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Online Marketing: Ausgaben, Mobile-Relevanz und Werbe-Blocker [Infografiken]

7. September 2015 in Online Marketing | 2 Kommentare

online marketing - planungen - trafficmaxx

Unternehmen investieren seit Jahren immer mehr ins Online Marketing. Aus gutem Grund: Satte Gewinne warten, die Konkurrenz schläft nicht und der Markt entwickelt sich rasant weiter. Gute Beispiele sind die steigende Relevanz des Mobile Webs und wachsende Zahlen bei Werbe-Blockern.

Wir haben uns mal wieder umgesehen und ein paar interessante Zahlen, Fakten und Statistiken herausgesucht, die einen Eindruck von den aktuellen Entwicklungen im Online Marketing geben. Erfahren Sie im Beitrag jetzt mehr zum Thema!

Konversionsraten optimieren und steigenden Anforderungen begegnen.

Wer heute mit seinem Unternehmen im Internet erfolgreich sein will, der kommt ohne Kompetenzen im Bereich Online Marketing nicht mehr aus. Es gilt, Faktoren wie Conversion-Rates zu optimieren und den gestiegenen Anforderungen professionell zu begegnen. Selbst Webmaster kleiner Websites, die beispielsweise Nischenthemen bedienen, besitzen nicht selten eigenes Know-how oder versuchen sich dieses mindestens rudimentär aufzubauen.

Die Verantwortlichen großer Unternehmen haben diese Schritte in der Regel längst vollzogen. Je nach Strategie wurden eigene Abteilungen aufgebaut oder externe Fachkräfte engagiert. Mit den seit Jahren steigenden Umsätzen im Online-Handel, wuchs unweigerlich auch die Nachfrage nach spezialisiertem Marketing. Ergo: Die Online-Marketingbudgets steigen auch 2015 deutlich!

Große Baustellen aktuell: Mobile Marketing und Suchmaschinenoptimierung.

In beide Bereiche wollen die deutschen ITK-Unternehmen laut Bitcom ordentlich investieren. Neben dem Mobile Marketing und der Suchmaschinenoptimierung (SEO) stehen auch Investitionen in die eigene Website – also über die SEO Onsite-Optimierung hinaus – sowie ins Social Media-Marketing auf der Agenda. Auch hier liegt jeweils die Zahl der Unternehmen, die sich noch stärker engagieren wollen, signifikant höher als die Zahl jener Befragten, die Ausgaben senken wollen.

Etwas anders sieht die Lage bei klassischer Online-Werbung, also unter anderem Display-Advertising aus. Hier zeigt der Trend im Vergleich einen leichten Rückgang an Investitionen.

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Weniger in klassische Online-Werbung investieren – sind die AdBlocker schuld?

Das Blockieren von Werbung im Internet ist in jedem Fall eine gewaltige Hausnummer mit deutlichem Wachstum. So beträgt der Schätzwert in diesem Jahr, der durch die Blockierung an Anzeigenumsätzen verloren geht, immerhin 22 Milliarden US-Dollar. Allein in Deutschland liegt die Zahl der Internetnutzer, die AdBlocker einsetzen, mittlerweise bei einem Viertel! Weltweit ist von einem Anstieg um sage und schreibe 41 Prozent die Rede.

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Also zur Frage zurück: Können AdBlocker schuld am Rückgang der Investitionen in klassische Online-Werbung sein – abgesehen davon, dass es natürlich noch diverse andere gute Unternehmensgründe für eine solche Entscheidung geben kann?

Ja, bei der möglichst effizienten Verteilung von Werbegeldern spielt die Effektivität von Banner-Kampanien ohne Frage eine nicht unerhebliche Rolle.

Nichtsdestotrotz: Banner-Werbung wächst – wenn auch vornehmlich mobil!

Ein wichtiger Faktor für den Einsatz von Display-Advertising ist die jeweilige Zielgruppe. Je internet- und technik-affiner die angepeilten Konsumenten des eigenen Web-Angebots sind, desto größer wird das Problem durchschnittlich mit AdBlockern. Ein Problem, das im Mobile Web aktuell noch nicht ins Gewicht fällt.

Dafür werden die mobilen Werbe-Banner aus bekannten Gründen wie den massiv steigenden Nutzerzahlen immer gefragter. Während der herkömmliche Einsatz von Display-Ads in der Prognose von statista für die kommenden Jahre nahezu stagniert, steigen die Umsätze bei Mobiler-Werbung deutlich. Da ist die Rede von einer Steigerung von 100 Millionen (2014) auf geschätzte 570 Millionen (2020) – und irgendwo wird das Geld im Falle des Falles ja herkommen müssen.

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Mobile Shift: Wenn Traffic und Umsatz in keinem Verhältnis zueinander stehen.

