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Kundenbewertungen: Maßgebliche Beeinflussung potenzieller Kunden

27. Januar 2016 in E-Commerce | keine Kommentare

4 sternWie der Titel des Beitrags bereits nahelegt, sind Kundenbewertungen ein zweischneidiges Schwert. Zum einen beeinflussen die Bewertungen das Kaufverhalten potenzieller Kunden signifikant und zum anderen wird enorm viel Schindluder damit getrieben, sodass es teils regelrecht geschäftsschädigend sein kann.

Wir stellen Ihnen im Nachfolgenden eine aktuelle Arbeit inklusive Infografik von eKomi vor, das Unternehmen verdient tagtäglich Geld mit transaktionsbasierten Kundenmeinungen, und zeigen weitere Aspekte des bedeutenden Themas auf. Nehmen Sie sich die Zeit, es lohnt sich!

Die Meinung der Anderen: Massive Manipulation im Netz

Es hat Menschen schon immer interessiert, was die „Anderen“ denken. Diese Eigenschaft ist menschlich und in vielerlei Hinsicht auch gut so. Wo früher vornehmlich Familie, Freunde und Bekannte vor dem Kauf eines neuen Produktes um Erfahrungen gebeten wurden, wird heute immer mehr auf bestehende Kundenbewertungen geachtet. Mehr als 56 Prozent der potenziellen Käufer eines Produktes orientieren sich laut Statistischem Bundesamt maßgeblich an den Urteilen vorangegangener Kunden. Nur ein Bruchteil Befragter kann mit den Bewertungen rein gar nichts anfangen.

Wichtigkeit von Produktbewertungen

Soweit so gut. Ich will ein Produkt kaufen, informiere mich vorab, welche Erfahrungen die „Anderen“ mit dem Objekt der Begierde gemacht haben, und bekomme so mit höherer Wahrscheinlichkeit das, wonach ich selbst gesucht habe.

Doch diese Beeinflussung geht tief. Da es für die Mehrheit wichtig ist, Kundenbewertungen zu erhalten, überrascht es nicht, dass 63 Prozent der Verbraucher bevorzugt in Online-Shops einkaufen, die über entsprechende Bewertungssysteme verfügen.

65 Prozent der Befragten sagen, dass sie durch die Meinungsäußerung der „Anderen“ Produkte gekauft haben, die sie ursprünglich gar nicht kaufen wollten. Wobei sich hier die interessante Frage ergibt, warum den überhaupt Produkt und Kundenmeinung betrachtet wurden. War das Interesse an der Meinung anderer Menschen hier gegebenenfalls sogar Grund dafür, sich überhaupt näher mit dem Produkt auseinanderzusetzen? Durchaus vorstellbar.

Dementsprechend geben 68 Prozent Befragter an, dass die (positive) Kundenbewertung zu einer besseren Meinung über einen Artikel beigetragen hat. Spannend bei dieser Zahl: vor, während oder nach dem Kauf?

Beeinflussung von Kundenbewertungen

5 Sterne-Bewertung – schon greifen Kunden zu?

★★★★★ = Top Konversionsrate? -> Klare Ansage: Nein!

Da unlängst vielen Internetnutzern klar geworden ist, dass Kundenbewertungen nicht nur interessant, ja gar bereichernd sein können, sondern auch massiv manipuliert werden, machen 5 Sterne gelinde gesagt „nervös“. So verkaufen sich Produkte mit 4 ½ Sternen 3x besser als Artikel mit satten 5 Sternen.

Mehr noch, gibt es überhaupt keine negativen Kommentare beziehungsweise Bewertungen halten fast ein Drittel der Kunden das Gesamturteil für manipuliert. Mit anderen Worten: Negative Meinungsäußerung ist nicht nur erwünscht, sondern regelrecht gefragt. Obgleich zwar vielen Kunden klar ist, dass Bewertungen regelmäßig manipuliert werden, ist das Vertrauen in das System dennoch recht hoch.

