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Google AdWords: Die neusten SEA-Trends zum Herbstanfang

25. September 2014 in SEA | 1 Kommentar

Wie Google den Online- mit dem stationären Handel vereint

In den letzten Wochen hat sich vieles getan im Search Engine Advertising (SEA). Google veröffentlichte fleißig neue Features für seine Werbeplattform AdWords und kündigte weitere Änderungen an. Stets eine Übersicht über alle aktuellen Trends zu haben, ist da meist nicht ganz einfach. Um Ihnen einen kompakten Überblick über alle interessanten Neuerungen und die neusten News aus der SEA-Welt zu geben, haben wir für Sie die letzten Entwicklungen einmal zusammengefasst.

Anzeigen mit lokaler Produktverfügbarkeit

Immer mehr Nutzer starten ihre Shopping-Tour in der Google-Suche. Einer aktuellen Studie zufolge würden 83% dieser potenziellen Kunden ihren Kaufprozess in einem stationären Geschäft fortsetzen, wenn sie vorher online die Verfügbarkeit überprüfen könnten.* Und da kommen die neuen AdWords-Anzeigen ins Spiel, die Nutzer gezielt ansprechen, wenn sie sich in der Nähe eines Geschäftes befinden. Dann nämlich werden neben den gewohnten Shopping-Anzeigen mit Produktfoto, Preis und Anbieter auch die Entfernung zum nächsten Shop und die Produktverfügbarkeit angezeigt. Interessierte Werbetreibende können sich ab sofort für das dafür eingerichtete Programm bewerben.

Anzeigen mit lokaler Produktverfügbarkeit

Nichts wie hin da: Die neuen Shopping-Anzeigen informieren über die Produktverfügbarkeit in nahen Geschäften (Bildquelle: google.com)


App-Promotions

Für all diejenigen Werbetreibenden, die eine App vermarkten möchten, bietet AdWords jetzt spezielle Anzeigen für Mobilgeräte an. Damit lassen sich gezielt interessierte Nutzer ansprechen, die in der Google-Suche nach relevanten Informationen suchen oder sich auf YouTube Videos ansehen. Die Anzeige wird dabei nur denjenigen Personen angezeigt, die die App noch nicht auf ihrem Mobilgerät installiert haben. Doch Google geht noch einen Schritt weiter: Sucht der neu gewonnene App-Besitzer nach bestimmten Keywords in der Google-Suche, können ihm gezielt Anzeigen gezeigt werden, die auf relevante Inhalte innerhalb der installierten App verlinken (sog. Deep Linking). Natürlich bietet AdWords auch hierfür entsprechende Instrumente zum Messen des Werbeerfolgs an.


Erweiterungen mit Zusatzinformationen

Eine gute Möglichkeit, AdWords-Anzeigen mit mehr Informationen anzureichern und somit noch auffälliger zu sein, sind die sogenannten Erweiterungen mit Zusatzinformationen (engl. Callouts). Damit können stichwortartig Produkte und Dienstleistungen beschrieben, Kundenvorteile herausgestellt oder andere Highlights hervorgehoben werden. Somit lassen sich zum Beispiel ein kostenloser Versand oder ein 24-Stunden Kundenservice ganz einfach und prominent bewerben. Google bewertet den Einsatz dieser Anzeigenerweiterung zudem positiv und berücksichtigt diesen für einen möglichen besseren Anzeigenrang.

Erweiterungen mit Zusatzinformationen

Neue Möglichkeiten um aufzufallen: Die neuen Erweiterungen mit Zusatzinformationen (hier rot markiert)


Website Call Conversions

Schon seit längerem können mobile Nutzer direkt aus einer Anzeige heraus mit einem Werbetreibenden in Kontakt treten. Ermöglicht wird dies durch die Anruferweiterung, die in AdWords-Anzeigen auf Mobilgeräten eine klickbare Telefonnummer ausspielt. Mit Googles Telefontracking lässt sich dann verfolgen, wie viele Anrufe durch die Anzeige ausgelöst wurden. Doch was ist, wenn der Nutzer sich zunächst auf der Website des Werbetreibenden über dessen Produkt oder Dienstleistung informiert und erst dann die Telefonnummer auf der mobilen Website anklickt? Google bietet nun auch dafür eine Lösung: Durch ein eingefügtes Code-Snippet auf der Seite können auch diese Anrufe durch das Conversion-Tracking in AdWords erfasst und analysiert werden.


Wegfall der 2. Anzeigentextzeile in Mobile Ads

Um mobilen Nutzern schneller passende Informationen zu liefern, nimmt Google ab dem 15. Oktober Änderungen am Layout von mobilen AdWords-Anzeigen in der Google-Suche vor. Hat ein Werbetreibender verschiedene Anzeigenerweiterungen aktiviert (wie z.B. die Callouts oder Anruferweiterungen), schätzt Google vor jeder mobilen Anzeigenausspielung, welche Anzeigenbausteine den größten Klick-Erfolg versprechen. Dann kann es vorkommen, dass anstatt der zweiten Anzeigentextzeile eher die Anzeigenerweiterungen ausgespielt werden. Daher wird es wichtiger denn je, auf eine optimale Anzeigentextgestaltung zu achten. Wer hier die Tricks und Kniffe der Anzeigenausspielung kennt, gewinnt.

Wegfall der 2. Anzeigentextzeile in Mobile Ads

Platz da, jetzt komme ich: In diesem Beispiel nimmt die Standorterweiterung einen höheren Stellenwert ein als die zweite Anzeigentextzeile (Bildquelle: google.com)


Anzeigenausfall aufgrund Abrechnungsproblemen

Ein Thema ließ vielen Werbetreibenden in den letzten Tagen keine Ruhe: Ihre Anzeigen wurden aufgrund von Problemen bei Zahlungen per Bankeinzug nicht geschaltet. Es wurden zwar die automatischen Abbuchungen vorgenommen, jedoch liefen diese Zahlungen ins Leere, sodass AdWords keine Zahlungseingänge bestätigen konnte. Google meldete, dass es sich um ein technisches Problem seitens des Suchmaschinenbetreibers handle. Eine Lösung war für einige Zeit nicht absehbar. Am Dienstagabend dann die erlösende Nachricht: Der Fehler sei behoben worden, alle Anzeigen laufen seitdem wieder wie gewohnt und die fehlerhaften Abbuchungen wurden den betroffenen Konten wieder gutgeschrieben.


Weitere Infos zu Neuerungen
Wer an weiteren Infos zu Neuerungen im AdWords-Bereich interessiert ist, dem sei unser Newsletter #21 ans Herz gelegt.

 

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* Studie: Google/Ipsos MediaCT/Sterling Brands, Digital Impact on In-Store Shopping, März-Mai 2014.

 
 

Kommentare

Wahnsinn, dass der Artikel schon 2 Jahre alt ist. Shopping Inventory Ads, diverse Ad-Extensions sind irgendwie immer aktuell. Das Abrechnungsproblem war mir jedoch neu, habe nicht gehört, dass es da mal Probleme gab.

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