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Die Weihnachtsstudie des Händlerbundes 2015 – Vorbereitungen und Erwartungen in der Weihnachtszeit

22. Dezember 2015 in E-Commerce | keine Kommentare

Jedes Jahr vor Weihnachten geht es los: Alle kaufen Geschenke für Familie und Freunde. Darauf will man als Händler vorbereitet sein. Der Händlerbund hat sich Anfang Dezember umgehört, was die Erwartungen für das Weihnachtsgeschäft sind und wie sich die einzelnen Shops vorbereiten. Befragt wurden hierzu 261 Online-Händler:

Man könnte annehmen, dass die Weihnachtszeit Händler in Angst und Schrecken versetzt. Doch laut der Studie des Händlerbundes ist das nicht der Fall. Die meisten Händler sehen dem Weihnachtsgeschäft entspannt entgegen und rechnen nicht mit besonderen Komplikationen. Allerdings gibt es natürlich auch sorgenvollere Stimmen, die besonders in Sachen Logistik verunsichert scheinen.

Doch auch der Umsatz ist ein Thema, bei dem einige Shop-Besitzer ängstlich in den Dezember blicken. Die große Frage ist, ob der Umsatz des Vorjahres erreicht werden kann. Die meisten Händler jedoch, ganze 80%, glauben, dass der Umsatz dieses Jahr höher oder zumindest gleich bleiben wird.

Plattformen wie eBay oder Amazon erhalten großes Vertrauen

Bei der Frage, wie wohl der meiste Umsatz im Dezember erbracht wird, setzen stolze 64% der Händler auf große Plattformen wie Amazon oder eBay. Immerhin sind sich auch 25% sicher, dass der eigene Online-Shop den größten Umsatz einbringen wird. Nur 9% setzen auf das traditionellere Modell eines stationären Geschäftes.

Dabei gehen die Händler nicht davon aus, dass die meisten Käufe noch kurz vor Heiligabend getätigt werden. Sie gehen davon aus, dass Kunden vorausplanend für das Weihnachtsfest einkaufen und rechnen in der ersten und zweiten Dezemberwoche mit dem größten Ansturm. Dies könnte erklären, warum ein Großteil der Händler nicht mit sonderlichen Komplikationen im Weihnachtsgeschäft rechnet. Denn kaufen Kunden wirklich frühzeitig ein, können sämtliche Logistikprobleme und Retourwünsche noch mit genug Zeitpuffer in Angriff genommen werden.

Mehr Unterstützung im Marketing gewünscht

Bei der Frage, wo sich Händler in der Vorbereitung zum Weihnachtsgeschäft noch Unterstützung wünschen, verweisen nochmals einige (45%) auf logistische Themenbereiche.

Die andere große Gruppe (50%) ist sich in Sachen Marketing unsicher und würde hier gerne mehr Hilfestellung erfahren.

Fazit: Händler scheinen größtenteils positiv gestimmt zu sein

Die Weihnachtsstudie des Händlerbundes fällt sehr optimistisch aus. Die meisten erhoffen oder erwarten einen höheren Umsatz als letztes Jahr oder zumindest ein vergleichbares Ergebnis zu 2014. Viele Problempunkte, die angesprochen werden, beziehen sich hauptsächlich auf logistische Probleme. Ansonsten rechnen Händler nicht mit außerordentlichen Problemen und haben sich auch nur in Maßen auf das Weihnachtsgeschäft vorbereitet. Das Füllen der Lager scheint eine sehr verbreitete Strategie zu sein. Ansonsten kann man sowieso nur abwarten, wie viel die Deutschen dieses Jahr für Familie und Freunde ausgeben können und wollen.

 

Quellen und Links:

Weihnachtsstudie des Händlerbundes

 
 

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