Beeinflussung von Kundenbewertungen

Und auch dieses Vertrauen geht enorm tief. So liegt der Trust-Faktor von Kundenbewertungen – und zwar gleichgültig, ob diese von Freunden oder Fremden getätigt wurden – um das 12-fache höher als bei den Herstellerinformationen.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!

Und diese Kontrolle findet im Netz offenbar neben allgemeiner Recherche durch eine höhere Anzahl an Kundenbewertungen statt. Konkret: je mehr Bewertungen, desto höher die Konversionsrate.

Allein eine einzige Bewertung trägt zur Steigerung von 10 Prozent bei. Bei 50 Beurteilungen sind es bereits 30 Prozent und bei über 200 Kundenmeinungen nähert sich die Rate allmählich der Verdoppelung. Gewaltige Zahlen für eine so vermeintlich einfache Sache, nicht wahr? Das sorgt natürlich für Begehren seitens der Händler.

Anstieg der Conversionrate durch Vertrauensanstieg bei Produktbewertungen

Und wissen Sie was, diese beeindruckenden Zahlen lassen sich sogar mit bis zu 186 Prozent noch deutlich steigern. Dazu müssen Online-Händler „nichts weiter“ tun, als freundlich, sachlich, gezielt, individuell und zeitnah auf Kundenbewertungen einzugehen – insbesondere auf negative Kritik, versteht sich.

Darf es noch ein bisschen mehr sein? Die SEO-Vorteile!

Höhere Konversionsraten erzielen heißt: höhere Einnahmen generieren. Erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung wiederum bedeutet, mehr potenzielle Kunden begrüßen zu dürfen – und so weiter. SEO ist unverzichtbar – Produktrezensionen richtig umgesetzt können enormen Einfluss auf die Rankingoptimierung in den Suchergebnislisten (SERPs) haben. eKomi hat die Vorteile wie folgt zusammengefasst:

SEO-Faktoren Kundenbewertungen

Fazit: Kundenbewertungen sind ein elementares Betätigungsfeld!

Das Unternehmen eKomi hat mit der aktuellen Infografik diverse gute Gründe für die Arbeit an Kundenbewertungen vorgetragen. Gemeint ist damit aber keineswegs die Manipulation der Beurteilungen, sondern die tagtägliche Auseinandersetzung mit diesem elementaren Betätigungsfeld.

eKomi selber vertreibt erfolgreich transaktionsbasierte Kundenmeinungen und Produktbewertungen.

Was bedeutet das? Das Unternehmen hat sich quasi darauf spezialisiert, Kunden im Auftrag von Shop-Betreibern um die Bewertung kürzlich gekaufter Artikel zu bitten. Dass heißt, das eKomi die Bewertungen mittels angekoppelter Software zur gegebenen Zeit per E-Mail einsammelt. Dazu nutzt der Dienstleister vergleichsweise spärliche Kundenabfragen, damit der Empfänger es möglichst einfach hat und die Erfolgschance auf ein Feedback erhöht ist.

„Wir wollen, dass die Kunden es leicht haben, ihre Meinung mitzuteilen. Es soll Spaß machen“ – Michael Ambros, Firmenchef (Handelsblatt).

Doch ganz gleich, ob Sie für den eigenen Shop auf externes Management in diesem Fall setzen, oder sich selber um die Kundenbewertungen bemühen, die Aufgabe sollte nicht vernachlässigt werden.

★★★★★ Fünf Sterne an mich, bitte! ★★★★★

Wie es ausgehen kann, wenn bei den Kundenbewertungen auf illegale Manipulationen gesetzt wird, die im Übrigen auch durchaus beispielsweise von der Konkurrenz abgemahnt werden können, zeigt dieser Blogbeitrag aus unserem Repertoire: USA: Fake-Bewertungen knallhart abgestraft.

Quellen und Links:

Hier geht’s zur kompletten Infografik von eKomi (Quelle der Grafiken).

Titelbild stammt von pixelia/PatternPictures.

 
 

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