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Tipps und Hilfen für deinen Recap

11. Mai 2017 in HowTo | keine Kommentare

Schreiben Schreibmaschine Redaktion AutorinEs gibt verschiedene Formen, einen Recap zu verfassen. Einige Tage vor der Veranstaltung ist der richtige Zeitpunkt, die zukünftige Rekapitulation vorzubereiten, die interessierten Lesern einen tollen Mehrwert bieten kann.

Mit einer guten Vorbereitung kannst Du dem Vortrag besser folgen und stressfrei Deine Eindrücke aufzeichnen. Im Folgenden wird eine informationsvermittelnde Form des Recaps und der Weg dorthin vorgestellt.

Aufbau eines Recaps:

Einen Recap kannst Du gut mit einer Beschreibung der Locations, dem Hintergrund und der Ausrichtung der Veranstaltung einleiten. Gehe daher in einigen Worten auf die folgenden Fragen ein:

  • Wer?
  • Warum?
  • Wann?
  • Wo?
  • Sponsoren?
  • Location?
  • Erwartungen?

Die einleitende Headline <h2> sollte den Namen des Vortrags und des Referenten enthalten. Achte bei der Vergabe der Headline darauf, dass diese mit einer „id“ oder einem „name“ versehen ist. So ist es später ein Leichtes, Deinen Recap mit einem Inhaltsverzeichnis und Sprungmarken zu den jeweiligen Vorträgen zu versehen.

Bei deinen Aufzeichnungen solltest Du neben der Vermittlung von Informationen und Erkenntnissen auch einen gewissen Unterhaltungswert bieten. Achte daher auch auf Anekdoten, lustige Formulierungen oder den Präsentationsstil des Referenten. Gerade der der Aspekt der Unterhaltung bietet sich für die Erzeugung von Aufmerksamkeit sowie die Verbreitung deiner Aufzeichnungen via Social Media insbesondere bei Twitter und Facebook an.

Oft werden Vorträge mit einem Verweis auf die gezeigten Slides geschlossen. Notiere diese Verweise und verwende sie in Deinem Recap. Lesende freuen sich hierüber! Gegebenenfalls können Slides auch direkt in den Recap eingebunden werden.

Philipp Klöckner SMX 2017

Je nach Umfang und Informationsgehalt des Vortrags kann es hilfreich sein, weitere Zwischenüberschriften zu nutzen, um deine Aufzeichnungen zu strukturieren. Für den Leser ist es zudem recht vorteilhaft, wenn Du Deine „Key Take-aways“ am Ende Deiner Worte zum Vortrag kurz zusammenfasst. Leite diesen Abschnitt mit der Headline <h3> ein. Für das Zusammenfassen verwende bitte eine ungeordnete Liste <ul> <li> … </ul>, mit der Du die wichtigsten Punkte strukturierst.

Zu jedem Vortrag sollte mindestens ein Foto aufgenommen werden. Hilfreich für den Lesenden sind Fotos, die einen Einblick in die vermittelten Inhalte liefern oder den Referenten beim Vortrag zeigen. Daher sollten alle Fotos hochauflösend und nicht verwackelt sein. Im Zweifelsfall kann die Dateigröße durch die Redaktion reduziert werden. Bilder des Referenten benenne so, dass der Name des Vortrags, Name des Referenten und der Name der Veranstaltung im Dateinamen und gleichlautend im Alt-Text genannt werden. Bilder, die einen Slide aus der Präsentation zeigen, werden nach der Bezeichnung der Information im Slide und dem Namen des Referenten benannt.

Tipp: In der Regel hat jede Veranstaltung auch ein Logo, das wunderbar zur eindeutigen Identifikation und zur Bereicherung der visuellen Ausgestaltung des Recaps genutzt werden kann.

Exemplarische Struktur:

recap-exemplarische-struktur

Vorbereitung:

Das Programm einer Veranstaltung steht im Regelfall schon Monate vorher fest und häufig hast Du Dir schon einen mehr oder weniger groben persönlichen Zeitplan ausgearbeitet. Diesen Plan kannst Du für die ideale Vorbereitung deines Recaps nutzen. Je nachdem, wie Du mit deiner Redaktion kommunizierst, kannst Du bereits alle Elemente anhand der exemplarischen Struktur in WordPress oder Google Docs für deinen Recap vorbereiten. Nutze deinen persönlichen Zeitplan und übertrage alle Namen der Vorträge und Referenten, um diese als Headlines h2 auszuzeichnen. Auch den Abschnitt „Key Take-aways“ kannst Du bereits mit einer Headline h3 und einer leeren Dummy Liste vorbereiten. So brauchst Du während deines Vortrags nur noch die aufgenommenen Informationen einzutragen. Gleiches gilt im Übrigen für die Bilder. Hier kannst Du mit einfachem Copy & Paste alle wesentlichen Elemente der Benennung vorbereiten.

TL;DR

  • Persönlichen Zeitplan in Headline Struktur übertragen
  • Headlines und Liste für „Key Take-aways“ vorbereiten
  • Bilddateinamen vorschreiben und für Copy & Paste bereithalten
  • Twitterhandle der Referenten recherchieren
  • Hashtag der Veranstaltung recherchieren
  • URL des Blogs / der Webseite des Referenten recherchieren

Twitter_logo_blueVerbreitung via Social Media:

Für die initiale Verbreitung eines Recaps sind vor allem Facebook und Twitter geeignete Kanäle, die es idealerweise noch während der laufenden Veranstaltung zu bespielen gilt.

Tweets sollten mit der Nennung des Twitterhandle@beispiel des Referenten und dem der Veranstaltung sowie dem Hashtag der Veranstaltung abgesetzt werden. Ein solcher Tweet enthält ein Foto aus Deinem Recap, einige begleitende Worte – ein Kompliment, ein Insight, eine lustige Anekdote oder eine frech-freundliche Interpretation – und einen Link mit Sprungmarke zu deinen Aufzeichnungen, bspw. https://www.example.com/recap-2017#sprungziel. So wird dem Referenten idealerweise geschmeichelt, potenziellen Lesern der direkte Einstieg ermöglicht und die Chance auf einen Retweet erhöht.

Ähnlich kann bei der Publikation via Facebook vorgegangen werden, allerdings ist dort zu beachten, dass sich die übliche Publikationsfrequenz deutlich von der auf Twitter unterscheidet! Hier ist entsprechend rücksichtsvoll vorzugehen.


Fazit: Nutze das Potenzial spannender Recaps!

Eine knackige Rekapitulation einer erlebten Veranstaltung hilft in aller erster Linie dem Verfasser selbst, essenzielle Faktoren noch einmal Revue passieren zu lassen und noch mehr aus dem Event mitzunehmen. Außerdem unterstützt das Recap die Wissensvermittlung im eigenen Unternehmen und es bietet Außenstehenden einen schönen Einblick in die Aktivitäten sowie die besuchten Veranstaltungen. Wichtige Speaker, Informationen und Eindrücke werden dabei anschaulich präsentiert. Alles in allem, ein gelungenes Recap ist ein Gewinn für alle Beteiligten.

Quellen und Links:

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Titelbild stammt von rawpixel/pixabay.

 
 

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