Heitere Aussichten: Wetterbox von Google auch weiterhin verfügbar

Heitere Aussichten: Wetterbox von Google auch weiterhin verfügbar

150 150 admin

Endlich einmal gute Nachrichten für Google. Hierzulande und auch europaweit findet sich der Internetriese zurzeit immer wieder rechtlichen Vorwürfen ausgesetzt. Zu starke Überwachung der Nutzer wird angeprangert, ebenso wie eine mögliche Monopolausnutzung. Der Verband Deutscher Wetterdienstleister hat sich vor einiger Zeit ebenfalls in diese illustre Runde gesellt und geklagt, da Googles Wetterbox Verluste auf Seiten spezialisierter Wetterauskunftsseiten bewirken soll. Diese Klage wurde nun abgewiesen.

Auch weiterhin präsent: Die Google Wetterbox.

Wetterdienste klagen über weniger Einnahmen – Google ohne Schuld

Die Argumentation des Verbands Deutscher Wetterdienstleister lässt sich mit folgenden Punkten zusammenfassen: Google ist in der Lage die eigene Wetterbox oberhalb der Suchergebnisse anzuzeigen. Die Sichtbarkeit spezialisierter Wetterdienstleister im Internet leidet unter der Wetterbox. Nutzer benötigen nicht mehr die Informationen dritter Webseiten, wenn sie direkt bei Google passende Daten bekommen. Durch den somit entstandenen Verlust ist das komplette Geschäft bedroht.

Es ist nun recht leicht zu sehen, warum die Klage abgewiesen wurde. Google ist ein Produkt, das gezielt von seinen Nutzern abgerufen wird um Informationen zu erhalten. Entsprechend dürfte es schwer fallen, Google für sinkende Einnahmen dritter Webseiten zur Verantwortung zu ziehen. Google hat gegenüber Wetterdienstleistern keinerlei Verpflichtung.

Somit ist die Zukunft für die Google Wetterbox bis auf weiteres gesichert, es sei denn Google sollte den Dienst einstampfen. Solange kann man jedoch weiterhin bequem die herrschenden Wetterverhältnisse durch Eingaben wie „Wetter Bremen“ abfragen. Wer weiß, vielleicht fügt Google ja auch eine Auskunft über den herrschenden Pollenflug hinzu. Zu wünschen wäre es.

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