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Europas Datenschützer gegen Google

3. April 2013 in Google | 2 Kommentare

google_logoImmer wieder bekommen große Internetunternehmen Ärger mit Datenschützern. Aktuell darf man sich bei Google wieder beziehungsweise immer noch mit dem europäischen Datenschutz herumschlagen. Mittlerweile sind es sechs Länder, die aus datenschutztechnischer Sicht gegen den Konzern vorgehen. Am Dienstag, den 2. April 2013 wurden Untersuchungen in Deutschland, Großbritannien, Spanien und den Niederlanden eingeleitet.

Vor allem die gesammelte Auswertung von Nutzerdaten, die in Diensten wie GMail und YouTube erhoben werden, löst Unmut unter den Datenschützern aus. Nach der Rechtslage der jeweiligen Länder soll diese Praxis nun weiter untersucht werden. Hierbei handelt es sich um eine Reaktion auf ausbleibende Änderungen bei Google.

Es wird  angeprangert, dass Nutzern die Verwendung der erhobenen Daten und deren Dauer der Speicherung nicht genügend dargelegt wird. Google bezieht sich wiederum auf die Schaffung neuer Dienstleistungen, denen die erhobenen Daten zugrunde liegen sollen.

 
 

Kommentare

[…] Anfang April berichteten wir, dass mittlerweile eine große Anzahl europäischer Datenschützer gegen Google vorgeht. Ein weiteres Problem könnten für den Suchmaschinenkonzern die stärker werdenden Zweifel bezüglich eines Monopols werden. Wettbewerber und vor allem Wettbewerbshüter prangern an, dass Suchergebnisse derart gefiltert werden, dass interne Angebote und Produkte bevorzugt dargestellt werden. Google hat nun eingelenkt und einen Kompromiss vorgeschlagen. Demzufolge sollen Links zu eigenen Produkten und Dienstleistungen besser als solche gekennzeichnet werden und mehr Verweise auf Wettbewerber eingebaut werden. […]

[…] findet sich der Internetriese zurzeit immer wieder rechtlichen Vorwürfen ausgesetzt. Zu starke Überwachung der Nutzer wird angeprangert, ebenso wie eine mögliche Monopolausnutzung. Der Verband Deutscher Wetterdienstleister hat sich […]

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