 in SEO | keine Kommentare

Matt Cutts zur Frage: Wie geht Google mit Duplicate Content um?

Google Duplicate ContentAlle Tage wieder präsentiert sich Matt Cutts bei YouTube (bzw. Google Webmaster Help) und beantwortet eine Frage aus dem ”Publikum“. Dieses Mal geht es um das interessante Thema: Duplicate Content. Wie der Name bereits verrät, handelt es sich dabei um doppelte bzw. gleiche Inhalte auf Websites. Bei der Definition ist zunächst einmal unerheblich, ob dieser mehrfach vorkommende Inhalt auf einer oder auf verschiedenen Domains zu finden ist. Laut Cutts liegt die Menge am Duplicate Content im Netz bei circa 25 bis 30 Prozent. Da ein mehrfach vorkommender Inhalt für Nutzer normalerweise keinen besonderen Mehrwert darstellt, die Google Suche aber immer weiter daraufhin optimiert wird, liegt die Frage nahe, ob sich „doppelte Inhalte“ negativ auf das Ranking einer Website auswirken können:

„How does Google handle duplicate content and what negative effects can it have on rankings from an SEO perspective?“

Grundsätzlich gilt: Duplicate Content ist kein Spam. Das ist eine nicht ganz unerhebliche Feststellung. Google weiß sehr wohl, dass sich doppelte oder sehr ähnliche Inhalte teilweise kaum bis gar nicht vermeiden lassen. Beispiele hierfür sind zitierte Absätze oder auch minimale Versionsunterschiede. Solche Inhalte werden von der Suchmaschine immer zusammenhängend betrachtet, sowohl bezüglich der Inhalte selber als auch im Zusammenspiel mit der Website. Es besteht also bei entsprechend natürlicher Verhältnismäßigkeit (Stichwort: Spam) keine Veranlassung zur Beunruhigung.

 

Ein simples Beispiel

Allerdings stellen vielfach vorkommende Inhalte auch häufig weder einen Mehrwert für die Nutzer noch für die Suchmaschinen dar. Ein einfaches aber typisches Beispiel: Ein Papierproduzent bietet verschiedene Größen Papier an. Jedes Format bekommt eine eigene Kategorieseite. Eine immer wieder verwendete Kategoriebeschreibung stellt die Papierherstellung vor, das diesbezüglich besondere Herstellungsverfahren des Unternehmens und als Beispiel dient das jeweilige Format. Das könnte für zahlreiche Besucher grundsätzlich von Interesse sein und stellt somit einen Mehrwert dar, der auch bei Suchmaschinen ggf. Berücksichtigung finden wird. Leider findet sich der fast identische Text in allen Kategorien wieder und nur die jeweilige Formatbezeichnung wurde ausgetauscht. Das heißt, der Nutzen für den Besucher steigt durch die Vervielfältigung nur unwesentlich und Google fasst den gesamten Content im schlechtesten Fall zu einem Gesamtpaket zusammen.

Hier mag die Unterscheidung der Kategorien so marginal sein, dass sich einzigartige Inhalte vielleicht nicht einmal anbieten. Immerhin könnte der Besucher auf jeder der Seiten die für ihn interessanten Informationen abrufen. Häufig lassen sich aber auch Unterkategorien mit themenrelevanten Inhalten attraktiv aufbereiten. Dazu eignen sich neben Texten auch Bilder oder Videos, die wunderbar eingebunden werden können.

Google Duplicate Content Fehlersuche

Na, wo liegen hier die fünf marginalen Unterschiede? 🙂

 
 

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