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Shopping-Apps: shopkick überzeugt mittlerweile 15 Millionen Nutzer!

7. September 2015 in E-Commerce | 1 Kommentar

shopkick-header - trafficmaxx

Stationäre Geschäfte betreten ✓ Produkte scannen ✓ Mit registrierter Kreditkarte zahlen ✓ Soziale Empfehlungen abgeben ✓ Und dafür kleinere Geschenke in Form von Gutscheinen erhalten $$$

So in etwa sieht der Einkaufsbummel eines engagierten shopkick-Users in den USA aus. In Deutschland ist die Shopping-App ebenfalls seit letztem Jahr verfügbar und weltweit zählen nun offenbar bereits 15 Millionen Menschen zum Nutzerkreis.

Was ist shopkick, wer profitiert davon und warum ist die App unlängst beliebter als die Angebote von Amazon und eBay? Wir haben uns mal umgehört und liefern Ihnen die Antworten!

shopkick-logo - trafficmaxxshopkick bietet die Verknüpfung von Offline- und Online-Shoppingerlebnis.

In letzter Zeit haben wir hier im Blog bereits öfter über Shopping-Apps beziehungsweise kleine „Einkaufsbegleiter“ geschrieben, die das Shoppingerlebnis des Nutzers erweitern sollen. Da ging es beispielsweise um digitale Assistenten wie Shop.Co, mobile Bezahlverfahren wie Apple Pay oder rudimentärere Tools wie Barcode-Scanner. Auch shopkick könnte getrost in diese Schublade gesteckt werden. Auch hier geht es nämlich um die Verknüpfung von Offline- und Online-Shoppingerlebnis mit einem gewissen Mehrwert für den Nutzer – und nicht zu vergessen die jeweiligen Händler und (App-)Anbieter.

shopkick ist eine regelrechte Shopping-App, mit der Sie Bonuspunkte in Form von sogenannten „Kicks“ durch beispielsweise das Betreten eines teilnehmenden Ladengeschäfts sammeln können. Mit steigender Anzahl an Kicks besteht dann die Möglichkeit, diese in Gutscheine und Prämien einzutauschen. Auch in Deutschland ist die App seit letztem Jahr verfügbar und es nehmen diverse große Händler wie Karstadt und Kaufhof, H&M, Esprit und Zara, Netto und Penny, der OBI Baumarkt sowie Media Markt und Saturn teil.

Belohnt werden kann der Nutzer unter anderem durch das Betreten eines Geschäfts, das Scannen von Produkten, das Bezahlen per registrierter Kreditkarte oder das Teilen gekaufter Artikel in sozialen Netzwerken wie Facebook.

shopkick - funktion - trafficmaxx

Stichwort: Datenkrake Einkaufs-App?

Ja, der digitale Einkaufsbegleiter klingt nicht nur danach, als ob jede Menge personalisierter Daten gesammelt werden, das ist auch so. Laut Betreiber der App bekommen die jeweiligen Händler allerdings nur anonymisierte Daten über das Kundenverhalten zugespielt. Das können aber ja auch schon recht wertvolle Informationen über das allgemeine Kaufverhalten sein.

shopkick-pressebild: Nutzung im Laden - trafficmaxx

Im Großen und Ganzen ist shopkick eine logische Weiterentwicklung der Kunden- und Bonuskarten sowie Gutschein-Aktionen. Aus Sicht der teilnehmenden Händler geht es um Kundenbindung, Kundenanalyse und Empfehlungsmarketing.

Lohnt sich die Shopping-App für den Nutzer?

Wenn den aktuellen Zahlen von shopkick Glauben geschenkt werden darf, dann muss die Antwort auf die Frage wohl „Ja“ lauten. 15 Millionen aktive Nutzer können nicht irren, oder?