Schon einmal vom „Mobile Shift“ gehört? Gemeint soll damit die Verschiebung zwischen dem Anteil an mobilen Besuchen (Visits) im Vergleich zum Anteil am mobilen Werbeumsatz jeweils in Bezug zum Gesamtwert sein. Mit anderen Worten:

In welchem Verhältnis steht die Zahl der mobilen Besucher zum Werbeumsatz, der mit ihnen generiert wird? Und die Antwort darauf lässt sich in der Regel so zusammenfassen: In einem Miesen!

Obgleich ein großer Teil, wenn nicht der Großteil des Besuchertraffics einer Website über das Mobile Web aufgebaut wird, fällt die Monetarisierung bei den Gesamteinnahmen durch das Schalten von Werbung verhältnismäßig gering ins Gewicht. Teilweise gehen Einnahmen durch den mobilen Besuch sogar gänzlich verloren, weil überhaupt keine Werbung für mobile Endgeräte geschaltet wird.

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Der „Mobile Shift“ ist mehr als nur ein ärgerliches Problem für alle Webmaster. Hier geht mitunter richtig Geld verloren. Abhilfe gibt es häufig kaum. Technische und marktbedingte Anpassungen werden kommen, brauchen aber wie gehabt ihre Zeit. Klar ist, die Zukunft gehört dem Mobile Web!

Ein Beispiel nehmen: Social Media macht’s richtig.

Diverse soziale Netzwerke waren schon eine Weile auf ihrem Siegeszug eher das Mobile Web zu den angesagten Buzz-Wörtern zählte. Und eben diese Medien haben den Sprung ins mobile Zeitalter mit Bravour gemeistert – allen voran Facebook. Zwar gab es auch hier gelegentliche Startschwierigkeiten, aber im Großen und Ganzen sprechen die aktuellen Zahlen und Prognosen zum Werbeumsatz für sich.

Während Desktop-Werbung mit den Jahren wohl weniger Einnahmen generieren wird – was wohl am schleichenden Bedeutungsverlust liegen dürfte – steigen die Umsätze bei Mobiler Werbung gewaltig. Allein in Deutschland gehen die Experten von rund 466,3 Millionen Euro Werbeeinnahmen 2020 aus. Das würde grob dem Vierfachen von 2014 entsprechen.

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Sähe die Entwicklung am Ende ebenso aus, dann kämen die sozialen Medien mit dem mobilen Umsatz auf einen Anteil an den Gesamteinnahmen von rund 80 Prozent. Das wiederum klingt doch schon ganz anders – und es zeigt deutlich, wie wichtig eine anständige Monetarisierung mobilen Traffics ist. Ergo: Ein Beispiel nehmen!

trafficmaxx - Agentur TeamFazit: Es gibt viel zu tun, packen wir es gemeinsam an!

Online Marketing war spannend, ist spannend und bleibt spannend! Auf das Einfachste herunter gebrochen würde die Aussage im Grunde als kleines Fazit schon ausreichen.

Die Digitalisierung der Welt hat gerade erst begonnen und es werden in den folgenden Jahren noch gewaltige Veränderungen auf uns alle zukommen. Für Unternehmen, Online-Händler und Webmaster wird es zunehmend schwieriger, am Ball zu bleiben und sämtliche Entwicklungen im Blick zu behalten. An dieser Stelle ist frische, fachkundige Hilfe von außen ein willkommener Wegbegleiter.

Mit unseren dynamischen Teams in den Bereichen Print, Web & Mobile, Social Media und eben Online Marketing sind wir ausgezeichnet aufgestellt, um eben dieser Begleiter zu sein.

Also, lassen Sie Ihre Projekte nicht auf dem Meer der Entwicklungen treiben. Wir helfen Ihnen gerne dabei, ehrgeizige Ziele konsequent und effektiv zu verfolgen. Lassen Sie uns gemeinsam erfolgreich sein!

trafficmaxx-dienstleistungen

Quellen und Links:

Die verwendeten Infografiken stammen von statista.

Das Titelbild stammt von pixabay/gerald.

Tipp: Lesen Sie auch „Mobile Web: Das Smartphone wird essenzieller Einkaufsbegleiter“ sowie den interessanten Folgebeitrag „Zukunft Einkaufen – kommt die Revolution durch digitale Assistenten? [+ Interview]“.

 
 

Kommentare

[…] Die Ausgaben im Online Marketing steigen gewaltig – darüber hatten wir ja auch schon öfter berichtet! Und ein Löwenanteil geht in die Produktion und Vermarktung von […]

[…] bergauf. Sicher, irgendwo nähert man sich langsam einem Cap an, aber insbesondere dank „M-Commerce“ stehen die Anzeichen noch sehr deutlich auf satte Umsatzsteigerungen. Die Studie ließe sich […]

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