Zertifizierte Agentur

Google Penguin Update – Jetzt steckt das Tier im Core-Algorithmus!

28. September 2016 in Linkbuilding | keine Kommentare

Google und PinguinEs heißt, dass Googles Penguin 4.0 nun aus dem Sack wäre. Präziser ist aber wohl, dass der Vogel jetzt erst richtig im Sack steckt. Denn der Schrecken aller unnatürlichen Links wurde jüngst direkt in den Core-Algorithmus eingepflegt und lebt dort ab sofort in Echtzeit weiter.

Wir haben kurz alle wichtigen Infos zum neusten und wohl letzten offiziellen Penguin Update zusammengetragen. Lesen Sie sich fix rein!

Kleiner PinguinWas war gleich noch mal der Google Penguin?

Die Aufgabe des 2012 geborenen Pinguins ist es unter anderem, unnatürliche Linkmuster bei Websites zu erkennen und künstlich aufgewertete Seiten gegebenenfalls für Link-Manipulationen abzustrafen. Damit wurde das Google Tier zum Schrecken für Linkbuilder und Linkschleudern wie Linknetzwerke oder diverse Bookmark-Portale. Konnten vor dem Google Update noch lustig Backlinkprofile massiv durch die irrelevantesten Verlinkungen gestärkt werden, wurde das mit dem zunehmend cleverer werdenden Pinguin immer problematischer. Der Weg führte unweigerlich zum konkreten Aufbau von natürlichen Links.

Der Pinguin ist ein klarer Gewinn für die Google Nutzer dank höherer Qualität der Suchergebnisse sowie eine Auszeichnung für die Arbeit an einer natürlichen Linkstruktur. Außerdem reagiert der Pinguin auch leicht allergisch auf übereifrige OnPage-Optimierung durch zum Beispiel Keyword-Stuffing oder Cloaking. Pinguins übergeordnetes Ziel lautet zusammengefasst: Kampf gegen Webspam!

Großer PinguinUnd was ist nun neu am Penguin 4.0?

Der nun wohl erwachsene Pinguin ist ab sofort unmittelbarer Bestandteil des Google Core-Algorithmus und darf jetzt in Echtzeit auf die Jagd nach unnatürlichen Strukturen gehen. Das bedeutet, dass die Arbeit des Webspam-Jägers bei jedem Crawler-Besuch erfolgt.

Außerdem betreffen Abstrafungen im Fall des Falles nur den Teil einer Website, der als manipuliert eingestuft wird. Penguin arbeitet also nun granular, wie es Google nennt.

And last, but not least: Weil der Pinguin nun Teil des Core-Algos ist, werden zukünftige Änderungen nicht mehr Google kommuniziert. Da das Unternehmen nun auch kleinere Updates jederzeit aufspielen kann, dürften Optimierungen aber signifikant weniger bis gar nicht mehr wahrgenommen werden.

Fazit: Der Pinguin ist jetzt im Fluss – ein Plus für (fast) alle!

Wie der Panda, der ebenfalls unlängst Bestandteil des Google Core-Algorithmus wurde, ist jetzt auch der Pinguin im permanenten Fluss. Spamige Website oder eben nur einzelne Seiten werden schneller erkannt und abgestraft. Die punktgenaueren Sanktionen können aber nach Bereinigung des Verstoßes ebenso schnell wieder aufgehoben werden.

Wer saubere Strukturen bei Links und Co. aufbaut, braucht den allgegenwärtigen Pinguin nicht zu fürchten. Deutlich schwieriger wird allerdings wohl die Arbeit von Webspamern, die nun jederzeit die Rechnung für Manipulationen bekommen können.

Ein wenig problematisch mag die aufgekündigte Kommunikation von Seiten Googles sein. Sollte es doch zu größeren Schwankungen kommen, geht das Rätselraten der SEO-Szene los. Auf der anderen Seite lässt sich dem zahnlosen Tier nun viel besser auf den Schnabel fühlen. 😉

Pinguin unter Wasser


Abschließender Lesetipp: Wenn Sie Lust auf (sehr viel) mehr in puncto Backlinks und gesunde Backlink-Struktur haben, dann müssen Sie diesen Beitrag unbedingt lesen!

Quellen und Links:

Zu erst gelesen auf haufe.de.

Offizielle Verlautbarung der Google Webmaster.

Titelbild stammt im Original von pixelia/Alexas_Fotos.

Die Beitragsbilder 1&2 stammen von pixelia/OpenClipart-Vectors.

Das letzte Bild stammt im Original von pixelia/webandi.

 
 

Kommentar schreiben

Kommentar