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Weihnachten 2014: Das Geschäft brummt – besonders online!?

25. November 2014 in E-Commerce | keine Kommentare

Weihnachten Pinguin Weihnachtsmann
Von draußen, vom Walde komm ich her und ich muss sagen, es sieht ganz danach aus, als ob es auch in diesem Jahr wieder prall gefüllte Online-Warenkörbe zum Fest der goldenen Lichtlein geben wird.

Das vielgenutzte Statistik-Portal statista liefert bekanntlich immer wieder spannende Daten und Fakten zu diversen interessanten Themen. Derzeit finden sich dort unter anderem einige aktuelle Statistiken zum Thema E-Commerce in puncto Weihnachten 2014 und da das Fest spürbar näher kommt, folgt hier im Blog nun ein kleiner thematischer Zusammenschnitt.

Kurz, knapp, klar – Fakt soll demnach das Folgende sein:

  • Auch 2014 wird das Online-Weihnachtsgeschäft abermals kräftig zulegen!
  • Nur aus diesem Grund wächst auch der gesamte festliche Umsatz weiter!
  • Besonders wichtig sind die Einnahmen des Weihnachtsgeschäfts für den Verkauf von Spielwaren, Büchern, Uhren/Schmuck sowie Unterhaltungselektronik.

Allerdings:

  • Nur 40 Euro wollen die Deutschen  für Weihnachtsgeschenke in diesem Jahr online ausgeben – das besagt zumindest eine Studie der Unternehmensberater und Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young.

Ein guter Grund das Ganze einmal genauer anzuschauen!

Zehn Milliarden Euro Umsatz – das soll der E-Commerce-Bereich zum Fest verdienen:

Nach der Einschätzung des Handelsverbandes Deutschlands (HDE) wächst der Umsatz des Weihnachtsgeschäfts für den Online-Handel in diesem Jahr auf rund 10 Milliarden Euro (s. a. zweite Grafik). Das würde einem Plus von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr entsprechen und den Anteil am gesamten festlichen Geschäft auf 12 Prozent schrauben. Dabei ist der E-Commerce-Bereich hierzulande deutlich abhängiger von den genannten Weihnachtseinnahmen als es der stationären Einzelhandel ist. In etwa ein Viertel des Jahresumsatzes wird online während des Weihnachtsgeschäfts verdient. Beim stationären Einzelhandel hingegen macht der Anteil circa ein Fünftel aus.

E-Commerce sei dank, das Weihnachtsgeschäft brummt weiter!

Auch für die nächste Statistik liefert der Handelsverband Deutschland die Zahlen. Demnach wird offenbar auch 2014 weiter mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgegeben – obgleich der Anstieg gegenüber dem Vorjahreswert weniger stark ausfällt als von 2012 auf 2013. Während der Online-Handel ein sattes Plus von geschätzten 1,5 Milliarden einfährt (rund 18 Prozent), sinkt der Umsatz des stationären Einzelhandels (bzw. „Umsatz offline“) um rund 500 Millionen. Mit anderen Worten: Der Weihnachtsmann verdient auch 2014 laut HDE weiterhin mehr und die „Marktanteile“ verschieben sich zunehmend in Richtung Internet.

Wer ist besonders abhängig vom kommerziellen Lichterfest?

Kommerzkritik hin oder her, Weihnachten ist und bleibt vor allem ein Fest für Kinder und das heißt wiederum für Verkäufer von Spielwaren, dass ein Löwenanteil von fast 28 Prozent des Jahresumsatzes auf die Weihnachtszeit fällt. Auch Bücher, Uhren, Schmuck und Unterhaltungselektronik verkaufen sich im Weihnachtsgeschäft besonders gut. Im Vergleich weniger stark nachgefragt sind Möbel und der Bereich Bekleidung sowie alle weiteren Branchen, die zum Einzelhandel im engeren Sinne zählen (z.B. Sportartikel, andere Elektronik, Lebensmittel).

Es geht auch pessimistischer – nur 40 Euro für Online-Einkäufe 2014

Während der Handelsverband Deutschland von vergleichsweise positiven Zahlen für das diesjährige Weihnachtsgeschäft ausgeht, sehen die Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young die Sache grundlegend anders. Nach deren Studie wollen die Deutschen 2014 generell 20 Prozent weniger Geld für die Weihnachtseinkäufe ausgeben. Zudem prognostiziert die global operierende Beratergruppe ebenfalls einen diesbezüglichen Rückgang beim Online-Umsatz. Demnach würde der Bereich E-Commerce insgesamt auf einen Anteil von 18 Prozent kommen. Dies wiederum wären anteilig immerhin 5 Prozent weniger als beim eigenen Vorjahresergebnis. Einen leichten Zuwachs sieht Ernst & Young beim Umsatz von Fachgeschäften und Fachmärkten. Ansonsten bauen alle anderen Bereiche 2014 ab. Na, denn … ho, ho, *hust*!

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Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

 
 

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