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E-Mail Marketing: Noch immer ein effektives Werbemittel

30. Oktober 2013 in Online Marketing | 1 Kommentar

newsMehr Erfolg mit der Werbemail

Jeder kennt die Werbemails und Newsletter, die regelmäßig den Weg in private E-Mail-Accounts finden. Viel zu oft handelt es sich dabei um Spam von dubiosen Geschäftemachern, mit denen wir eigentlich nichts zu tun haben wollen, und der überwiegende Rest stammt von Unternehmen, bei denen wir in irgendeiner Form bereits Kunde (gewesen) sind. Zusammengenommen werden 2013 circa 84 Prozent des Mailverkehrs aus Spam bestehen. Besonders die zuerst genannte Variante sorgt massiv dafür, dass Menschen viele Werbemails schlicht und einfach ignorieren oder sogar direkt löschen. Das ist zwar nachvollziehbar, aber für die ”seriösen“ Werbetreibenden ärgerlich. Dennoch müssen auch diese sich davor hüten, ihre Kunden mit übermäßigen Mails zu bombardieren. Mehr noch, wollen diese mit ihrem Newspaper landen und ihre Neuigkeiten, Angebote oder sonstigen Botschaften erfolgreich verbreiten, dann gilt es, einige Aspekte zu beachten.

Grundsätzlich ist E-Mail Marketing trotz genervter Verbraucher und Spamfilter ein sehr probates Werbemittel, das wirkungsvoll zur Steigerung der eigenen Umsätze beitragen kann. So tätigen 44 Prozent der Empfänger einen Kauf aufgrund einer werbenden Mail. Fast Zweidrittel würden ihren favorisierten Marken oder Unternehmen sogar empfehlen, noch mehr E-Mail-Marketing zu betreiben. In Zukunft wird außerdem sowohl die Anzahl der E-Mail-Accounts signifikant steigen, als auch das Budget, das Unternehmen in E-Mail Marketing investieren werden. Dafür spricht nicht nur die positive Wirkung, sondern auch die Tatsache, dass ein Großteil der Konkurrenz keine wirkliche Strategie verfolgt. Ergo: Selber zügig Hand anlegen, um sich rechtzeitig gut zu positionieren.

Dem Empfänger bekannte Unternehmen haben es dabei deutlich leichter, Werbemails erfolgreich an den Kunden zu bringen. Immerhin werden diese Mails zu 82 Prozent geöffnet. Das heißt beispielsweise, dass der Unternehmensname (oder die Marke) in die Betreffzeile gehört, die ohnehin für die meisten Menschen das entscheidende Schlüsselelement darstellt. Ebenfalls wirkungsvoll funktionieren Coupon-Aktionen, Social-Media-Buttons und personalisierte Inhalte. Letzteres ist ebenfalls ein wichtiges Kriterium, um die Mail überhaupt für den Empfänger interessant zu machen – personalisierte Betreffzeilen besitzen eine 22 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit, geöffnet zu werden.

tumblr_mnh121HEWa1st5lhmo1_1280Ein besonderer Fokus des E-Mail-Marketings richtet sich immer mehr auf die mobilen Endgeräte. E-Mails werden zunehmend über Smartphones und Tabletts abgerufen. Allerdings werden sie dort dann nicht nur bevorzugt gelesen, sondern auch gelöscht. Dreiviertel alle Empfänger löschen für sie uninteressante Mails auf mobilen Endgeräten sofort – was bedeutet, dass ich als Werbender zusätzlich vor der Aufgabe stehe, meine Werbemails möglichst ideal für den mobilen Abruf zu optimieren.

Ein Email-Cheatsheet von Marketo (s. u.) liefert zum Beispiel eine Handlungsstrategie, die sich in vier zu beachtende Punkte gliedert:

  1. Zeit für die Strategieentwicklung nehmen
  2. Testen, testen, testen
  3. Werbemail zum richtigen Zeitpunkt verschicken (Wochentag, Tageszeit, Intervalle)
  4. Das Design auf mobile Endgeräte abstimmen

Marketo Email Cheatsheet

Fazit: E-Mail Marketing ist nur eines von mehreren wirkungsvollen Online-Werbemitteln und erzielt richtig angewendet gerade in der Kombination mit anderen Möglichkeiten optimale Ergebnisse. Wurde bei einem Kunden bereits im Vorfeld ein positiver und bleibender Eindruck hinterlassen, dann haben die Werbemails mehr Erfolg. Flattert dann eine ihn persönlich ansprechende Mail in den virtuellen Briefkasten, stehen die Chancen gut, dass er sie liest und weitere Interaktionsanreize gesetzt werden. Im Idealfall wird Ihr Newsletter zum neuen (geschätzten) Werbeprospekt für regelmäßige Einkäufe.

Als Pubertierender-Werbeprospekt-Austräger a. D. kann ich definitiv empirisch bestätigen, dass es eine ganze Menge Menschen gibt, die sehnsüchtig auf ihr wöchentliches buntes Angebotsblättchen warten – und die, die können sogar richtig böse werden, wenn man nicht pünktlich Spam liefert. 😉

 

Einige der verwendeten Fakten und Daten zum E-Mail Marketing beziehen sich neben den von Marketo gelieferten Ergebnissen auf eine interessante Präsentation von Salesforce, die Sie hier finden können.

 
 

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