Immerhin gelang es der App, die Nutzerzahlen innerhalb eines Jahres zu verdoppeln, und laut dem Marktforschungsinstitut Nielsen verbringen die User rund zwei Stunden pro Monat mit shopkick. Das entspräche dem Vierfachen der bisherigen Spitzenreiter im Shopping-Bereich. Amazon und eBay binden die App-Nutzer durchschnittlich „nur“ eine halbe Stunde pro Monat an ihre App-Angebote.

shopkick app-screens - trafficmaxx

Also, die App macht die Runde und die Menschen verbringen ordentlich Zeit mit dem Angebot. Und was bringt es den Shoppern ein?

„Wenn man alle Geschenkgutscheine stapeln würde, die shopkick-Nutzer erhalten haben, dann würde das 18 mal das Empire State Building ergeben. Zusammengenommen sind es 15 Milliarden “Kicks” oder 60 Millionen Dollar, mit denen wir shopkick-Nutzer für ihre Einkäufe belohnt haben” – Cyriac Roeding, Co-Founder und CEO von shopkick (via RCKT.)

Mehr noch, auch die Liste der teilnehmenden Händler wird stetig länger.

Es konnten beispielsweise bereits Größen wie Pepsi, Kraft oder Unilever dazugewonnen werden und laut Unternehmen sind durch shopkick motivierte Umsätze direkte Mehrumsätze. Für den Konsumenten wird das Einsatzgebiet also immer größer und für die Teilnehmer die Einnahmen. Letzteres übrigens angeblich auch durch einen signifikanten Anstieg an Neukunden. Deren Umsatzanteil liegt bei 74 Prozent.

Insgesamt soll shopkick für seine Partner von 2010 bis 2014 circa 1 Milliarde US-Dollar an zusätzlichen Einnahmen erwirtschaftet haben. Ein Wert, den die ambitionierten Anbieter bereits 2015 verdoppelt möchten.

shopkick-on-building_low-res - trafficmaxx

Fazit: Kleine „Geschenke“ zum Preis eigenen Engagements und eigener Daten.

Laut den Testberichten von Magazinen und Nutzern kann das Sammeln der Kicks richtig „Spaß“ machen. Allerdings sind die Bonuspunkte auch vergleichsweise mühsam zusammen zubekommen. Hier lautet die Devise: Wer möglichst sämtliche Optionen zum Sammeln der Kicks nutzt, kommt auch schneller an begehrte Belohnungen – aber eben zum Preis des eigenen Engagements sowie der eigenen Daten.

shopkick feed - trafficmaxxFür das Supporten von Händlern, Produkten und letztlich auch shopkick selbst, beispielsweise in den sozialen Netzwerken, darf der Nutzer sich kleine „Geschenke“ auswählen und bekommt Hinweise auf aktuelle Sonderangebote. Gerade für echte Shoppingfans ist die Shopping-App damit sicherlich ausgesprochen spannend. Für Menschen, die Ihre Daten hingegen lieber für sich behalten, ist die App eher ein No-Go.

shopkick 3_angebote - trafficmaxxFür die teilnehmenden Händler wiederum erscheint es geradezu genial. Im Idealfall generieren die Unternehmen mehr Kundentreue, mehr Kundendaten und mehr Einnahmen und bekommen auch noch kostenlose Social Media-Werbung für Ihre Angebote sowie einen weiteren lokalen Bereich zur Verteilung eigener Ads. Allerdings ist natürlich nicht bekannt, was shopkick vom Kuchen abbekommt.

 

Quellen und Links:

Beitrag via RCKT.//Bereich Pressemitteilungen.

Mehr zu shopkick finden Sie auf der offiziellen Website (Bildquelle PM-Bilder).

Leseempfehlung 1: Erfahren Sie mehr über das Potenzial von Einkaufsassistenten und wie Sie das Shoppen (weiter) revolutionieren könnten!

Leseempfehlung 2: Ebenfalls themenrelevant ist der folgende Beitrag: Mobile Web: Das Smartphone wird zum essenziellen Einkaufsbegleiter.

 
 

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