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Google kauft intelligentes Frage-Antwort-Portal Aardvark

17. Februar 2010 in Google | 7 Kommentare

Der Gründer des Frage-Antwort-Portals Aardvark (vark.com), Max Ventilla bestätigte den Verkauf an Google gegenüber US-Medien.

Aardvark wurde Ende 2007 als die erste soziale Suchmaschine von ehemaligen Google-Mitarbeitern konzipiert. Im Gegensatz zu anderen Suchmaschinen erhält man hier bei einer Suchanfrage anstatt Websites die Anworten von spezialisierten Nutzern, die die potentiell passenden Informationen parat haben, um ungelöste Fragen schnell zu klären. Ganz im Sinne des sozialen Internets. Im Gegensatz zu herkömmlichen Suchmaschinen versteht Aardvark auch vollständige Sätze und Absätze. Umformulierungen á la „Wie muss ich die Suchanfrage jetzt stellen, damit die Suchmaschine relevante Treffer bringt“ entfallen.

Analysten zufolge ist Google an dem Algorithmus interessiert, mit dem Aardvark die Fragen an entsprechende Experten weiterleitet. Circa 90% der gestellten Fragen werden beantwortet – und das mit einer sehr hohen Qualität. Gerüchten zufolge soll Google etwa 50 Millionen $ für Aardvark bezahlt haben.

Aardvark - Frage - Antwort - Beispiel

Aardvark ordnet der Frage ein übergeordnetes Thema zu (hier: „programming“. Die Antwort(en) erhält man sehr schnell.

 
 

Kommentare

bloggt: Google kauft intelligentes Frage-Antwort-Portal Aardv http://www.trafficmaxx.de/blog/?p=1869 http://www.trafficmaxx.de/blog/?p=1869

Hallo,
meiner Meinung nach nur wieder eine neue „Angel“ die Google auswirft um das Verhalten, Gedankengänge und ev. Trends, sowie aktuelle Fragen der User, schnellstmöglich in Erfahrung zu bringen.

So ist es. Aber immerhin ist es eine ziemlich nützliche Angel 😉
Bei Google bekommt man zumindest was geboten im Austausch dafür dass man transparent wird, das können andere die das selbe Ziel haben absolut nicht behaupten (im Gegenteil, teils wird man zum Dank noch als Verbrecher beschimpft :D)

Interessante Suchmaschine…werde ich gleich mal ausprobieren.

Die 50 Mio. sind sicherlich Peanuts für Google. Und für Google ist es ein weiterer Schritt in Richtung „social search“!

Super Investition, wird sich bald in barer Münze auszahlen.

Google möchte wachsen. Ist ja gerecht 🙂

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